Umweltwandel und Klimakrise schreiten voran. Foto: Alexander Droeger
Umweltwandel und Klimakrise schreiten voran. Foto: Alexander Droeger

Wenige Slogans haben das Jahr 2019 so geprägt wie die Hauptforderung der jugendlichen Umweltbewegung „Hört auf die Wissenschaft!“. Doch was die Wissenschaft eigentlich sagt, bleibt für weite Teile der Bevölkerung unverständlich.

Simon Wehden, Neuabsolvent des Studienganges Umweltwandel und Management der Universität Oxford, wird in seinen Vorträgen Schlüsselkonzepte vermitteln, mit deren Hilfe die aktuelle Debatte verfolgt und mitgestaltet werden kann. Dabei wird gezielt mit gängigen Fehlinformationen aufgeräumt und es werden neue, spannende Denkansätze aufgezeigt.

Hintergründe verstehen lernen

Im ersten Vortrag des zweiteiligen Seminars stehen das Verständnis des Umweltwandels und der Klimakrise im Vordergrund.

Wie steht es um die Lebens- und Zivilisationsgrundlagen auf diesem Planeten und wie ist es überhaupt dazu gekommen? Warum ist diese Frage wichtig? Wie funktionieren Erdsystemprozesse wie der Treibhauseffekt und die Erderwärmung. Welche Konsequenzen birgt der globale Umweltwandel? Was ist ein Klimabudget und warum braucht es negative Emissionen?

Der zweite Vortrag widmet sich der Frage, wie der Umweltkrise begegnet werden kann. Welche Transformationen sind für einen Umbau der globalen Ordnung hin zur Nachhaltigkeit notwendig? Welche Steuerungsmechanismen existieren für welche Probleme und wie funktionieren sie? Welche Hebel haben Bürgerinnen und Bürger in der Hand und wie sind diese sinnvoll zu bedienen?

Termine und Anmeldung

19. Februar und 11. März 2020, jeweils mittwochs, von 18.15 – 20.30 Uhr, in der Zentralbibliothek, Foyer, Scharffstraße 4 – 6, 42853 Remscheid, entgeltfrei (mit der Bitte um Spende am Tagungsort). Um Anmeldung unter 02191-163491 wird gebeten!