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Remscheid

Antrag „Radwegverbindung“ der Fraktionen SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP

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Antrag der Fraktionen von SPD, GRÜNEN und FDP zur Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Mobilität am 01.09.2022 und zur Sitzung der BV 1 am 13.09.2022

Radverbindung zwischen Bahnhof Güldenwerth – Werkzeugtrasse/Hasten und Bahnhof Güldenwerth – Remscheid Hauptbahnhof. Anbindung des Westbezirkes an Hasten und Remscheid-Zentrum

Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Schichel,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Mähler,

die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der o.g. Sitzung zu nehmen.

Die Prüfung und Planung einer möglichen Radverbindung vom Bahnhof Güldenwerth bis zur Werkzeugtrasse rechtsseitig der Bahnstrecke Richtung RS-Zentrum, mit dem Ziel, den Westbezirk mit dem Remscheider Hauptbahnhof und dem Bezirk Hasten über die Werkzeugtrasse zu verbinden, wird beschlossen. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, inwieweit die Maßnahme in die Umsetzung des bestehenden Radverkehrswegekonzept zeitnah eingefügt werden kann. Darüber sind für die oben beschriebene Maßnahme die Kosten zu ermitteln und im Hh-Plan zu etaisieren.

Begründung

Der Radweg Reinshagen – Lennep ist Teil der Vernetzung der vorhandenen Radwege der Bergischen Region zu einem attraktiven Gesamtkonzept für Berufspendler, Alltags- und Freizeitverkehr.

Unseres Erachtens sollte die Teilstrecke Reinshagen, Vieringhausen bis zum Bahnhof Remscheid planerisch vorbereitet werden.

Mit dieser Linienführung würden Ballungs- und Gewerbegebiete, Bahnhöfe, Schulen sowie touristische Attraktionen der bergischen Region für den Radverkehr verbunden und die Stadtteile Reinshagen, Hasten, Süd und Innenstadt zusammengefügt.

Durch eine Streckenführung dieses Teilstücks unmittelbar entlang bzw. unterhalb des Bahndamms würde sich die zu überwindende Steigung in Grenzen halten und wäre auch für ungeübte oder eingeschränkte Personen attraktiv und gut zu befahren.

Um den Radverkehr insgesamt zu stärken, ist es nötig, vorhandene Strukturen abseits des Kfz-Verkehrs zu nutzen, um so dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis der Radfahrenden gerecht zu werden.

Die vorhandene B229 kann nicht für den Radverkehr von der Stadt Remscheid verkehrstechnisch erschlossen werden, da es sich hier um eine Bundesstraße handelt.

gez.

Sven Wolf
Fraktionsvorsitzender

David Schichel
Fraktionsvorsitzender

Sven Chudzinski
Fraktionsvorsitzender

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