Die Bergische IHK wird ab dem 11. Januar alle geplanten abschlussorientierten Prüfungen in der Ausbildung wie auch der Höheren Berufsbildung durchführen. Ebenso können die Sach- und Fachkundeprüfungen im Verkehrsbereich und für Versicherungsvermittler absolviert werden. Die Gesundheit aller Beteiligten habe bei der Umsetzung der Prüfungen höchste Priorität, teilt die IHK mit. Dafür sorgen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften vor Ort. Das gilt für die praktischen Prüfungen in Betrieben und Lehrwerkstätten genauso wie für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen, bei denen vor allem die Abstandsregelungen eine wichtige Rolle spielen.

„Wir wollen mit dieser Kraftanstrengung unserer Verantwortung gerecht werden, den Prüfungsteilnehmern einen regulären Berufs- beziehungsweise Fortbildungsabschluss zu ermöglichen“, unterstreicht IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Er verweist darauf, dass im Januar allein im Bereich der Bergischen IHK rund 1.100 angehende Fach- und Führungskräfte geprüft werden.

Dank den ehrenamtlichen Prüfer*innen

Die IHK wolle vermeiden, die Abschlussprüfungen über das normale Ende des Ausbildungsendes hinaus zu verschieben. „Viele Betriebe wie auch angehende Fachkräfte haben bereits konkrete Pläne für die Zeit nach der Ausbildung. Auch die Weiterbildungsteilnehmer wollen schnell zu ihren Abschlüssen gelangen. Daher hoffen wir, dass sich diese trotz der Corona-Pandemie verwirklichen lassen“, betont Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin im Bereich Aus- und Weiterbildung der Bergischen IHK.

Die Durchführung der Prüfungen ist eine gemeinsame Aufgabe aller Akteure auf Bundes- und Landesebene. „Ganz besonders danke ich den hunderten ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, ohne deren Einsatz die Prüfungen in der Beruflichen Bildung nicht möglich wären. Mein Dank gilt auch den Berufskollegs und Betrieben, die uns für die Durchführung der Prüfungen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen – das gilt vor allem in diesen schwierigen Zeiten“, so Wenge abschließend.

- Anzeige -