Festnahme mit Handschellen. Symbolfoto.
Festnahme mit Handschellen. Symbolfoto.

Die Polizei hat am Mittwoch (18. November 2020) in Hilden einen 57-jährigen Mann vorläufig festgenommen. Der Hildener war im Bereich einer Bushaltestelle vor einer Grundschule an der Beethovenstraße auffällig geworden, weil er laut Zeugenangaben in schamverletzender Weise sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben soll.

Bereits am Dienstagmorgen (17. November 2020) wurde die Polizei gegen 7:30 Uhr von einer Zeugin alarmiert. Die Frau gab an, dass sich an einer Bushaltestelle an der Grundschule an der Beethovenstraße ein Mann aufhalte, der sich pornographische Videos auf seinem Smartphone ansehe und in schamverletzender Weise sexuelle Handlungen an sich vornehmen würde.

Leider konnte die Polizei im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung am Dienstagmorgen jedoch den Verdächtigen nicht antreffen.

Gestern Morgen (Mittwoch, 18. November 2020) wurde der Polizei der Mann dann erneut telefonisch gemeldet. Wieder habe er im Bereich der Bushaltestelle sexuelle Handlungen an sich vorgenommen. Aufgrund des Einsatzes vom Vortag war die Polizei in Hilden bereits vorgewarnt und hatte den Bereich im Rahmen der Schulwegsicherung und Streife verstärkt in den Fokus genommen – so konnte der Mann um kurz vor 8 Uhr morgens an der Bushaltestelle angetroffen werden. Die Polizeibeamten legten dem Mann Handschellen an und nahmen ihn vorläufig fest.

Konsequenzen für den Hildener

Er musste mir zur Wache, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Sein Smartphone wurde als Beweismittel sichergestellt, um es auf möglicherweise strafbare Inhalte zu untersuchen. Die Polizisten führten eine Gefährderansprache durch und leiteten ein Strafverfahren wegen sexuellen Handlungen vor Kindern nach § 176 (4) des StGB gegen ihn ein.