Gefährlicher Hochwassereinsatz in Wuppertal. Foto: THW Remscheid / Luca Theis
Gefährlicher Hochwassereinsatz in Wuppertal. Foto: THW Remscheid / Luca Theis

Bereits seit dem 14. Juli 2021 ist das THW Remscheid nach den Unwettern nahezu ununterbrochen mit seinen zahlreichen Fähigkeiten gefragt. Ein Ende des Einsatzes ist noch nicht in Sicht.

Über 50 Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands Remscheid sind in ganz NRW im Einsatz. Die ersten Einsatzschwerpunkte lagen in Hagen und Wuppertal. Besonders stark eingebunden waren die Baufachberater des Ortsverbands, um Resttragfähigkeit und Standfestigkeit von Gebäuden zu beurteilen. Die Fachgruppe Schwere Bergung entfernte in Wuppertal mit dem Schreitbagger Treibgut aus der Wupper.

Überwachung der Staumauer

Das Einsatzgebiet wurde anschließend bis an die Steinbachtalsperre bei Euskirchen ausgeweitet, das Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) kam zur Anwendung. Mit dem ESS werden Bewegungen in der Staumauer überwacht. Der Damm drohte aufgrund der Wassermassen zu brechen.

Auch in Bad Münstereifel war das THW Remscheid im Einsatz. Foto: THW Remscheid / Tobias Jahn
Auch in Bad Münstereifel war das THW Remscheid im Einsatz. Foto: THW Remscheid / Tobias Jahn

„Unsere Helferinnen und Helfer waren -und sind- unermüdlich im Unwetter-Einsatz, um den Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen, sie zu retten, Sachwerte zu schützen und die Infrastruktur wiederherzustellen. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht,“ zieht Christoph Rühl, Ortsbeauftragter, Zwischenbilanz. Da alle Einsatzkräfte ehrenamtlich arbeiten, dankte Rühl ausdrücklich allen Arbeitgebenden, die die Helfenden für diesen wichtigen Einsatz freistellen.

Insgesamt war der Ortsverband Remscheid an Fachberatung, Baufachberatung, Pumparbeiten, Abstützen und Aussteifen von einsturzgefährdeten Gebäuden, Überwachung von Deichen und Dämmen mittels ESS, Räumarbeiten, Übernahme von Einsatzabschnittsleitungen und Koordinierung sowie Organisation von Einsätzen beteiligt.

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