Zwei Gemälde von Sandra Weiß und Dorothee Limke. Foto: Peter Klohs
Zwei Gemälde von Sandra Weiß und Dorothee Limke. Foto: Peter Klohs

In der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Lüttringhausen wurden auf drei Etagen zahlreiche Kunstwerke ausgestellt.

Am vergangenen Samstag fiel das Streuobstwiesenfest der Evangelischen Stiftung Tannenhof buchstäblich ins Wasser und musste abgebrochen werden; zu widrig waren die Wetterbedingungen. Um so mehr Besucher interessierten sich für die Werkschau des Offenen Ateliers der Stiftung, die im Thomahaus gezeigt wurde.

Jeder Mensch kann Kunst

Grundsätzlich können alle Klientinnen und Klienten des Wohnverbundes im Atelier mitarbeiten. Desgleichen ist dies für eine überschaubare Anzahl interessierter Außenstehender vorgesehen. Es wird mit Pastellfarben, aber auch mit Acryl- oder Aquarellfarben gearbeitet. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

So fanden die interessierten Besucher der Ausstellung an die 100 Kunstwerke vor, die auf drei Etagen ausgestellt waren. Neben vielen gegenständlich gemalten Bildnissen gab es natürlich auch Abstraktes und Graphisches, zumeist sehr geschmackvoll und sparsam mit Farben bedacht, wie das aus 74 kleinen Felder bestehende Bild von einer Künstlerin namens Giang. Da gab es reine Phantasiebilder, Portraits, Landschaften und auch Tiere (ein Fisch, zwei Elefanten, ein Raubvogel, zwei Störche).

Beim Betrachten der Gemälde fiel auf, dass kaum ein Mann seine künstlerische Entfaltungsmöglichkeit im Atelier sucht. Beim Rundgang konnte man unter den Bildern den Namen eines (!) Mannes entdecken, alle anderen, zum Teil exquisiten Bildnisse, wurden von Frauen geschaffen.

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