Das Freibad Eschbachtal in Remscheid. Screenshot: rs1.tv
Das Freibad Eschbachtal in Remscheid. Screenshot: rs1.tv

Die Freien Demokraten in Remscheid freuen sich über die Bundesförderung für das Freibad Eschbachtal aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ in Höhe von 2,58 Millionen Euro. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am gestrigen Mittag.

Der bergische Bundestagsabgeordnete Manfred Todtenhausen überbrachte die Nachricht und hebt den Stellenwert der Förderung hervor: „Das Freibad Eschbachtal ist die einzige Maßnahme im Bergischen Städtedreieck, die in dieser Förderrunde bedacht worden ist. Die Fördersumme in Höhe von 2,6 Millionen Euro ist angesichts der siebenfachen, massiven Überzeichnung des Förderprogramms ein gutes Ergebnis. Der Bund trägt damit zur Weiterentwicklung der Infrastruktur für Sport und Freizeit vor Ort bei.“

Torben Clever, sportpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Sport und Freizeit, begrüßt die Förderzusage: „Das ist eine gute Nachricht für Remscheid. Wenn wir das Freibad weiter betreiben wollen, müssen wir die störanfällige Technik dringend auf einen modernen, energetisch optimalen Stand bringen. Mit den geplanten Investitionen können wir das Freibad zu einem attraktiven, barrierefreien Familienbad weiterentwickeln. Die Bundesförderung ist ein wichtiger Baustein der Planungen für das älteste deutsche Binnenfreibad.“

Aus Sicht von Sven Chudzinski, Vorsitzender der Ratsfraktion der Freien Demokraten, hat es sich gelohnt, sich weiter um Förderzusagen zu bemühen: „Der Oberbürgermeister hat sich von den bisherigen Absagen aus Berlin und Düsseldorf nicht entmutigen lassen und weiter um Fördermittel bemüht, wie er es zugesagt hat. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, als wir die erforderlichen Investitionsmittel für das Freibad erst in der vergangenen Woche mit dem Doppelhaushalt für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen. Das ist auch ein Stück Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit des Fördervereins, ohne den es das Freibad wahrscheinlich nicht mehr gäbe.“

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