Corona-Virus, COVID19. Symbolbild.
Corona-Virus, COVID19. Symbolbild.

Es gibt einen neuen Infektionsfall an der Albert-Einstein-Gesamtschule, der heute dem Gesundheitsamt bekannt wurde. Es handelt sich diesmal um ein Kind aus der Klasse 6c, das letztmalig am Dienstag vergangener Woche, 8. September, am Unterricht teilgenommen hat. Seit Mittwoch, 9. September, befindet es sich mit Erkältungssymptomen krank zu Hause. Gestern wurde es auf das Coronavirus getestet.

In der Folge gilt für die Klasse 6c sowie für die Lehrkräfte, die am 8. September die Klasse unterrichtet haben, häusliche Quarantäne bis einschließlich Mittwoch, 23. September. Am Montag, 21. September, wird das Gesundheitsamt alle Personen auf Covid-19 testen.
(Hinweis: Die Anzahl der betroffenen Lehrkräfte kann erst morgen vermeldet werden, Ermittlungen der Gesundheitsbehörde laufen derzeit.)

Schule informiert

Die Eltern der von Quarantäne betroffenen Schülerinnen und Schüler werden zurzeit von der Albert-Einstein-Gesamtschule informiert. Auch Informationen und Entscheidungen über die Weiterführung des Unterrichts erhalten Eltern und Schülerschaft von der Schule.

Geänderte RKI-Richtlinien kommen zur Anwendung

Die aktualisierten RKI-Richtlinien regeln nunmehr, dass im Fall von positiv getesteten Schülerinnen und Schülern, die infiziert am Unterricht teilgenommen haben, die gesamte Klasse die Anordnung der Quarantäne des zuständigen Gesundheitsamtes erhalten. Bei den Lehrkräften, die in diesen Klassen unterrichtet haben, erfolgt die Bewertung individuell. Die Empfehlungen des RKI gelten hier in erster Linie also für den Klassenverband.

Nach wie vor gilt die Maßgabe des RKI, dass Kontaktpersonen von Kontaktpersonen keine Anordnung der Quarantäne erhalten.

Weiter gilt die dringende Empfehlung von Krisenstab und Gesundheitsamt

Krisenstab und Gesundheitsamt bitten in der aktuellen Phase der Corona-Pandemie eindringlich darum, dass weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Die Pandemie ist in Remscheid nicht vorüber. Aktuell steigt die Anzahl der infizierten Personen wieder. Daher ist nicht auszuschließen, dass durch unvorsichtiges Verhalten ein weiterer Anstieg der Infektionen erfolgt und Personengruppen erreicht werden können, für die die Infektion mit dem Corona-Virus einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen kann.

In der Zeit nach dem Schuljahresbeginn konnte bis heute festgestellt werden, dass die Infektionen – insbesondere bei Reiserückkehrenden – in Familien und Nachbarschaften übertragen und nur in wenigen Fällen Übertragungen in der Schule festgestellt wurden. Daher ist insbesondere im privaten Bereich verstärkt darauf zu achten, dass die Corona-Regeln eingehalten werden und bei dem Auftreten von Symptomen Zusammenkünfte mit mehreren Personen, also Familienfeiern, Sportverein, Schule, Kita, Hochzeiten etc. vermieden werden, bis eine Abklärung der Infektion erfolgt ist.