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Remscheid

Anfrage von Die Linke zum Wochenmarkt in der Innenstadt

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Für einen attraktiveren Wochenmarkt in der Innenstadt

Sehr geehrter Herr Mähler,

die Fraktion Die Linke bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung der Sitzung der BV1 am 30.01.24 aufzunehmen und zu beantworten:

  1. Wie hoch sind die Standgebühren für den Wochenmarkt in Remscheid im Vergleich zu den umliegenden Städten (Beispielsweise Wuppertal, Wermelskirchen usw.)?
  2. Wie ist der Stand des „multiplen Abstimmungsprozesses“ (DS 16/4799) mit dem Ziel, den Wochenmarkt auf der oberen Alleestraße technisch und verkehrstechnisch möglichst rei-bungslos zu gewährleisten.
  3. Gibt es bereits Erkenntnisse aus der als Pilotphase bezeichneten letzten vorübergehenden Verlagerung auf die Alleestraße?

Begründung

Wochenmärkte sind aus verschiedenen Gründen wichtig: Sie bieten ein frisches Angebot aus der Region, ohne lange Transportwege und somit klimafreundlich, sie bieten den Landwirten und anderen Beschickern aus der Umgebung eine Vermarktungsmöglichkeit und sie können – sofern sie attraktiv sind – die Innenstadt beleben und ein Ort der Begegnung sein. Besonders attraktiv ist der Markt auf dem Theodor-Heuss-Platz, der zeitweilig auf die obere Alleestraße ausgelagert wird, leider nicht. Und auch die Zufriedenheit der von uns befragten Marktbeschicker hält sich sehr in Grenzen. Beispielsweise hörten wir, dass die Gebühren in Remscheid überproportional hoch seien! Beim Ersatzstandort Alleestraße wird beanstandet, dass es insbesondere mittwochs nach wie vor ein hohes Fahrverkehrsaufkommen gebe, trotz Einbahnstraßenregelung sogar in beide Fahrtrichtungen!

Bei Schnee müssten die Händler selber schippen, die Räumfahrzeuge würden ihnen sogar noch den Schnee vor die Stände schieben. Außerdem ist unschwer ersichtlich, dass die unteren Stände in einer starken Schieflage stehen, teilweise nicht nur zur Seite sondern auch nach vorne bzw. hinten, was sicherlich nicht gerade rückenfreundlich ist.

Zudem fehlen Betriebe mit Produkten aus biologischem Anbau und/oder auch Stände mit gehobenem Käse- und Feinkostangebot, die das bestehende Angebot sinnvoll ergänzen könnten.

Die Fragen der CDU in der Drucksache 16/4799 wurden seitens der Verwaltung in einigen Punkten noch nicht abschließend beantwortet – wir haben diese deshalb zum Teil erneut aufgegriffen und ergänzt. Schließlich wäre es höchst bedauerlich und auch im Sinne des Stadtmarketings wenig förderlich, wenn zu hohe Gebühren und/oder unbefriedigende (verkehrs-) technische Bedingungen für die eher trostlose Situation des Wochenmarkts mitverantwortlich sein sollten.

Mit freundlichen Grüßen
Gez.:
Brigitte Neff-Wetzel
(Fraktionsvorsitzende)

Wolfgang Kolonko
(Bezirksvertreter)

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