Miki Kekenj (hinten) und Curse gemeinsam mit den Bergisch Symphonikern bei ON FIRE#7. Foto: Steph Hoffmann - www.die-hoffmann.de
Miki Kekenj (hinten) und Curse gemeinsam mit den Bergisch Symphonikern bei ON FIRE#7. Foto: Steph Hoffmann - www.die-hoffmann.de

Wenn Miki Kekenj ins Teo Otto Theater zu ON FIRE lädt, dann brennt sprichwörtlich die Hütte. So auch am Samstag, 23. November 2019, als sich Jung und Alt zu einem Konzertbesuch in dem bis auf den letzten Platz belegten Theatersaal trafen.

Die beliebten Symphoniker, im ersten Teil unter der Leitung von Johanna Malangré, entführten uns zu einem Spaziergang entlang der MOLDAU (Bedrich Smetana), der durch wechselnde Lichtstimmungen unterstützt wurde.

Versprechen: 600 neue Hip Hop-Fans

Bevor das musikalische Multitalent Miki Kekenj den Zuschauern sein Opus 2, Konzert für Violine, Rap und Orchester „Mein Utopia“ vorstellte, moderierte er den Abend launig an – ja, auch als Conférencier macht der Gastgeber des Abends eine gute Figur. Er versprach, nach der Vorstellung 600 neue Hip Hop Fans in die Welt zu entlassen – und er hielt Wort.

Die Bergischen Symphoniker im Teo Otto Theater. Foto: Steph Hoffmann - www.die-hoffmann.de
Die Bergischen Symphoniker im Teo Otto Theater. Foto: Steph Hoffmann – www.die-hoffmann.de

Aber zuerst griff Kekenj selbst zu Violine und Gesangsmikro, unterstützt von den Bergischen Symphonikern und Malangré, die ihm vor dem Auftritt ein beherztes „Verkack‘ es nicht!“ mit auf den Weg gab. Sollte er noch Zweifel haben, wohin die Reise mit seinem Opus 2 und einer anstehenden CD-Veröffentlichung gehen wird, kann er dies getrost beiseite wischen. Einen potentiellen Käufer des Tonträgers hat er in mir schon gefunden.

Gute Chemie zwischen Curse, Orchester und Publikum

Rapper Curse. Foto: Steph Hoffmann - www.die-hoffmann.de
Rapper Curse. Foto: Steph Hoffmann – www.die-hoffmann.de

Der zweite Teil gehörte dann ganz dem Rapper Curse, einem so sympathischen und wortgewandten Künstler, der sogar Miki seine schwarze Jeans lieh, damit dieser nicht unpassend an diesem Abend auftreten musste. Die Chemie zwischen Curse, Orchester und Zuschauern stimmte von Anfang an. Gesanglich trafen seine Worte mitten ins Herz, was zu stehenden Ovationen mitten im Konzert führte. „Ich mag ja voll, wenn ein Rapper so aggressiv singt“, so Jan-Niklas Abendroth, einer der wirklich jungen Zuhörer des Abends, “aber das mit der Klassik dazu funktioniert echt toll, es hat was versöhnliches.“

„Was ist jetzt“ hieß einer Songs von Curse. Was jetzt ist? Ich bin als einer der 600 neuen Hip Hop Fans nach Hause gefahren, in der Nacht habe ich noch einen Youtube Kanal abonniert und höre bei Hip Hop den Rappern genauer zu. Das „verflixte 7. Mal“ bei ON FIRE haben wir auch durch, ich bin gespannt auf Nummer 8.

ON FIRE #8 2020 im Teo Otto Theater

ON FIRE#8, am 12. Januar 2020 um 18 Uhr, Karten jetzt schon erhältlich an der Kasse vom Teo Otto Theater: Vorverkauf Theaterkasse.

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