Bild aus der Ausstellung
Bild aus der Ausstellung "Bruder Sturm". Foto: Øle Schmidt

Ausstellung in der Lenneper Altstadt und in St. Bonaventura. Geöffnet von Dienstag bis Samstag jeweils von 9 bis 18 Uhr. Insgesamt läuft die Ausstellung vom 6. Oktober bis 1. November 2021.

Es wird eine Ausstellung von Fotografien, die der Journalist Øle Schmidt in Mexiko gemacht hat, präsentiert. In der Kirche St. Bonaventura sind 13 Bilder zu sehen. Sieben weitere Fotografien säumen den Weg vom Alter Markt in der Lenneper Altstadt über die Berliner Straße Richtung St. Bonaventura. An folgenden Orten finden Sie die Bilder: Gaststätte König von Preußen (Alter Markt 2), Saint Angels Fashion (Berliner Str. 2), beim BMM Schuh- u. Schlüsselservice (Berliner Str. 6), KoKoBE (Berliner Str. 8), Lennep Laden (Berliner Str. 5), Stadtteilbibliothek (Berliner Str. 9) und am Röntgenmuseum (Schwelmer Str. 41).

Das Thema

Bild aus der Ausstellung "Bruder Sturm". Foto: Øle Schmidt
Bild aus der Ausstellung „Bruder Sturm“. Foto: Øle Schmidt

Der Franziskaner Fray Tomás hat die Migrantenherberge „Die 72“ gegründet, nach einem Massaker an 72 Migranten, das die Welt erschütterte. In Mexiko werden nicht nur Migranten auf ihrem Weg ins gelobte Land USA bedroht, sondern auch jene, die den Männern, Frauen und Kindern helfen, die vor Gewalt und Armut aus ihrer Heimat fliehen. In der Herberge können sie essen, duschen und endlich mal wieder durchschlafen.

Fray Tomás klagt an, die korrupten Schläger der Polizei und die Mörder der Kartelle. Ohne Rücksicht zu nehmen – am wenigsten auf sich selbst. Deshalb nennen sie ihn Bruder Sturm. Seine Geschichte hat der Journalist Øle Schmidt in einem Radiofeature für den SWR und mit Fotos dokumentiert. Bilder von Schmidt wurden u.a. von Misereor, Welthungerhilfe oder amnesty international veröffentlicht. Der Journalist lebt im südmexikanischen San Cristobal de Las Casas. Er berichtet aus Lateinamerika für WDR, SWR, die Wochenzeitung „Freitag“ und andere Medien.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals „Dem Leben auf der Spur“ im Jakobsjahr 2021.

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