Das typisch bergische Wetter verlangt der Bausubstanz einiges ab. | Foto: Sascha von Gerishem
Das typisch bergische Wetter verlangt der Bausubstanz einiges ab. | Foto: Sascha von Gerishem

Ab nächster Woche dürfen die Schulklassen der Primarstufe (Klassen 1. – 4.) und die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen wieder in den Präsenzunterricht.

Hygienekonzepte und Wechselunterricht mit festen Schüler*innen-Gruppen sollen das Infektionsrisiko in der Schule mindern. Infektionsketten sollen damit begrenzt werden, bestenfalls erst gar nicht zustande kommen.

Doch was nutzen die schulischen Hygienekonzepte, feste Gruppen und Cluster, wenn sich die Kinder nachmittags im Kinderzimmer verabreden – ganz ohne Hygienekonzepte… Aus den vergangenen Monaten wissen wir, dass die Infektionsketten unter Kindern und Jugendlichen überwiegend im privaten Rahmen in der Familie und in der Freizeit entstehen. In der Schule führen die Infektionen jedoch zu den weitreichenden Quarantänen. Viele von Ihnen mussten diese Erfahrung bereits machen. Der zugrunde liegende Gedanke der Eltern lautet: „Die Kinder sind ja sowieso zusammen in der Schule. Dann können sie sich auch nachmittags treffen. “

Dieser Gedanke kann für die Schule jedoch fatal sein, denn wie gesagt: Schulen haben zwingend ein Hygienekonzept, das Kinderzimmer jedoch nicht!

Bitte achten Sie, liebe Eltern, deshalb auch in der Freizeit darauf, dass sich ihre Kinder nicht im Kinderzimmer tummeln. Gemeinsame Aufenthalte in engen Räumen und wechselnde Kontakte sollten vermieden werden. Sobald das Wetter es erlaubt, am besten an die frische Luft gehen.  Der Frühling steht vor der Türe! Sorgen Sie mit dafür, dass bald auch die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 wieder in die Schule dürfen und dämmen wir alle gemeinsam das Infektionsrisiko da, wo es möglich ist, ein.

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!