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Lösung für Eissporthalle in Sicht

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Gemeinsame Mitteilung von Stadt und Lebenshilfe

Für den Fortbestand der Solinger Eissporthalle zeichnet sich eine Lösung ab: Die Lebenshilfe will Halle und Grundstück an die Stadt verkaufen. Die Entscheidung dafür fiel am Mittwoch, 20. Juli, in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Lebenshilfe.

Damit hat die Lebenshilfe die Grundlage für den nächsten Schritt geschaffen. Die Stadt will den Betrieb der Halle dem Eishockeyclub (EC) Bergisch Land als Erbbaurecht übertragen. Während der vertraglich zu vereinbarenden Laufzeit muss der Verein dafür einen marktgerechten Erbbauzins an die Stadt zahlen. Doch zunächst ist die Politik am Zuge: Sie muss dem Kauf der Eissporthalle nun zustimmen. Vor diesem Hintergrund werden in der kommenden Sitzungsrunde die zuständigen Gremien – Sportausschuss und Finanzausschuss – eingebunden.

Vorausgegangen waren intensive Gespräche der Verhandlungspartner. „Wir haben konstruktiv zusammengearbeitet und hatten immer ein gemeinsames Ziel: Den Erhalt des Eissports in Solingen. Und es lag uns sehr am Herzen, dieses wichtige Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche in unserer Stadt zu retten“, betont Stadtdirektorin Dagmar Becker. Das bestätigt auch Peter Heinen, erster Vorsitzender der Lebenshilfe: „Nachdem sich unsere ursprünglichen Pläne, auf dem Gelände der Eishalle eine neue Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zu errichten, nicht umsetzen ließen und die Fortführung des Betriebs für die Lebenshilfe aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr vertretbar war, war es uns wichtig, eine Lösung zu finden.“ Vor diesem Hintergrund waren verschiedene Vorschläge geprüft worden, um dem Eissport in Solingen auch weiterhin eine Heimat zu bieten. Die Idee, einen Neubau zu errichten, war dabei aus Kostengründen verworfen worden. Um einen realisierbaren Weg zu eröffnen, hat die Stadt sich wieder eingebracht und es wurde eine Kaufoption entwickelt, wie sie nun zum Zuge kommen soll. Eng in die Gespräche einbezogen war immer auch der EC Bergisch Land als wesentlicher Nutzer der Halle, der den Betrieb übernehmen soll.

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