Programmänderung: ProSieben zeigt die investigative Doku
Programmänderung: ProSieben zeigt die investigative Doku "ProSieben Spezial: "Rechts. Deutsch. Radikal." von und mit Thilo Mischke am Montag, 28. September, 20:15 Uhr. Quelle: obs/ProSieben / Bildredakteurin: Clarissa Schreiner

Christian Lüth, ehemaliger Pressesprecher der AfD, zur rechten Youtuberin Lisa Licentia: „Wir können die [Migranten] nachher immer noch alle erschießen. Das ist überhaupt kein Thema. Oder vergasen, oder wie du willst.“

„Rechtsterrorismus und Rechtsextremismus sind aktuell die größte Bedrohung in Deutschland“, sagt Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, bei der Vorstellung des „Verfassungsschutzberichts 2019“. Für ProSieben hat Journalist Thilo Mischke in den vergangenen 18 Monaten innerhalb rechter Netzwerke recherchiert und Anhänger verschiedener rechter und rechtsextremer Gruppierungen getroffen. Im „ProSieben Spezial: Rechts. Deutsch. Radikal.“ geht er der Frage nach: „Ist unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Gefahr?“ – am Montag, 28. September 2020, um 20.15 Uhr auf ProSieben.

Man spricht nicht mit Nazis!

Journalist Thilo Mischke: „Man spricht nicht mit Nazis – auch ich war davon überzeugt. Allerdings entspricht es meiner journalistischen Pflicht erstmal jedem Menschen, unabhängig von seiner Einstellung, Aufmerksamkeit zu schenken. Es war nicht leicht die Menschen, die ich getroffen habe, ausreden zu lassen, aber es ist wichtig ihnen zuzuhören. Ich wollte unter allen Umständen vermeiden dieser menschenverachtenden Weltsicht eine Plattform zu bieten, aber ich wollte auch, dass wir verstehen, warum in Deutschland, 75 Jahre nach dem Krieg, immer noch eine beängstigende Faszination von dieser Ideologie ausgeht.“

ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann: „Dieses ‚ProSieben Spezial‘ ist die wichtigste Dokumentation der letzten Jahre auf ProSieben. Thilo Mischke ist es in exzellenter Manier gelungen, ein so wichtiges und gleichzeitig brisantes Thema auf seine unverkennbare Art in einem Film zu behandeln. Wir möchten, dass möglichst viele Zuschauer diese einzigartige Recherche sehen und zeigen die Reportage deshalb zur besten Sendezeit.“

Bei Twitter wird die Dokumentation mit dem Hashtag #P7Spezial begleitet.