Zum Thema
Zum Thema "Faire Beschaffung" lud der AK Soziales der Grünen Remscheid ein. Bibiana Martz, Lars Fastenrath, Jutta Velte, Frank vom Scheidt, Ilka Brehmer, Frank Nitzsche, Sophia Merrem, Sabine Yündem und Marvin Schneider (v.l.). Foto: Sascha von Gerishem

Ilka Brehmer, Mitglied der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town Remscheid und Sprecherin des Arbeitskreis Soziales der Remscheider Grünen (AK Soziales) lud Lars Fastenrath, Fachdienstleister Interne Dienste der Stadt Remscheid, und Sophia Merrem, Eine-Welt-Promotorin für das Bergische Land beim „Forum für soziale Innovation“ und Sprecherin der Steuerungsgruppe ein, um sich mit dem Thema „Faire öffentliche Beschaffung in Remscheid“ auseinanderzusetzen.

Politischer Wille nötig

Das öffentliche Vergaberecht lässt den Kommunen bei der Beschaffung einen weiten Spielraum. Es ist nicht zwingend vorgeschrieben allein nach Preis zu entscheiden, welches Angebot den Zuschlag erhält, es gilt das Wirtschaftlichste Angebot zu nutzen. Die Kriterien dafür können von der Kommune unterschiedlich gewichtet werden. So ist es möglich soziale Aspekte und fairen Handel höher als den Preis zu werten.

Im Rat der Stadt Remscheid wird letztendlich die unterschiedliche Gewichtung festgelegt. Die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town Remscheid setzt sich gerne aktiv für einen hohen Anteil sozialer und fairer Richtlinien bei der Beschaffung ein. Vertreter*innen der Steuerungsgruppe freuen sich über Einladungen in verschiedene Arbeitskreise (auch bei Vereinen, Kirchen, etc.), um über die Vorteile und positiven Hintergründe zu berichten und praktische Tipps zu geben.