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Kolpingsfamilie: Wallfahrt nach Köln

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Über 50 Remscheider pilgerten als „große Familie“ zum Gemeinschaftsgottesdienst nach Köln. | Foto: privat
Über 50 Remscheider pilgerten als „große Familie“ zum Gemeinschaftsgottesdienst nach Köln. | Foto: privat

Die beiden Kolpingsfamilien von Remscheid und Lennep machten sich auf zu einer gemeinsamen Wallfahrt nach Köln. Schon länger arbeiten die beiden Familien eng zusammen und planen manches gemeinsam, immer auch offen für Gäste, so dass eine Gruppe von über 50 Wallfahrern zusammenkam.

Wie eine große Familie

Ziel war die Minoritenkirche nahe beim Dom, wo der inzwischen selig gesprochene Kolping einst tätig war und auch begraben liegt. Präses Hans Jürgen Roth begleitete die Wallfahrt, sprach unterwegs Pilgertexte und Gebete und erzählte Geschichten aus Kolpings Leben. Zwischendurch wurde gemeinsam gesungen, das sorgte für Abwechslung. Die Minoritenkirche war sehr voll, Kolpingsfamilien aus dem Oberbergischen kamen zum jährlichen gemeinsamen Gottesdienst und zum Gedächtnis ihres Kolpingvaters zusammen.

Danach ging es zum Mittagessen weiter nach Bornheim bei Bonn ins gemütliche Waldhotel. Für die Wallfahrtsteilnehmer überraschend geriet die Gruppe in ein Schützenfest und erlebte einen kilometerlangen farbigen Schützenzug. Durch Poppelsdorf ging es dann weiter bis zum Bonner Museum der deutschen Geschichte. Hier stand es im Ermessen der Einzelnen, ob sie an einer gemeinsamen Führung teilnahmen oder selbst auf Entdeckungstour gingen. Im Kaffeestübchen des Museums saßen die Gruppen nochmal gemütlich zusammen, bevor es auf die Heimfahrt ging. Zum Ausklang durfte dann auch das Bergische Heimatlied nicht fehlen.

Für viele der Teilnehmer war es eine faszinierende und erlebnisreiche Fahrt, bei der man sich wie in einer großen Familie fühlte. So sagte schon Adolf Kolping: „Frohe Herzen öffnen sich leicht und verstehen einander.“

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