Polizei bei der Verfolgung. Symbolbild.
Polizei bei der Verfolgung. Symbolbild.

Etwa eine Viertelstunde lang ist am späten Samstagabend (10. April) ein Autofahrer vor der Polizei geflüchtet; die Flucht endete in Remscheid-Lüttringhausen auf dem Gelände eines Krankenhauses.

Eine Streifenwagenbesatzung hatte den 27-jährigen Remscheider gegen 23.40 Uhr auf der Elberfelder Straße in Radevormwald mit seinem VW Golf anhalten wollen. Der Mann ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und fuhr weiter in Richtung Remscheid-Lennep. Bei Geschwindigkeiten um die 70 km/h fuhr der 27-Jährige in deutlichen Schlangenlinien und bremste seinen Golf zwischenzeitlich immer wieder scharf ab. Während seiner Flucht über das Wuppertaler und Remscheider Stadtgebiet missachtete er mehrfach das Rotlicht von Ampeln und fuhr entgegen von Einbahnstraßen; aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens kam es dabei zu keinen Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer. In Remscheid-Lüttringhausen bog er auf das Klinikgelände eines Krankenhauses an der Remscheider Straße ab, wobei der mit seinem Wagen die geschlossene Schranke in der Zufahrt durchbrach. Kurz darauf fuhr er sich aber in einer Sackgasse auf dem Krankenhausgelände fest.

Für seine Flucht nannte er gleich mehrere Gründe: Der Remscheider hatte vor der Fahrt Drogen konsumiert, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen hatte er zuvor gestohlen. Im Fahrzeug fand die Polizei noch ein weiteres Kennzeichenpaar, welches sich ebenfalls als gestohlen herausstellte. Die Polizei veranlasste eine Blutprobenentnahme und stellte das Auto samt der entwendeten Kennzeichen sicher.

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