An der Kreuzung vor dem Flair-Weltladen vereinigen sich die drei Züge der Grundschulen und werden von Sankt Martin zum Feuerplatz geführt. Foto: Nicole Dahmen
An der Kreuzung vor dem Flair-Weltladen vereinigen sich die drei Züge der Grundschulen und werden von Sankt Martin zum Feuerplatz geführt. Foto: Nicole Dahmen

Beim Laternenumzug der Lüttringhauser Grundschulen ritt Sankt Martin durch die Lütterkuser Altstadt. Anschließend wurde zum Mätentreff in die Gertenbachstraße geladen.

Immer im November laden die drei Grundschulen aus Lüttringhausen zu einem besonders schönen Sankt Martinsumzug ein. Organisiert wird das Brauchtumsfest reihum, in diesem Jahr war die Grundschule Eisernstein Ausrichter. Für Schule und Schulverein bedeutet das, dass neben Pferd und Reiter und Posaunenchor auch Genehmigungen bei der Stadt, Unterstützung durch Rettungswagen und die Polizei, Helfer für die Zugbegleitung und die Spendensammlung, die Weckmann-Ausgabe und auch die Jugendfeuerwehr für die Feuerwache organisiert werden müssen. Auch die vielen Eltern, die schon ein paar Wochen vorher von Haus zu Haus ziehen und um Spenden bitten, wollen angesprochen, eingeteilt, mit Ausweisen ausgestattet und motiviert werden.

Großprojekt Martinszug

So ein Martinszug ist ein Großprojekt, bei dem es viele Auflagen zu erfüllen und einige Hürden zu meistern gilt. Von all den organisatorischen Hürden, soll man dann während des Zuges nichts merken. Und das ist dem Organisationsteam der Grundschule Eisernstein auch in diesem Jahr wieder gelungen.

Von den Grundschulen Eisernstein, Adolf-Clarenbach und der KGS Franziskus zogen die drei Teilzüge mit Laternen einzeln los, um sich an der Kreuzung Tannenbergstraße-Gertenbachstraße, direkt am Flair-Weltladen, zu einem riesigen gemeinsamen Zug zu vereinen, der imposant durch die Lütterkuser Altstadt bis zum Feuerplatz zog.

Schüler der Grundschule Eisernstein spielten gemeinsam mit Sankt Martin, der in diesem Jahr erneut von den Remscheider Reitgören gemimt wurde, die Geschichte der Mantelteilung nach. Im Anschluss erhielten alle Kinder einen Weckmann, der durch die Spenden von Eltern, Nachbarn und vielen lokalen Unternehmen ermöglicht wurde.

Am Martinsfeuer wurde die Mantelteilung von Schülern der Grundschule Eisernstein nachgespielt. Foto: Nicole Dahmen
Am Martinsfeuer wurde die Mantelteilung von Schülern der Grundschule Eisernstein nachgespielt. Foto: Nicole Dahmen

Helferfest und Mätentreff

Für die vielen Helfer, die den Martinszug wieder zu einem gelungenen Fest gemacht haben, ging es danach zum Helferfest an die Lockfinker Straße, um den Erfolg und den Abschluss des Zuges gemeinsam zu zelebrieren. Für die anderen ging es in der Gertenbachstraße beim Mätentreff weiter. Wurde bisher zum Mätensingen eingeladen, wurde in diesem Jahr kurzfristig ein Mätentreff daraus, da derzeit kaum Geschäfte auf der Gertenbachstraße geöffnet sind.

Vincent Amtmann und Frank Hoffmann von den Remscheider Grünen verteilten selbstgebackene Biokekse undSüßigkeiten an die Kinder. Foto: Sascha von Gerishem
Vincent Amtmann und Frank Hoffmann von den Remscheider Grünen verteilten selbstgebackene Biokekse undSüßigkeiten an die Kinder. Foto: Sascha von Gerishem

Gemeinsam mit Heilpraktikerin Sandra Schulte, Elke Gorka vom Foodsharing, Antonio Scarpino für die AWO Lennep-Lüttringhausen, Frank Hoffmann und Vincent Amtmann von den Grünen Remscheid wurde es in und vor unserem Büro in der unteren Gertenbachstraße dennoch ein fröhlicher Abend. Es gab Grillwürstchen, frische Pommes und Gemüse, viele Süßigkeiten und Obst, Kinderpunsch und Glühwein. Der Abend stand unter dem Motto „Muteinander für Remscheid Tolerant„. Weil in diesem Jahr viele Geschäfte abends explizit nicht am Mätensingen teilnahmen, knubbelten sich die singfreudigen Kinder mit ihren Familien in der unteren Gertenbachstraße.

Da der Autoverkehr unmittelbar nach dem Zug wieder frei war, kam es mitunter zu engen Situationen. Gemeinsam mit allen Unterstützern überlegt man sich für nächstes Jahr ein geändertes Konzept, das ein gemeinsames Ausklingen im Feuerschein -wie durch das LTR KSN-Heldenfeuer von Arne Held– in sicherer Atmosphäre ermöglicht.

rs1.tv – das Stadtfernsehen für Remscheid


Das regionale Stadtfernsehen rs1.tv war mit einem Team vor Ort und sprach mit Sarah Kärst vom Schulverein der Grundschule Eisernstein und Antonio Scarpino von der AWO über den traditionellen Abend.

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