Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz begrüßte gemeinsam mit den Volksbank-Vorständen Andreas Otto und Lutz Uwe Magney die Kindergartenkinder der Klauser Delle. | Foto: Sascha von Gerishem
Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz begrüßte gemeinsam mit den Volksbank-Vorständen Andreas Otto und Lutz Uwe Magney die Kindergartenkinder der Klauser Delle. | Foto: Sascha von Gerishem

Volksbank-Kindertagesstätte „Sterntaler“ feierte Richtfest in der Fritz-Ruhrmann-Straße in Klausen.

Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Volksbank im Bergischen Land gemeinsam mit vielen Gästen am 1. April Richtfest ihrer neuen Kindertagesstätte an der Fritz-Ruhrmann-Straße in Klausen. Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Volksbank im Bergischen Land, ging in seiner Begrüßung auch direkt auf das Wetter ein: „Es ist ja für Remscheid auch nicht normal, dass wir so ein Wetter haben, wobei ich sagen muss, wir hatten bei jeder Eröffnung eines Kindergartens so ein Wetter hier.“

Bergisches Engagement

Otto sei es, stellvertretend für die Volksbank, immer eine große Freude, Gelder der Volksbank in die heimischen Bereiche zu investieren, insbesondere in die Kindergärten. Die neue Kita, die den Namen „Sterntaler“ tragen wird, ist bereits der dritte Kindergarten der Volksbank. „Baulöwe“ Lutz Uwe Magney präzisiert: „Warum bauen wir Kindertagesstätten? Weil wir unserer Region etwas zurückgeben wollen: Wir sind Bergische, wir leben im Bergischen Land, wir arbeiten im Bergischen Land, wir verdienen hier unser Geld. Was wichtig ist, ist eine Mehrfach-Gewinn-Situation.“ Zum einen würde die Bank wirtschaftlich natürlich profitieren, aber auch die Stadt Remscheid und die Kinder, denn die idyllische Lage direkt am Waldrand sei besonders attraktiv.

Erzieherin Sonja Gangale, Erzieherin Simone Mundorf, Lutz Uwe Magney und Andreas Otto vom Vorstand der Volksbank im Bergischen Land, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Ina Wagner und Ute Mundorf vom Vorstand der Initiative Jugendhilfe und Erzieherin Petra Olbertz (v.l.) mit Kindern der Kita Klauser Delle. | Foto: Sascha von Gerishem
Erzieherin Sonja Gangale, Erzieherin Simone Mundorf, Lutz Uwe Magney und Andreas Otto vom Vorstand der Volksbank im Bergischen Land, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Ina Wagner und Ute Mundorf vom Vorstand der Initiative Jugendhilfe und Erzieherin Petra Olbertz (v.l.) mit Kindern der Kita Klauser Delle. | Foto: Sascha von Gerishem

Um einhundert Schokoküsse für die Kindergartenkinder wetteten Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Banker Magney, ob denn der geplante Einzugstermin im Sommer zu halten sei, und beide hoffen darauf die Wette zu gewinnen. „Ein Blick auf die Handwerker und meine Wette: Lassen Sie sich von Herrn Magney nichts einreden, wir müssen bis zum 1. August fertig sein, damit die Einrichtung pünktlich eröffnet wird“, scherzt Mast-Weisz.

Für 80 Kinder in vier Gruppen ist die von Architekt Andreas Bona gestaltete Einrichtung ausgelegt. Mit dem Träger, der Initiative Jugendhilfe, die auch die benachbarte Einrichtung in der Klauser Delle betreibt, werde eng zusammengearbeitet und nach den Wünschen und Anforderungen des Trägers eingerichtet. Zum Dank sang eine Kindergruppe aus der benachbarten Einrichtung „Wer will fleißige Handwerker sehen“.

Vor einigen Jahren gab es im Remscheider Rathaus eine Diskussion, wieviele Kindergärten noch benötigt würden, da die Geburtenzahlen zurückgingen. Die Schließung eines Standortes in Alt-Remscheid stand zur Debatte. „Ich bin froh, dass wir heute nicht fragen müssen ‚Brauchen wir den Standort noch?‘, sondern ‚Wieviele Standorte brauchen wir noch?‘“, drückt der Oberbürgermeister seine Freude über die neue Kindertagesstätte aus, denn „Wir brauchen mehr Kindergartenplätze, mehr Betreuungsplätze, weil wir in der U3-Betreuung heute einen Rechtsanspruch haben. Und deswegen freue ich mich sehr, dass wir hier heute das Richtfest feiern und ich weiß, es kommen noch einige Kindergärten hinterher, die wir auch noch benötigen, quer in allen Stadtgebieten unserer Stadt.“ Dem Team der Volksbank, dem Architekten Bona, den vielen Handwerkern und allen an der Erstellung Beteiligten dankte der OB ausdrücklich, weil das Engagement die noch vorhandene Versorgungslücke wieder ein Stück kleiner macht.

Ina Wagner, Vorsitzende der Initiative Jugendhilfe, freut sich „auf den weiteren Entstehungsprozess dieser neuen Kita. Sie entsteht in einer richtig tollen Umgebung und bald werden hier 80 Kinder einen neuen Lebensabschnitt beginnen und hoffentlich den Zauber des Neuen spüren.“