Polizei. Symbolfoto.
Polizei. Symbolfoto.

Am vergangenen Wochenende, 10. bis 11. Januar 2020, führte die Polizei Wuppertal in den Abend- und Nachtstunden verstärkte Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Straßenkriminalität durch.

Mit den konzertierten Kontrollmaßnahmen nutzt die Polizei ein bewährtes Instrument, um Hintergründe und Zusammenhänge im Phänomenbereich der Straßenkriminalität zu erhellen. Zu diesem Zweck kontrollierten sowohl uniformierte, als auch Beamte in Zivil 105 Personen und Fahrzeuge im Bereich der Elberfelder Innenstadt und des Berliner Platzes.

Zwei vorläufige Festnahmen

Im Rahmen der Kontrollen fertigten die Polizisten sechs Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Hierbei konnten geringe Mengen Rauschgift und Bargeld sichergestellt werden. Zwei Männer im Alter von 21 und 27 Jahren nahmen die Polizisten auf der Gathe vorläufig fest, da sie im Verdacht stehen, mit Kokain gehandelt zu haben. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Eine Person, die im Besitz eines verbotenen Einhandmessers war, muss sich wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Das Messer verblieb in amtlicher Verwahrung.

Halbstarke mit großen Motoren

Mehrere Beamte in ziviler Kleidung wurden am Samstag, 12. Januar 2020, gegen 0.15 Uhr Zeugen eines illegalen Autorennens. Die Fahrer (beide 21 Jahre) zweier hochmotorisierter Fahrzeuge lieferten sich auf der B7, ausgehend von der Neumarktstraße bis zur Friedrich-Engels-Allee (Ecke Bendahler Straße) ein Rennen und mussten in der Folge ihren Führerschein abgeben. Zudem stellte die Polizei ihre Autos sicher und ließ sie abschleppen.

Auch zukünftig wird die Bekämpfung der Straßenkriminalität mittels Schwerpunktkontrollen, aber auch durch den Einsatz ziviler Polizisten und vernetzter kriminalpolizeilicher Arbeit ein zentrales Thema in unserer Behörde bleiben. (weit)

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