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Bundeskanzlerin Merkel: Wir dürfen bei Gewalt gegen Frauen niemals wegschauen!

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„Wir dürfen niemals wegschauen, wenn Mädchen oder Frauen Gewalt angedroht oder gar angetan wird“, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem aktuellen Podcast zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November. Die Zahl der Fälle steige sowohl weltweit, beispielsweise in den vielen Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen, aber auch in Deutschland. Die Bundesregierung stelle sich dieser Entwicklung mit aller Kraft entgegen.

Die statistischen Fakten sind aus Sicht von Kanzlerin Merkel „beklemmend“: Jede dritte Frau in Deutschland sei mindestens einmal im Leben von physischer oder sexualisierter Gewalt betroffen, alle 45 Minuten werde eine Frau durch aktuelle oder ehemalige Partner verletzt oder angegriffen. „Jeder einzelne Fall erzählt eine schreckliche Geschichte und steht für ein schlimmes Schicksal“, sagt die Kanzlerin.

Um diese Entwicklung zu bekämpfen, setze die Bundesregierung vor allem auf vier Punkte:

  • Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ und ein breites Netzwerk von Hilfsangeboten wie zum Beispiel Frauenhäuser in ganz Deutschland
  • Die Initiative „Stärker als Gewalt“ – trägt das Thema in die Öffentlichkeit
  • Der „Runde Tisch gegen Gewalt an Frauen“ – dort werden politische Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen verzahnt
  • Ein Förderprogramm in Höhe von 120 Millionen Euro – der Bund investiert für die nächsten vier Jahre in den Ausbau von Beratungsstellen

Zudem setze sich die Bundesregierung auch international dafür ein, dass Gewalt gegen Frauen verhindert, bekämpft und Betroffenen Schutz und Unterstützung geboten werde. Das Engagement gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zähle nicht nur am 25. November, sondern „immer und überall“, so Kanzlerin Merkel.

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(red) Pressemitteilungen und andere Veröffentlichungen.
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