Der VW Bulli wurd bei dem Unfall auf der Landstraße 339 stark beschädigt. Foto: Polizei OberBerg
Der VW Bulli wurd bei dem Unfall auf der Landstraße 339 stark beschädigt. Foto: Polizei OberBerg

Bei zwei Verkehrsunfällen am vergangenen Wochenende waren die Unfallverusacher deutlich alkoholisiert.

In Waldbröl-Diezenkausen war gegen 17 Uhr am Sonntag (29. August) eine 22-jährige Autofahrerin aus Waldbröl auf der Landstraße 339 in einer Kurve auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs geraten. Ein entgegenkommender, 31-jähriger VW Bulli- Fahrer konnte mit einem Ausweichmanöver eine frontale Kollision verhindern. Der Wagen der 22-Jährigen traf aber mit so großer Wucht in den Fahrerseite des VW Bulli, dass das Hinterrad abriss. Anschließend drehte sich der Bulli um etwa 180 Grad und kam im angrenzenden Grünstreifen zum Stehen. Beide Beteiligten erlitten durch den Unfall leichte Verletzungen. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte die Polizei eine starke Alkoholfahne bei der 22-Jährigen fest. Nachdem ein Alkoholvortest einen Wert von über zwei Promille anzeigte, veranlasste die Polizei eine Blutprobenentnahme und stellte den Führerschein sicher.

Mit über drei Promille noch deutlich darüber lag der angezeigte Wert bei einem 59-Jährigen aus Wiehl, der gegen 18.10 Uhr am Samstagabend auf der Zirrer Straße eine Straßenlaterne gerammt hatte. Obwohl an seinem Auto erheblicher Schaden entstand und ein Reifen die Luft verloren hatte, setzte der Mann seine Fahrt fort. Aufgrund von Zeugenhinweisen konnte der Fahrzeughalter wenig später von der Polizei in seinem Fahrzeug sitzend an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Auch hier erfolgte eine Blutprobenentnahme.

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