Die Geschäftsstelle vom Sportbund Remscheid ist in der Jan-Wellem-Straße 29 in 42859 Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
Die Geschäftsstelle vom Sportbund Remscheid ist in der Jan-Wellem-Straße 29 in 42859 Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem

Stellungnahme des Sportbund Remscheid SBR zur Diskussion der Sportstättenentwicklung Hackenberg und Neuenkamp.

Anknüpfend an die Diskussion im vergangenen Sportausschuss, den Antrag der SPD, Grünen und FDP und die zurzeit laufenden Gespräche schlägt der Sportbund Remscheid folgendes Vorgehen vor:

  • Aufgrund der unklaren Situation DOC, die sich noch über Jahre hinziehen kann, halten wir es für sinnvoll, die bestehende Stadionplanung am Hackenberg solange ruhen zu lassen, bis die Entscheidung DOC endgültig ist. Stattdessen sollte so schnell wie möglich der Ascheplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden Die SG Hackenberg kann dann endlich wieder einen ordentlichen, ruhigen Sportbetrieb gewährleisten und braucht keinen weiteren Mitgliederschwund in erheblichem Ausmaß zu befürchten. Für Leichtathletik und Rasensport steht nach wie vor das noch vorhandene Röntgenstadion zur Verfügung. Dies sollte den Anforderungen entsprechend gepflegt und -wenn machbar-verbessert werden. Sobald die Entscheidung über das DOC endgültig gefallen ist, wird aufgrund der dann vorhandenen sportlichen und finanziellen Situation neu entschieden. Bleibt die derzeitige Planung des Sportzentrums Hackenberg bestehen, wird sie in Teilbereichen verändert oder wird sie komplett aufgegeben?
  • Parallel zur Sportstättenentwicklung Lennep wird der Sportstättenumbau Neuenkamp aufgrund der vorhandenen Planung (Kunstrasen und Leichtathletik) wie bisher weiter vorangetrieben, auch wenn vorläufig keine Landesmittel fließen sollten. Konkret heißt das: Die notwendigen Mittel zum Umbau Neuenkamp sind im Doppelhaushalt 2021/22 fest verankert. Im Interesse des Sports im Südbezirk, des BV10 und der Quartiersentwicklung Hohenhagen müssen jetzt „Nägel mit Köpfen geschmiedet werden“.
  • Die geplante Sportstättenentwicklungsplanung mit Hilfe der UNI Wuppertal durchzuführen ist – für die genannten Anliegen – u.E. völlig überflüssig, kostet unnötig Geld und verlangsamt den Entwicklungsprozess. Deshalb bitten wir, darauf zu verzichten und die „Fortschreibung der Sportstättenentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen“ in gemeinsamer Eigenleistung (Politik, Sportamt, Sportbund) zu erbringen.

Schlussbemerkung

Die Umgestaltung Reinshagen läuft und ist voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen. Wenn bis dahin die Arbeiten in Hackenberg und Neuenkamp auf Hochtouren laufen, wäre die Corona Zeit sehr effektiv genutzt worden.

Sportbund Remscheid e.V.
Der Vorstand

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1 KOMMENTAR

  1. […] Der Vorschlag des Sportbundes Remscheid e.V., die bestehende Stadionplanung Hackenberg solange ruhen zu lassen bis die Entscheidung zum DOC endgültig ist, und stattdessen so schnell wie möglich den Ascheplatz Hackenberg in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, wird von Peter Lange, sportpolitischer Sprecher DIE LINKE Remscheid und stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses begrüßt (siehe: Sportbund Remscheid: Sportstättenentwicklung Hackenberg und Neuenkamp). […]