"Soziale Arbeit ist mehr wert!" steht auf einem Schild bei einem von ver.di initiierten Streik. Foto: Andreas Lehner (CC BY 2.0)

Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der Stadtverwaltung einschließlich der städtischen Kitas, der Technischen Betriebe (Bauhof, Entsorgung, Grünflächen) sowie des Jobcenters und der Agentur für Arbeit für Mittwoch, den 14. Oktober, zu einem ganztägigen Streik auf.

Die Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst haben in den laufenden Tarifverhandlungen bisher kein Angebot vorgelegt. Im Gegenteil fordern sie sogar Verschlechterungen bei den Regelungen zur Eingruppierung, die zu einer finanziellen Entwertung führen würden. Damit sind Streiks unvermeidlich.

Klatschen allein reicht nicht!

„Von Respekt und Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten ist bisher am Verhandlungstisch nichts zu spüren“, kritisiert Stephanie Peifer, Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks Düssel-Rhein-Wupper, „Gerade die Beschäftigten, die in den letzten Wochen stark belastet sind, haben eine Anerkennung verdient. Klatschen allein reicht nicht“. Die Beschäftigten erwarten eine Rücknahme der geforderten Verschlechterungen und ein akzeptables Verhandlungsangebot zur Erhöhung der Gehälter.

Erstmals wird es wegen der erhöhten Coronainfektionszahlen keine Streikversammlung geben. Das hat die Gewerkschaft ver.di kurzfristig aufgrund der aktuellen Infektionszahlen entschieden. Die Streikenden teilen der Gewerkschaft ver.di ihre Beteiligung mit und bleiben zu Hause.