Auf Fotosafari in Lennep. Foto: Andy Dino Iussa
Auf Fotosafari in Lennep. Foto: Andy Dino Iussa

Eröffnung einer ungewöhnlichen Ausstellung.

Ende Juli ist eine Gruppe von 19 Menschen mehrere Tage auf Entdeckungsreisen in ihrem Quartier Lennep gegangen. Psychisch erkrankte Menschen, geflüchtete Menschen, Menschen aus Kirchengemeinde und Quartier gingen gemeinsam Fragen nach wie: Wo sehe ich Strahlendes, Wohltuendes, Stärkendes? Welche Orte oder Situationen tun mir gut, geben Kraft? Spüre ich so etwas wie „Heimat“? Vielleicht auch: Ist in dieser Umgebung, in diesem Alltag Gott zu ahnen? Ausgehend von diesen Leitfragen machten die Teilnehmenden Fotos.

Gruppenbild: Diese Menschen waren in Lennep dem Leben auf der Spur und auf Entdeckungsreise durch Lennep. Foto: Roman Rösener
Gruppenbild: Diese Menschen waren in Lennep dem Leben auf der Spur und auf Entdeckungsreise durch Lennep. Foto: Roman Rösener

Diese Bilder werden auf 2,5m x 2m große Textilbanner gedruckt und in St. Bonaventura gehängt. Zur Vernissage spielt der Musiker Andre Enthöfer (Saxophon, Klarinette) und es wird ein Kurzfilm gezeigt, der diese Projektarbeit dokumentiert.

Die Ausstellung läuft bis zum 2. Oktober. Danach werden die Textilbanner zu Taschen umgearbeitet – von der Gruppe „HandMade“ im Übergangswohnheim für geflüchtete Menschen Wülfingstraße und von Besucher*innen des Viertel-Ateliers der Augusta-Hardt-Horizonte am Hasenberg. Die Taschen sollen später „unters Volk“ gebracht werden – und die Bilder der Ausstellung so im Straßenbild „weiterleben“. MEIN GOTT LENNEP! schlägt einen Bogen zwischen Alltag und Spiritualität.

Eine Kooperation von St. Bonaventura u. Hl. Kreuz, Augusta-Hardt-Horizonte gGmbH, Caritasverband Remscheid e.V. Gefördert von AKTION MENSCH und Caritasverband Remscheid e.V., Augusta-Hardt-Horizonte gGmbH.

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Auf Fotosafari in Lennep. Foto: Andy Dino Iussa
Auf Fotosafari in Lennep. Foto: Andy Dino Iussa