Rajvinder Singh verstarb am 16. Dezember 2021 in Berlin. Foto: Sascha von Gerishem
Rajvinder Singh verstarb am 16. Dezember 2021 in Berlin. Foto: Sascha von Gerishem

Fans der amerikanischen Erfolgsserie „The Big Bang Theory“ kennen seine Stimme, viele Schülerinnen und Schüler aus Remscheid auch den Menschen: Rajvinder Singh verstarb nach kurzer Krankheit in Berlin.

Rajvinder Singh war nicht nur Synchronsprecher, sondern vor allem Schriftsteller. Am 4. Januar 1956 im Punjab geboren zog es ihn zunächst an verschiedene Stationen in Europa, Anfang der Achtziger kam er nach Berlin und blieb. 2004 war er Stadtschreiber von Remscheid.

2017 und 2018 leitete Singh auf Einladung der Lütteraten literarische Schreibwerkstätten mit Schülerinnen und Schülern der GHS Hackenberg, der Albert Schweitzer Realschule, der Sophie-Scholl-Gesamtschule und der Nelson-Mandela-Schule. Aus diesen Werkstätten entstand 2019 das Buch „Worte ohne Grenzen“ (9,80 Euro, ISBN: 978-3-945763-68-1), das Singh gemeinsam mit den Remscheider Schülerinnen und Schülern veröffentlicht hat.

Seine berühmteste Synchronsprechrolle war die des Dr. Rajesh „Raj“ Ramayan Koothrappali (Kunal Nayyar) in der Serie „The Big Bang Theory“, er war aber auch an zwei Filmen der Matrix-Reihe beteiligt.

Rajvinder Singh verstarb am 16. Dezember 2021 nach kurzer Krankheit in Berlin. Er hinterlässt Frau und Tochter. Er wurde nur 65 Jahre alt.

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