Taifun Vamco rast mit 250 km/h über die Philippinen: Bereits 50 Menschen verloren ihr Leben. Foto: Caritas Philippinen/obs/Caritas international
Taifun Vamco rast mit 250 km/h über die Philippinen: Bereits 50 Menschen verloren ihr Leben. Foto: Caritas Philippinen/obs/Caritas international

Nächster tropischer Sturm richtet auf der Hauptinsel Luzon schwere Schäden an – Millionen Menschen sind ohne Strom – Dank Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge sind im Vergleich zu den Vorjahren weniger Todesfälle zu beklagen. Caritas international stockt nach Taifun „Vamco“ die Soforthilfen auf 100.000 Euro auf.

Nach dem Taifun „Vamco“ hat Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, den betroffenen Menschen schnelle Unterstützung zugesagt und weitere 50.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt. Caritas international hatte den Partnern vor Ort bereits vergangene Woche.50 000 Euro zugesichert, so dass nun mit insgesamt 100.000 Euro schnell den Sturmopfern geholfen werden kann.

„Vamco“ ist bereits der fünfte Tropensturm, der die Philippinen innerhalb des vergangenen Monats getroffen hat. Mehr als 50 Menschen kamen dabei bisher insgesamt ums Leben. Der Taifun „Vamco“ traf mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometer pro Stunde vor allem die Hauptinsel Luzon, auf der auch die Hauptstadt Manila liegt.

Zwei Millionen Menschen brauchten Unterstützung

Zwei Millionen Menschen sind oder waren kurzzeitig von der Stromversorgung abgeschnitten, Erdrutsche, Schlammlawinen und starke Strömung behindern zudem die Arbeit der Helfer. Die Mitarbeitenden der Caritas auf den Philippinen leisten bereits seit Wochen dringende Nothilfe für die Betroffenen, verteilen Lebensmittel, Decken, kümmern sich medizinisch um die Opfer oder bieten psychologische Unterstützung an. Auch nach „Vamco“ sind die ersten Nothilfe-Teams wieder im Einsatz.

So schlimm die Situation für Hundertausende Menschen auf den Philippinen derzeit ist, es gibt auch gute Nachrichten. Daniel Apolinarski, Philippinen-Referent bei Caritas international sagt: „Es scheint, dass die Katastrophenvorsorgemaßnahmen unserer Partner und der Behörden Wirkung zeigen. Zumindest im Vergleich zum Taifun „Haiyan“ im November 2013 ist die Zahl der Todesopfer deutlich gesunken.“ Damals starben allein auf den Philippinen fast 10 000 Menschen.

Caritas international ruft zu Spenden auf

Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Dieser gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.