BläserInnen-Serenade mit den vereinigten Posaunenchören Schwerins. | Foto: privat
BläserInnen-Serenade mit den vereinigten Posaunenchören Schwerins. | Foto: privat

Von Marc Brüninghaus

Kirchengeläut aus der Stadt, die Siegessäule mit den umstehenden Bäumen und die goldglänzenden Kuppeln des Schweriner Schlosses bildeten die Kulisse für den eindrucksvollsten Teil der Fahrt des Posaunenchores Lüttringhausen in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Dort, im idyllischen Vorort Muess, direkt am Schweriner See gelegen, verbrachten die Mitglieder des Posaunenchores mit Familien in der Woche nach Ostern fünf ereignisreiche Tage.

Neben der Besichtigung der Elbphilharmonie in Hamburg auf der Hinfahrt standen Stadtführungen in Schwerin und Wismar, die Besichtigung des Stadtschlosses in Schwerin, ein Platzkonzert im alten Hafen Wismar, die musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes in der lutherischen Gemeinde Schwerin-Lankow und natürlich mehrere Proben auf dem Programm.

Vor dem Schloss-Konzert

Höhepunkt war aber eine gemeinsame BläserInnen-Serenade mit den vereinigten Posauenchören Schwerins direkt vor dem Schloss, an der Siegessäule. „Es ist so, als ob wir schon immer gemeinsam musiziert hätten“ berichtet begeistert der Vorsitzende des Posaunenchores, Sebastian Brüninghaus, „Posaunenchorler sind eben überall eine große Familie.“ Und so gab es keine Schwierigkeiten, als die gut 70 MusikerInnen erstmalig gemeinsam das Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ anstimmten.

Die besondere Stimmung blieb auch für das Publikum nicht unbemerkt, zahlreiche Menschen blieben kurz stehen oder lauschten komplett der etwa einstündigen Serenade, die die Posaunenchöre teils einzeln, teils gemeinsam bestritten. Und der Anzahl der in die Höhe gereckten Handys nach zu urteilen dürften sich Bilder und Töne der BlechbläserInnen aus Lüttringhausen und Schwerin weit über die Grenzen der Stadt Schwerin verbreitet haben…

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