Nach der Verleihung der Rettungsmedaille des Landes NRW im Steigenberger Grandhotel Petersberg: Youcef Aroua, Danja Rath und Sven Wolf (MdL). Foto: Sven Wolf
Nach der Verleihung der Rettungsmedaille des Landes NRW im Steigenberger Grandhotel Petersberg: Youcef Aroua, Danja Rath und Sven Wolf (MdL). Foto: Sven Wolf

Pflegekräfte, die bei einem Brand in der Stiftung Tannenhof 2018 Patienten in Sicherheit brachten, wurden mit der Rettungsmedaille des Landes NRW ausgezeichnet.

Dem beherzten Eingreifen der Pflegekräfte in der geschlossenen Abteilung des Jochen-Klepper-Hauses ist es zu verdanken, dass 60 Menschen im November 2018 vor dem Feuer in Sicherheit gebracht werden konnten. Nun wurden die Pflegekräfte Danja Rath aus Remscheid und Youcef Aroua, der mittlerweile in Neumünster lebt, mit der Rettungsmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Couragierter Einsatz wird geehrt

„Das schnelle, verantwortungsvolle und mutige Handeln der Pflegekräfte hat dazu geführt, dass niemand ums Leben kam und die Situation bereits entschärft war, bevor die 180 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Johannitern am Brandort eintrafen“, erinnert Sven Wolf, der den Vorschlag machte, diese Tat mit der Rettungsmedaille auszuzeichnen.

„Ich habe den Ministerpräsidenten angeschrieben und die tatkräftigen Helfenden vorgeschlagen. Die Hilfe erforderte in der Situation viel Nervenstärke, Umsicht und Besonnenheit, weil die Situation für psychisch erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung Tannenhof eine besondere Belastung bedeutete. Die Würdigung und Anerkennung dieses couragierten Einsatzes durch die Verleihung der Rettungsmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen ist eine schöne Geste.“

Zusammen mit weiteren Helfenden aus ganz Nordrhein-Westfalen wurden die Pflegekräfte gestern für ihren großen Einsatz zum Schutz der Mitmenschen bei in Königswinter ausgezeichnet.

„Ihren Mut und selbstlosen Einsatz auszuzeichnen erinnert uns daran, dass niemand in einer Notsituation hilflos allein gelassen wird, dass wir im Idealfalle alle zusammenhalten und füreinander sorgen. Und dass wir durch unser Handeln dazu beitragen können, dass dieser Zusammenhalt jeden Tag und jede Stunde ein Stück mehr verwirklicht wird.“