Start Schulen Leibniz-Gymnasium Von Rock bis zur Neo-Klassik: Sommerkonzert im Leibniz-Gymnasium

Von Rock bis zur Neo-Klassik: Sommerkonzert im Leibniz-Gymnasium

242
0
Musiklehrerin Marina Rohn leitete die jungen Musiker*innen an. Foto: Peter Klohs
Musiklehrerin Marina Rohn leitete die jungen Musiker*innen an. Foto: Peter Klohs

Es ist eine schöne Tradition, dass einmal in jedem Sommer die musikalischen Talente des Lüttringhauser Leibniz-Gymnasiums ihre Fähigkeiten vor großem Publikum zeigen. Das Sommerkonzert ist immer gut besucht und die musikalischen Vorträge sind in der Regel gut bis hervorragend. Davon konnte man sich erneut am 2. Juli in der Aula des Gymnasiums überzeugen.

Musiklehrerin Marina Rohn leitet einige der jungen Musikerinnen und Musiker von der Jahrgangsstufe 5 bis zur Jahrgangsstufe 8. Die Allerjüngsten musizierten engagiert zu einfacheren Kompositionen von Christoph Heidsiek, während ab der Jahrgangsstufe 6 und 7 schon komplexere Musik vorherrscht. Das berühmte „River Flows In You“ des südkoreanischen Neo-Klassikers Yiruma wurde mit viel Herzblut dargeboten. Interessant in diesem Zusammenhang: Multiinstrumentalist Benjamin Beck unterstützte den Schulchor (diesmal erfreulicherweise nicht ausschließlich mit Sängerinnen besetzt) bei (natürlich) einem Stück der Beatles (Yesterday) am Piano und „Story Of My Life“ von One Direction am Bass. Mehr zu Benjamin weiter unten.

Tristan Schnalle spielte solo am Piano. Foto: Peter Klohs
Tristan Schnalle spielte solo am Piano. Foto: Peter Klohs

Tristan Schnalle spielte solo am Piano „Flower Dance“, eine Komposition des japanischen Musikers DJ Okamari. Aber nicht, wie man vielleicht am Namen vermuten könnte, Techno oder House waren zu hören, es gab lupenreine Neo-Klassik, wie man sie auch von Ludovico Einaudi oder eben Yiruma hören kann. Sauber und sensibel gespielt, wenngleich vom musikalischen Gehalt etwas beliebig.

Die Gospel AG unter Leitung von Christoph Spengler. Foto: Peter Klohs
Die Gospel AG unter Leitung von Christoph Spengler. Foto: Peter Klohs

Die Gospel AG unter der Leitung von Christoph Spengler arbeitete sich am unvermeidlichen „Hallelujah“ (Leonard Cohen) ab, einem Stück, das nun mittlerweile fast alle Chöre im Repertoire haben. Da fiel „I Can’t Keep It To Myself“ des noch recht jungen deutschen Komponisten Micha Keding schon mehr auf. Die Folk-AG (Leitung: Rolf-René Maurer) steuerte drei Jigs und drei Reels zum bunten musikalischen Programm bei. Das Salonorchester beschäftigte sich mit der Musik von Adele, bevor die Leibniz-Alumni-Band (wie das Salonorchester von Guido Rader geleitet) mit „Skyfall“ und dem Rausschmeisser „Smoke On The Water“ das Programm beendete.

Die Band Eleven. Foto: Peter Klohs
Die Band Eleven. Foto: Peter Klohs

Die Band Eleven rekrutiert sich aus Benjamin Beck (siehe oben) und dem Schlagzeuger Tom Schröder. Erklärte Heroen des Komponisten Beck sind einerseits Kurt Cobain (Nirvana) und seiner rauen Musik in der Nische zwischen Punk und Metal und andererseits der melodienverliebte Paul McCartney (The Beatles). In Becks eigenen Lidern hört man oft beides. Zuweilen meint man, der junge McCartney sei erschienen. Noch immer tritt das Duo ohne Bassisten auf. Der richtige ist halt noch nicht gefunden. Mit zwei neuen Kompositionen bereicherte Eleven das Sommerkonzert mit einer druckvollen und trotzdem sensiblen Musik.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here