Das Röntgenstadion in Remscheid-Lennep, hier im Jahr 2007. Archivfoto: Frank Vincentz [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]
Das Röntgenstadion in Remscheid-Lennep, hier im Jahr 2007. Archivfoto: Frank Vincentz [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Vergangenen Montag wurde zwischen Stadtverwaltung Remscheid, SG Hackenberg, BV 1910 Remscheid, RSV, Sportbund Remscheid und dem FC Remscheid ein Kompromiss erarbeitet, der die kurzfristige Errichtung eines Kunstrasenplatzes am Hackenberg vorsieht.

Der erarbeitete Kompromiss wurde von der Leiterin des Sportbundes, Emel Dutkun, im Sportausschuss Remscheid vorgestellt. Ein Kunstrasenplatz am Sportzentrum Hackenberg statt eines Stadionneubaus ist als eine zentrale Übereinkunft zu sehen. Emel Dutkun weckte gar die Hoffnung, dass die SG Hackenberg ihr traditionelles Pfingstturnier 2022 bereits auf Kunstrasen statt auf Asche durchführen könne. Weiter spannend bleibt es noch für BV 1910 Remscheid, die Vergabe der Dreiviertelmillion Euro an Fördermitteln aus dem „Investitionspakt Sport“ für die Spielstätte Neuenkamp wird jedoch noch diesen Monat erwartet.

„Im Hinblick auf die derzeitige Situation des DOC und der Problematik einiger anderer Sportvereine, haben wir uns seitens des FCR entschlossen uns solidarisch auf den Kompromiss der Stadt, des Sportbundes und der Vereine einzulassen. Unsere primäre Wunschvorstellung ist der Verbleib im Röntgen-Stadion sowie der Heimat-Sportstätte am Lüttringhauser Jahnplatz“, kommentierte Ralf Niemeyer, Vorsitzender des Landesligisten FC Remscheid den erzielten Kompromiss. Gleichwohl erwartet der FCR Sicherungsarbeiten am Röntgen-Stadion, so lange ein Abriss aufgrund der beständigen Verzögerungen beim DOC noch nicht terminiert ist.

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