27.9 C
Remscheid

Die Teilhabe am Arbeitsmarkt darf auch in Pandemie-Zeiten nicht in Frage gestellt werden!

Veröffentlicht:

Beitrag Teilen:

Kucharczyk begrüßt Corona-Teilhabe-Fonds des Bundes für Inklusionsunternehmen.

„Die Teilhabe am Arbeitsmarkt darf auch in Pandemie-Zeiten nicht in Frage gestellt werden. In Remscheid arbeiten mehrere hundert Menschen mit und ohne Behinderung in inklusiven Unternehmen und Einrichtungen. Diese Personengruppe hat es schwer, in der aktuellen Pandemie ausreichend Gehör und Beachtung zu finden. Deshalb kann ich als Ausschuss-Vorsitzender, den vom Bundestag in dieser Woche auf den Weg gebrachten Corona-Teilhabe-Fonds nur begrüßen!“

Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege des Rates der Stadt Remscheid, Jürgen Kucharczyk, auf die Meldung, wonach der Deutsche Bundestag in dieser Woche 100 Millionen Euro für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bereit gestellt hat.

„Mit den Mitteln aus diesem Corona-Teilhabe-Fonds werden Inklusionsunternehmen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen unterstützt, die durch die Corona-Pandemie einen finanziellen Schaden erlitten haben. In Remscheid käme hierfür die Lebenshilfe mit ihren Einrichtungen in Lennep und in Bergisch Born als auch die Arbeit Remscheid gGmbH als Träger des Sozialkaufhauses in Frage“, so Kucharczyk.

Der Bund habe seit Beginn der Pandemie die Unternehmen mit umfangreichen finanziellen Mitteln unterstützt und durch Maßnahmen wie einem erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld, ein massives Ansteigen der Arbeitslosigkeit verhindert. „Mit dem Corona-Teilhabe-Fonds wird eine Lücke geschlossen. Inklusionsunternehmen nehmen in der lokalen Wertschöpfungskette eine nicht unerhebliche Brückenfunktion ein, indem sie zahlreiche Industriedienstleistungen oder Montagearbeiten verrichten. Darüber hinaus ist die Arbeit in diesen Unternehmen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung nicht nur ökonomisch, sondern auch sozial von immenser Bedeutung, da sie ihnen das Gefühl gibt gebraucht zu werden und der Großteil der sozialen Kontakte über den Arbeitsplatz entsteht.“ Die Zuschüsse aus dem Corona-Teilhabe-Fonds umfassen 90 Prozent der betrieblichen Fixkosten, wenn diese nicht durch Einnahmen gedeckt sind. Eine Förderung ist von September 2020 bis März 2021 möglich und kann rückwirkend beantragt werden. Bis Ende März können die Hilfen bei den jeweiligen Integrationsämtern beantragt werden.

Lüttringhauser.de
Lüttringhauser.de
(red) Pressemitteilungen und andere Veröffentlichungen.
- Anzeige -

━ ähnliche artikel

Der Jahresrückblick der Remscheider Bäder

Pressemitteilung: H2O und Sportbad - ein erfolgreiches Jahr voller Ereignisse „Das H2O hat ein erfolg- und ereignisreiches Jahr hinter sich, auf das wir stolz sind“,...

1,33 Millionen aus dem Stärkungspakt: So hat das Geld in Remscheid geholfen

Lebensmittelgutscheine, Beamer und eine Popcornmaschine fürs Begegnungszentrum, ein kostenloser Mittagstisch, Balkonkraftwerke, Ausstattung mit energieeffizienten Kühlgeräten, Kompensation von erhöhten Energiekosten, neue Möbel und Geschirr für...

Häusliche Gewalt: Einsatz von Spezialeinheit in Lennep

Eigengefährdungslage erforderte Einsatz von Spezialeinheiten in Remscheid Lennep. Bei einer häuslichen Auseinandersetzung bedrohte am heutigen Nachmittag (07.12.2023) ein 52-Jähriger in der Geschwister-Scholl-Straße in Remscheid seine...
- Anzeige -