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Eine Quote macht noch keine Gleichstellung!

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Die Remscheider SPD-Frauen erinnern an den Beschluss zur Einführung einer Quote in der SPD vor 35 Jahren

„Viele von uns haben ihren Anteil am legendären Beschluss des SPD-Bundesparteitages von Münster. Ich selbst habe in meiner Jugend bei den Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in Südbayern viele Jahre lang für die Einführung einer Quote bei Vorstands- und Delegiertenwahlen innerhalb der SPD gekämpft. Viele haben den Begriff „Quotenfrau“ stets abwertend gebraucht – für mich war dieser Begriff eine Auszeichnung!

Ich bin stolz darauf, als Frau für die Einführung einer Quote gekämpft zu haben, damit endlich mehr Frauen in der SPD aber auch in allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen mehr Einfluss gewinnen!“

Mit diesen Worten erinnert die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der Remscheider SPD, Dr. Gerhilt Dietrich, an den Beschluss des SPD-Bundesparteitages von Münster am 30.08.1988, mit dem innerhalb der SPD eine Quote bei Vorstands- und Delegiertenwahlen eingeführt wurde.

„Ich bin stolz darauf, als Frau für die Einführung einer Quote gekämpft zu haben, damit endlich mehr Frauen in der SPD aber auch in allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen mehr Einfluss gewinnen!“

Dr. Gerhilt Dietrich, Vorsitzende AsF der SPD Remscheid

„Der Beschluss von Münster war, ist und bleibt richtig. Ohne Quotierung würde das Thema „Gleichstellung der Geschlechter“ nach wie vor ein Schattendasein führen. Allerdings macht eine Quote allein noch keine Gleichstellung!“, so Gerhilt Dietrich.

Dietrich weist darauf hin, dass in den allermeisten Parteien immer noch rund 70% aller Mitglieder Männer und nur 30% Frauen sind. Es bleibe also noch einiges zu tun.

„Unser Ziel als SPD-Frauenorganisation war, ist und bleibt die paritätische Vertretung von Männern und Frauen. Ein wichtiger Schritt hierfür ist, dass Gemeinderäte und Parlamente aus genauso vielen Frauen wie Männern bestehen. Wir brauchen endlich ein Paritätsgesetz für öffentliche Wahlen!“, so Dietrich.

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