Sven Wolf in der Stadtteilbibliothek Lüttringhausen. | Foto: Peter Klohs
Sven Wolf in der Stadtteilbibliothek Lüttringhausen. | Foto: Peter Klohs

„Mit unserem Antrag ‚Neustart! Die Krise im Schulbereich durch mutige Entscheidungen meistern‘ haben wir in Düsseldorf Entscheidungen eingefordert und eine ganze Reihe von Vorschlägen vorgelegt, wie es im Schulbereich weitergehen könnte“, berichtet Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald. „Auch gute Ideen, die von den Schulen oder Schülern an uns herangetragen wurden, sind mit eingeflossen.“

„CDU und FDP im Landtag haben unseren Antrag im Plenum abgelehnt.“

Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald

Die SPD-Landtagsfraktion habe konkrete Vorschläge gemacht wie die automatische Versetzung der Schülerinnen und Schüler, das Aussetzen der Halbjahreszeugnisse in  der Sekundarstufe I außer in den Abschlussjahrgängen und bei Schulwechseln, auf Wunsch Wiederholung der Klasse 4, Verlängerung der Erprobungsstufe bis zum Ende der Klasse 7, Wechselunterrichtskonzepte und – je nach kommunaler Raumverfügbarkeiten – die Möglichkeit für Schulleitungen und Schulträger andere Orte zum Lernen zu finden, wie Museen, Theatern oder Bibliotheken oder biologischen Stationen.

„In Remscheid beispielsweise wurde auch schon vor Corona die städtische Bibliothek gerne von Schülerinnen und Schülern zum Lernen besucht. Auch das RöLab oder das Röntgen Museum sind gute Orte für Lernen außerhalb der Schule. CDU und FDP im Landtag haben jedoch unseren Antrag im Plenum abgelehnt – genauso wie unseren Eilantrag zum Digitalunterricht“, so Wolf. „so Wolf. „Es ist ja schön, wenn die CDU-Ratsfraktion in Remscheid sich durch social media-posts ‚inspirieren‘ lässt, aber statt dessen sollte lieber die CDU-Landtagsfraktion guten Anträgen im Plenum zustimmen. Wir bleiben aber am Ball und sprechen auf unserem heutigen zweiten Online-Schulgipfel der Landtagsfraktion mit Beteiligten über die aktuelle Lage und das, was jetzt zu tun ist. Eine wichtige Frage ist etwa: Wie geht es mit den anstehenden Prüfungen und Versetzungen weiter? Hierzu brauchen wir einen umfassenden Plan bis zu den Sommerferien, der für alle verbindlich ist und Planungssicherheit gibt.“

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