Verkehr ist nicht immer fair

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Das unerlaubte Parken in der Feuerwehrbewegungszone gefährdet Menschen ebenso wie...
Das unerlaubte Parken in der Feuerwehrbewegungszone gefährdet Menschen ebenso wie... | Foto: Sascha von Gerishem

Wenn dort kein Parkplatz ist, darf man dort auch nicht parken. Wie die Faulheit des einzelnen die Sicherheit vieler bedroht.

Mehrfach konnte ich im Lüttringhauser Anzeiger die Chance nutzen, um auf gefährliches oder widersinniges Verhalten im Verkehr hinzuweisen. Jetzt im Frühling, wenn die Hormone noch frisch Achterbahn fahren und sich die Gedanken vornehmlich um Freizeit, Urlaub, Sonne, Fußball und das Handy drehen, hält auch der „Wilde Westen“ wieder Einzug in den Verkehr, sowohl des fließenden als auch des ruhenden.

Feuerwehrbewegungszone

Rund um größere Wohneinheiten sind Feuerwehrbewegungszonen angelegt, wie etwa in Klausen. Löschfahrzeuge sind im Laufe der Jahre größer geworden, weil auch die Anforderungen gewachsen sind. Damit die Feuerwehr alle Bereiche des Hauses erreichen kann, sowohl mit Lösch- als auch mit Leiterfahrzeugen, sind diese Bewegungszonen eingerichtet. Die Anforderungen sind in der Bauordnung des Landes Nord­rhein-Westfalen (BauO NRW) festgelegt und sollen eine Rettung von Mensch und Tier und eine wirksame Brandbekämpfung gewährleisten. Werden die Aufstell- und Bewegungszonen zugeparkt, kann im Falle eines Falles kostbare Zeit verloren gehen. Wenn Sie also sehen, dass Nachbarn dort parken, machen Sie sie freundlichst darauf aufmerksam, dass das Parken dort untersagt ist, aus Sicherheitsgründen für alle Hausbewohner.

...das Zuparken von Rad- und Gehwegen.
…das Zuparken von Rad- und Gehwegen. | Foto: Sascha von Gerishem

Rad- und Gehwege

Radfahrer und Fußgänger gehören im Verkehr zu den schwächeren Teilnehmern. Daher gibt es Bereiche, die allein ihnen vorbehalten sind und auf denen Autos nicht erlaubt sind. Rad- und Gehwege gehören dazu. Auf der Klausener Straße werden jedoch regelmäßig die Radwege und Gehsteige zugeparkt. Radfahrer, wie zum Beispiel Kinder, müssen auf die vielbefahrene Straße ausweichen. Der verbliebene Gehsteig ist zudem für Rollstuhlfahrer zu schmal, um auf dem vermeintlich sicheren Weg voranzukommen. So ist das nicht gedacht, liebe Autofahrer. Empathie und Rücksichtnahme sind für den Straßenverkehr unabdingbar. Um ein paar Minuten Zeit für die Parkplatzsuche zu sparen, bürden Sie den schwächeren Verkehrsteilnehmern unnötige Gefahren auf. Ganz schön egoistisch.

Wichtiger Merksatz

Dabei kann man sich das ganz leicht merken: Wenn dort kein Parkplatz ist, darf man dort nicht parken. Ausprobieren!

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