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Ukraine-Konflikt: Rathaus hisst Friedensflagge

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OB Kurzbach bestürzt über Einmarsch: „Solidarität und Hilfsbereitschaft gelten den Menschen in der Ukraine“.

„Krieg in Europa! Bestürzt verfolge ich heute die jüngste Entwicklung in der Ukraine“, sagt Oberbürgermeister Tim Kurzbach zur jüngsten Entwicklung in Ost-Europa. Dort hatten in der Nacht zu Donnerstag russische Truppen mit dem Einmarsch in die Ukraine begonnen. Dies ist die nächste Eskalationsstufe in einem seit langem schwelenden Konflikt.

„Wir erleben einen Bruch des Völkerrechts und einen Einmarsch eines Aggressors in ein freies selbstständiges Land“, sagt Solingens OB. „Das sind Nachrichten, von denen wir geglaubt haben, dass sie im Europa des 21. Jahrhunderts nicht mehr möglich seien. Wir haben gedacht, dass Diplomatie, Politik und Sicherheitsarchitektur viel weiter seien; dass der Frieden sicherer und stabiler sei; und dass die Lehren der Vergangenheit heilsam genug gewesen seien. Nun müssen wir feststellen, dass dies ein Irrtum ist.“

Als Mensch und Christ denkt Tim Kurzbach in diesen Stunden zuallererst an die Menschen in der Ukraine: „Not, Leid, Angst und Tod werden über das Land gebracht. Allen Betroffenen gehört mein tiefes Mitgefühl, ebenso wie den knapp 600 Solingerinnen und Solingern mit ukrainischen Wurzeln, die in der Klingenstadt ihre Heimat gefunden haben. In denke an sie, an ihre Verwandten und an ihre Landsleute. Und ich nehme sie in meine Gebete auf.“

Als Politiker vertritt OB Kurzbach eine klare Haltung: „Die Ukraine hat sich zu Europa und zum Westen bekannt – Europa und der Westen müssen jetzt fest an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer stehen. Als Zeichen meiner und unserer Solidarität habe ich die Flagge des Friedensbündnisses „Majors for Peace“ vor dem Rathaus hissen lassen.“

Zugleich fordert der Oberbürgermeister von der internationalen Politik, in Richtung Russland immer gesprächsbereit zu bleiben: „Bei aller Erschütterung über den russischen Angriff und bei aller Verurteilung der dahinter stehenden Motive dürfen wir niemals die Bemühungen einstellen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und die Kämpfe zu beenden. Zurecht wird jetzt über Sanktionen beraten. Aber die Gesprächsbereitschaft muss ebenfalls immer aufrecht erhalten werden.“

Und auch auf etwas weiteres lenkt der OB bereits seinen Blick: „Es ist jetzt unsere Verpflichtung, den Menschen in der Ukraine zu helfen. Und es wird vermutlich viel humanitäre Hilfe nötig werden, wenn es nicht gelingt, den Konflikt schnell zu beenden. Darauf sollten wir vorbereitet sein. Und wir müssen bereit sein, unseren Beitrag zu leisten.“

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