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Leidenschaft seit 1883: 140 Jahre Vorwerk

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140 Jahre Vorwerk – das bedeutet auch 140 Jahre Leidenschaft und Innovation. Das Unternehmen kann auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Gegründet im Tal der Wupper als Teppichfabrik, ging Vorwerk 1929 auch zur Produktion von Haushaltsgeräten (Kobold Staubsauger) über. Die Vorteile des ersten, leistungsstarken Kobold Modells konnten über den Verkauf im Einzelhandel nicht vermittelt werden – die Geburtsstunde des Direktvertriebs bei Vorwerk, dem sicherlich wichtigsten Meilenstein in Vorwerks Geschichte. Heute ist Vorwerk das Direktvertriebsunternehmen Nummer 1 in Europa und weltweit führend im Direktvertrieb hochwertiger Haushaltsgeräte. Im Jahr 2021 erzielte es einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro – ein Rekord in der Unternehmenshistorie.

Dank gilt der Community

Erfolge, die vor allem auf die Menschen, die sich für das Unternehmen begeistern und es mit einzigartigem Einsatz unterstützen, zurückzuführen sind. Die Vorwerk Community besteht aus 100.000 Beraterinnen und Beratern, etwa 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zahlreichen Kundinnen und Kunden weltweit. Es ist die Leidenschaft eben dieser Menschen, die Vorwerk so erfolgreich macht.

Der Mensch im Fokus

Wir sind der Überzeugung: Wenn Menschen sich persönlich begegnen, öffnen sich Welten und Möglichkeiten. Eine persönliche Produktvorführung schafft magische Momente und eine dauerhafte Verbindung zwischen Menschen – und das im Fall von Vorwerk weltweit. Seit jeher steht der Mensch bei Vorwerk an erster Stelle. Der Direktvertrieb ist das Erfolgsrezept des Unternehmens: Produktvorführungen sind soziale Ereignisse, bei denen Menschen zusammenkommen, die die Liebe zum Produkt entdecken und zu Mitgliedern der Vorwerk Familie werden. Unsere Beraterinnen und Berater nehmen in dieser Gemeinschaft zweifelsfrei eine besondere Rolle ein: Sie sind die Gesichter unseres Unternehmens und für unseren Erfolg unentbehrlich – und das werden sie in Zukunft weiterhin sein.

Vorwerks Unternehmensgeschichte

Im Jahr 1883 gründeten Carl Vorwerk und sein Bruder die kleine Teppichweberei „Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co“ – der Grundstein der heutigen Weltmarke. Damit bewiesen sie unternehmerischen Mut, denn hochwertige Teppiche wurden bis dato nur in England hergestellt. 1907 übergibt Carl Vorwerk die Firmenleitung an seinen Schwiegersohn August Mittelsten Scheid, selbst Spross einer seit 1764 aktiven Barmer Unternehmerfamilie. 1909 war das Unternehmen bereits weit über die Grenzen der Region bekannt und wuchs rasant. Die Teppichproduktion wurde ausgebaut, neue Gebäude errichtet und eine eigene Maschinenwerkstatt aufgebaut. Auch das Produktspektrum wird kontinuierlich erweitert: Es reicht in dieser Zeit von Auto-Achsen bis hin zu Grammofon-Motoren.

Durch Einführung des Direktvertriebs nach amerikanischem Vorbild, können die Vorteile des Kobold vermittelt werden. Hier: Vorwerk Vorführung eines Kobold VK7. Foto: Vorwerk Gruppe
Durch Einführung des Direktvertriebs nach amerikanischem Vorbild, können die Vorteile des Kobold vermittelt werden. Hier: Vorwerk Vorführung eines Kobold VK7. Foto: Vorwerk Gruppe

Mit der Erfindung des Radios bricht der Markt für Grammofone zusammen. Eine neue Idee bringt die Rettung: Aus dem Grammofon-Motor wird ein Motor für einen Staubsauger. 1929 stellt der Kobold so etwas wie eine kleine Revolution dar: Ein handliches Gerät – und trotzdem leistungsstark. Doch der Markt ist noch nicht reif für diese Innovation; der Einzelhandel kann die Vorteile des Kobold nicht vermitteln. Und wieder bringt eine revolutionäre Idee die Rettung: die Einführung des Direktvertriebs in Deutschland – der sicherlich wichtigste Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. 1930 von August Mittelsten Scheids Sohn Werner aus den USA mitgebracht, wird diese nah am Menschen orientierte Vertriebsform zum Markenzeichen und Erfolgsgeheimnis des Unternehmens.

Während des zweiten Weltkriegs wurden bei Vorwerk „kriegswichtige Güter“ produziert, hierfür wurden auch Zwangsarbeiter eingesetzt. Vorwerk hat diesen Teil der unternehmerischen Verantwortung aktiv im Rahmen einer Studie aufgearbeitet und sich zudem an der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft zur Entschädigung für NS-Zwangsarbeiter beteiligt.

1953 übernimmt Dr. Erich Mittelsten Scheid die alleinige Unternehmensleitung und initiiert weit reichende Veränderungen wie die Ausweitung des Produktangebots und die weitere Öffnung für internationale Märkte. 1968 kommt mit der akf bank die erste Dienstleistungsmarke zur Unternehmensgruppe hinzu.

Vorwerk-Erlebniskochen mit dem Thermomix TM6. Foto: Vorwerk Gruppe
Vorwerk-Erlebniskochen mit dem Thermomix TM6. Foto: Vorwerk Gruppe

1969 übergibt Erich Mittelsten Scheid die Unternehmensführung an seinen Neffen Dr. Jörg Mittelsten Scheid, der Vorwerk von 1969 bis 2005 entscheidend prägt und zur weltweit erfolgreichen Unternehmensgruppe macht. Bereits 1971 wurde die kochende multifunktionale Küchenmaschine Thermomix erstmals auf den Markt gebracht. Dabei wird auch die Internationalisierung konsequent vorangetrieben: 1990 gründet Vorwerk die erste Auslandsniederlassung in China, Ländergesellschaften in Osteuropa folgen. Ende 2005 scheidet Dr. Jörg Mittelsten Scheid aus der Unternehmensleitung aus, gehört jedoch bis heute dem Beirat als Ehrenvorsitzender an. Mit Dr. Thomas Stoffmehl, Hauke Paasch und Dr. Thomas Rodemann leitet ein dreiköpfiger Vorstand heute die Geschicke der Unternehmensgruppe, während die Eigentümerfamilie in der fünften Generation für Kontinuität sorgt.

Über Vorwerk

Die Vorwerk SE & Co. KG ist ein im Jahre 1883 gegründetes, international agierendes Familienunternehmen. Sitz der Holding ist Wuppertal (Deutschland). Das Kerngeschäft von Vorwerk ist die Produktion und der Vertrieb hochwertiger Haushaltsprodukte (Küchenmaschine Thermomix®, Staubsauger Kobold). Als Direktvertriebsunternehmen sucht Vorwerk stets den direkten Kontakt zu seinen Kundinnen und Kunden. Dabei stehen die Beraterinnen und Berater im Mittelpunkt der Aktivitäten und dienen als zentrale Anlaufstelle. Zur Vorwerk Familie gehört außerdem die akf-Gruppe. Vorwerk erwirtschaftet einen Konzernumsatz von 3,4 Milliarden Euro (2021) und ist in mehr als 60 Ländern aktiv.

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