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Welterbe: 3Sat und WDR senden von der Müngstener Brücke

Programmtipp für Samstag (1. Oktober, 14 Uhr) sowie für Montag (3. Oktober, 19.30 Uhr)

Gleich zweimal berichten Fernsehsender in den kommenden Tagen von der und über die Müngstener Brücke. Aufhänger ist die Welterbe-Bewerbung von Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke, die das Tal der Wupper zwischen Solingen und Remscheid überspannt, und in diesem Jahr ihren 125. Geburtstag gefeiert hat.

Das nehmen die Sender 3Sat und WDR zum Anlass, um am kommenden verlängerten Wochenende einen Beitrag auszustrahlen, der sich mit den Welterbe-Stätten in NRW sowie mit dem aktuellen Kandidaten für die UNESCO-Liste beschäftigt. Das Besondere daran: Der 30 Minuten lange Beitrag wird aus dem Müngstener Brückenpark präsentiert. Unter anderem hat Moderatorin Désirée Rösch dort auch ein Gespräch mit Carsten Zimmermann geführt. Der Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Solingen (SEG) ist Chef-Koordinator für die UNESCO-Bewerbung im Solinger Rathaus.

Die Ausstrahlungstermine

In der Sendung werden sowohl die bisherigen Welterbe-Stätte vorgestellt als auch über die Bewerbung der Müngstener Brücke berichtet. Die Müngstener Brücke bewirbt sich zusammen mit fünf weiteren Großbogenbrücken in Portugal, Frankreich und Italien als serielles, transnationales Welterbe für die UNESCO-Liste. Die Bewerbung läuft und die Müngstener Brücke geht als einziger Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen aussichtsreich mit ihren Partnerbrücken ins Rennen.

Die bisherigen Welterbe-Stätten in NRW

  • Aachener Dom
  • Kölner Dom
  • Niedergermanischer Limes (Grenzwall), Rheinland
  • Schloss Corvey, Höxter
  • Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust, Brühl
  • Zeche Zollverein, Essen

Weitere Informationen zur Müngstener Brücke und zu ihrer Welterbe-Bewerbung zusammen mit den Partner-Brücken in Portugal, Frankreich und Italien:

https://www.solingen.de/marketing/inhalt/muengstener-bruecke-und-brueckenpark-muengsten/

Weitere Informationen zu den Welterbe-Plätzen in NRW:

https://www.nrw-tourismus.de/unesco-welterbe

Die Beiträge mit der Müngstener Brücke werden im Anschluss an die Ausstrahlung auch in den Mediatheken von 3Sat und WDR zu sehen sein:

https://www.3sat.de/gesellschaft/laendermagazin

https://www1.wdr.de/fernsehen/lokalzeitgeschichten/videos/index.html

Mindestlohn-Erhöhung: Entlastung für viele Arbeitnehmer*innen

Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land, sieht in der Mindestlohnerhöhung ab 1. Oktober 2022 eine wichtige Entlastung für viele Menschen, die unter den gestiegenen Preisen für Energie und Lebensmittel leiden: „Über sechs Millionen Arbeitnehmende in Deutschland werden am Ende des Monats spürbar mehr Geld auf dem Konto haben.“ In Wuppertal, Solingen und Remscheid werden mehr als 45 000 Menschen davon profitieren, wie aus einer aktuellen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht.

„Wer Vollzeit arbeitet, muss davon gut leben können. Die Mindestlohnerhöhung sorgt dafür, dass weniger Beschäftigte auf Unterstützung vom Staat angewiesen sind.“

Anja Liebert, MdB Grüne

„Die Mindestlohnerhöhung sorgt für mehr Lohngerechtigkeit und Gleichberechtigung“, sagt Liebert. Die Anhebung auf 12 Euro käme insbesondere Frauen, Beschäftigten in Ostdeutschland und Menschen mit Migrationsgeschichte zu Gute. Für Arbeitnehmer*innen in Branchen wie Handel, Gastgewerbe, Logistik, Gesundheits- und Sozialwesen werde das zu spürbaren Verbesserungen führen.

„Wer Vollzeit arbeitet, muss davon gut leben können. Die Mindestlohnerhöhung sorgt dafür, dass weniger Beschäftigte auf Unterstützung vom Staat angewiesen sind“, betont Liebert. Zudem würden höhere Löhne und gute Arbeitsbedingungen das Bergische Land für Arbeitskräfte aus dem In- und Ausland attraktiv machen und so einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. „Nur durch höhere Löhne haben beispielsweise die Pflege oder die Gastronomie eine Chance, genügend Arbeitskräfte zu finden“, erklärt Liebert.

Kinder erleben Natur in den Herbstferien

Pilze, Bäume und vieles mehr gibt es im Herbstferienprogramm 2022 der Natur-Schule Grund entdecken.

Die Herbstferien sind eine gute Zeit, um die Natur zu erforschen. Die Natur-Schule Grund in Remscheid bietet wieder ein abwechslungsreiches Programm an, um gemeinsam mit Kindern im Grundschulalter die Natur zu erleben. Die Kurse finden jeweils von 10:00 – 13:00 Uhr in der Natur-Schule Grund in Remscheid (Grunder Schulweg 13) oder deren direktem Umfeld statt.

Das Programm soll die Forscher-Neugier der Kinder anregen und natürlich versuchen, häufige und gut erkennbare Tier-, Pilz- und Pflanzenarten zu zeigen. Es gibt Veranstaltungen zum Thema „Der Wald im Herbst“, zur Erforschung von Pilzen, Tieren im Bach oder Spinnen, aber auch der Bau eines Igel-Unterschlupfes für den Winter steht auf der Liste. Daneben gibt es Herbst-Experimente und zweimal geht es auch um das leibliche Wohl, nämlich um „Leckeres aus Äpfeln“ und das Backen kleiner Brötchen.

Alle Termine sind auf der Homepage der Natur-Schule Grund zu finden: https://neu.natur-schule-grund.de/programm

Eine verbindliche Anmeldung muss bis jeweils ca. 2 Tage vor dem Kurstermin (12:00 Uhr) bei der Natur-Schule erfolgen und kann NUR per Mail erfolgen: info@natur-schule-grund.de.

Anzugeben sind je Kind Name und Anschrift sowie eine aktuelle Telefon-Nr. Es gelten die tagesaktuellen Corona-Regeln, die Kinder sollten aber auf jeden Fall eine Maske mitführen.

Kräuter kennenlernen: Mit der Kräuter-Fachfrau unterwegs

Nach den aktuellen Regenfällen sind die Kräuter in der Natur-Schule Grund dabei, sich auf den Winter vorzubereiten. Einige Arten treiben allerdings nach den Dürremonaten noch einmal aus.
Die Natur-Schule Grund bietet am Samstag, 01. Oktober, und am Sonntag, 09.10.2022, Kräuterspaziergänge an, bei denen die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, Kräuter kennenzulernen und Vieles über ihre Nutzbarkeit zu erfahren. Vor der Winterpause also noch einmal eine Gelegenheit, sich mit Küchen- und Heilkräutern, aber auch mit Wildkräutern zu befassen.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 10:30 Uhr vor dem Haupteingang der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund.

Der TeilnehmerInnen-Beitrag beträgt 15,00 Euro pro Person.

Kräuterfachfrau Sandra Krawetzke wird zunächst ein Kräuterquiz durchführen und dann ca. 1 – 1,5 Stunden durch das Gartengelände der Natur-Schule Grund führen und Kräuter vorstellen. Dazu gibt es Geschichten rund um Kräuter und natürlich die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung erfolgt nach den jeweils aktuell geltenden Coronaschutz-Regeln. Die Verwendung einer Mund-Nase-Bedeckung kann erforderlich sein, falls es mal zu eng wird um einzelne Pflanzen; generell ist i.d.R. ein Mindestabstand von 1,5 m zu beachten.

Eine verbindliche Anmeldung unter info@natur-schule-grund.de unter Angabe der Anschrift und einer Telefon-Nr. ist zwingend erforderlich. Die Veranstaltung findet vollständig im Freien statt; dem Wetter angepasste Kleidung und wetterfestes Schuhwerk wird empfohlen.

3.10.: Müllabfuhr kommt einen Tag später

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Die Abfuhrtermine für Restmüll, Bioabfall und Papier verschieben sich aufgrund des Feiertages am Montag, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) jeweils auf den nächsten Wochentag: Leerung von Montag am Dienstag, Leerung vom Dienstag am Mittwoch, Leerung vom Mittwoch am Donnerstag, Leerung vom Donnerstag am Freitag und Leerung vom Freitag am Samstag.

Alle geänderten Abholtermine finden Interessierte aktualisiert in ihrem persönlichen Abfuhrkalender passend zu ihrer Adresse unter https://www.tbr-info.de/abfuhrkalender.html

Komödie „Auszeit“ im WTT

Die drei Freunde Arthur, Leo und Felix verbringen ihr jährliches Angler-Wochenende im Wald. Die Pandemie ist Vergangenheit, jetzt geht das Leben wieder so richtig los. Davor wollen sich die drei Naturburschen beim Fischen und vertrauten Männerritualen entspannen. Aber wie soll das „Danach“ aussehen? So wie früher, in Stress, Profitzwang und Hektik? Arthur und Leo drängen schon bald zur Rückkehr in die Stadt. Felix verweigert die gemeinsame Abreise und bleibt im Wald. Er beobachtet die Tiere, jobbt für eine Bäuerin und nimmt sich, allen Apellen vonseiten seiner Kumpel zum Trotz, eine Auszeit. Aber es wäre nicht Felix, würde hinter dieser Aktion nicht noch ein anderes Motiv stecken. Eine erfrischende Drei-Männer-Komödie, die sich bei aller Unterhaltsamkeit brisanten gesellschaftlichen Fragen stellt.

Mit: Björn Lenz, Björn Lukas, Thomas Ritzinger

Regie: Claudia Sowa

Regieassistenz: Leoni Jonczik

Termine

  • PREMIERE: Samstag, 30. September um 19:30 Uhr
  • Samstag 1. Oktober 2022, um 19:30 Uhr
  • Samstag 8. Oktober 2022, um 19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Westdeutsches Tourneetheater / Schauspiel Remscheid, Bismarckstraße 138 in 42859 Remscheid

Kartenreservierung

Kartenvorbestellung entweder per E-Mail: info@schauspiel-remscheid.de, per Telefon 02191 – 3 22 85 oder online auf remscheid-live.de

Weitere Informationen

Auf der neuen Website vom Westdeutschen Tourneetheater sind weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen zu finden: www.schauspiel-remscheid.de

Alte Feuerwache: 590 000 Euro für Umbau zur Stadtteilbibliothek

Der Bund wird den Umbau der Alten Feuerwache in Lüttringhausen mit 590 000 Euro unterstützen. Das hat heute der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, wie Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land, mitteilt. An der Richard-Koenigs-Straße 1, wo bis 2017 die Freiwillige Feuerwehr aktiv war, soll die Stadtteilbibliothek ihren neuen Standort finden. Und nicht nur das: Aus dem Denkmal soll eine inklusive, barrierefreie Begegnungsstätte werden. Gefördert wird das Projekt jetzt aus dem Programm „Zuschüsse für investive Kulturmaßnahmen im Inland – KulturInvest“. „Ich freue mich, dass mit Geld aus Berlin hier vor Ort wichtige Stadtteilarbeit vorangetrieben werden kann. Dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen“, kündigt Liebert an. Eine Bibliothek sei immer auch ein Ort der Begegnung. „Wenn das an einer so spannenden historischen Stätte passiert, finde ich das natürlich besonders gelungen.“ Wichtig sei aus ihrer Sicht zudem, dass Denkmäler, wenn möglich, immer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. „Das Remscheider Projekt ist dafür ein schönes Beispiel“, so Liebert, die Berichterstatterin ihrer Fraktion für das Thema Denkmalschutz ist.

Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land. Foto: Stefan Kaminski/Bundestag
Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land. Foto: Stefan Kaminski/Bundestag

Das Gebäude war 1928/29 errichtet worden und ist seit 1990 als Denkmal eingetragen. Das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland unterstützt das Projekt. Zum einen werde somit ein sonst nur schwer nutzbares Baudenkmal erhalten, zum anderen werde es baulich nur wenig verändert. Rund 18 000 Medien – darunter Print-, audiovisuelle und digitale Medien, Dash-Roboter, Bee Bots und vieles mehr – sollen für die neue Nutzung in dem Denkmal Platz finden. Die Stadtteilbibliothek soll Menschen aller Altersklassen ansprechen. Zudem ist ein (Winter-)garten als Aufenthaltsort geplant, in dem auch regelmäßig Veranstaltungen stattfinden sollen. In einer Ausstellung soll außerdem auf die Historie des Gebäudes eingegangen werden.

RTV Judoteam: Freude aufs Finale

Beim Remscheider TV JUDOTEAM gibt man sich vor dem letzten Kampftag in der ersten Bundesliga am Samstag in der Sporthalle Neuenkamp gegen die SUA Witten betont entspannt. Nachdem es mit einem Rumpfkader (viele verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle) am vergangenen Wochenende in Bottrop nichts zu holen gab, ist klar, dass die Remscheider ihre erste Saison in der Bundesliga im Tabellenmittelfeld abschließen werden. Manager Cedric Pick scheint sich damit anfreunden zu können: „Unabhängig davon wie der letzte Kampf der Saison ausgeht, gebe ich unserer Premierensaison in der stärksten Liga der Welt die Note 3. Wir haben u.a. mit den deutlichen Heimsiegen gegen Potsdam und Spremberg absolut begeistern können. Aus den Niederlagen haben wir lernen dürfen. Mit dem Abstieg hatten wir frühzeitig nichts mehr zu tun und das Final Four verpasst zu haben ist keine Schande. Wir machen unsere Hausaufgaben und werden nächste Saison den nächsten Schritt gehen. Unsere Entwicklung ist noch lange nicht vorbei. Gegen Witten wollen wir unseren Zuschauern nochmal tolles Judo anbieten.“

Anders als für die Remscheider, steht für die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet jedoch noch viel auf dem Spiel. Während die Bergischen die Saison wohl auf Platz sechs abschließen werden, haben die Wittener als Tabellenzweiter noch die Chance auf die Finalrunde. Ein Unentschieden in der Sporthalle Neuenkamp würde dafür reichen. Zu erwarten ist aber dass die Gäste mit ihrem besten Aufgebot voll auf Sieg kämpfen werden. Das RTV JUDOTEAM indes will dagegen halten und sich mit einer starken Vorstellung vom eigenen Anhang verabschieden. Die personellen Probleme der Vorwoche werden zwar auch Auswirkungen auf den kommenden Samstag haben, aber auf zwei oder drei Wiedergenesene hofft man im Lager der Remscheider schon.

Trainer Peter Degen: Die die da sind werden alles raushauen. Das kann ich versprechen. Für was das am Ende reicht werden wir sehen. Wir sind gegen Witten in diesem Jahr nicht der der Favorit, tuen aber alles dafür dass das in der kommenden Saison anders ausschaut.“

Tatsächlich laufen die Vorbereitungen für die Saison 2023 bereits auf Hochtouren. Die ersten Neuzugänge stehen bereits fest, viele Gespräche mit potentiellen Leistungsträgern laufen noch. Manager Cedric Pick: So bald wir die Kaderplanung abgeschlossen haben, werden wir zeitgleich alle Namen verkünden. Soviel vorab: Das Remscheider Publikum darf sich auf starke Athleten mit Top-Bundesliganiveau freuen.“

Am Samstag geht’s in der Sporthalle Neuenkamp bereits um 14.30 Uhr los. Dann kämpft die zweite Mannschaft des RTV in der Landesliga gegen den PSV Essen. Nachdem der erste Saisonkampf bereits gewonnen wurde (6:4 gegen den Osterrather TV) will die Zweitvertretung jetzt die Tabellenspitze angreifen. Um 16 Uhr gehts mit der Bundesliga weiter. Die Tageskasse hat ab 14.00 Uhr geöffnet. Die Tickets gibt es zu einem Sondertarif von 5 Euro pro Person und gelten sowohl für die Landes- als auch für die Bundesligabegegnung. 

Schüler*innen wird im Alltag Rassismus bewusst

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Hier folgt der Bericht der Schüler*innen der Alexander von Humboldt-Realschule über den Besuch des Politologen und Journalisten Said Rezek, der mit ihnen einen vierstündigen Workshop zum Thema „Bloggen gegen Rassismus“ durchführte:

Am vergangenen Dienstag kam Herr Rezek zur AvH und hielt einen Workshop zum Thema „Bloggen gegen Rassismus“. Am Anfang beschäftigten wir uns mit der Frage, was Rassismus ist und wie Menschen dabei benachteiligt werden. Wir haben uns rassistische Kommentare und einige Artikel gegen Rassismus angeschaut. Es kam die Frage auf, ob es Rassismus gegen Weiße gibt und diskutierten darüber. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass es keinen strukturellen Rassismus gegen weiße Menschen gibt. Am Ende lernten wir, wie wir einen eigenen Blog zum Thema Rassismus schreiben können, überlegten uns Ideen dazu und trugen sie vor.

Was tun gegen Rassismus?

Was kann man gegen Rassismus tun? Diese Frage war unsere letzte Aufgabe und wir sollten fünf Möglichkeiten finden, wie man gegen Rassismus vorgehen kann. Hilfe holen, sich einmischen, Beiträge liken und teilen, Kommentare schreiben und rechtliche Schritte einleiten wurden als Positivbeispiele genannt.

Die Workshop-Teilnehmenden mit Lehrerin Sabine Yündem. Foto: AvH Remscheid
Die Workshop-Teilnehmenden mit Lehrerin Sabine Yündem. Foto: AvH Remscheid

Unser Fazit ist, dass der Workshop informativ war. Man hat viel dazugelernt und es wurde uns bewusster, dass Rassismus im Alltag eine starke Rolle spielt, wie Rauch, der unsichtbar ist, aber den man einatmet (Naima, Jumana, Ranim und Sophie 9. Jahrgang der AvH, und Mitglieder der AG SoR SmC).

„Die Schüler*innen waren sehr interessiert und motiviert. Sie haben persönliche Erfahrungen im Umgang mit Hate Speech in sozialen Netzwerken und Rassismus im Alltag miteinander geteilt. Gemeinsam haben wir auch uns ausgetauscht, wie jeder jeden ein positives Gegengewicht setzen kann“, so das Feedback von Said Rezek zum gemeinsamen Workshop.

Die Schüler*innen dankten Herrn Rezek, dass er sich die Zeit genommen hat und vor Augen geführt hat, dass Rassismus bleiben wird, und man lernen muss damit umzugehen und stets dagegen anzugehen.

Danke an die Ulrike und Lothar Kaiser Stiftung (waterboelles.de), danke an das KI Remscheid und danke an den Förderverein der AvH, die den Workshop „Bloggen gegen Rassismus“ mit Said Rezek ermöglicht haben. (Sabine Yündem, Lehrerin der AvH)

Wochenmarktverlegung am 27. August

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Der Remscheider Wochenmarkt auf dem Theodor-Heuss-Platz macht der Open Air-Veranstaltung Mallorca Festival XXL Platz und zieht am Samstag, 27. August, auf die obere Alleestraße um.

Bibliotheksausweise für die Schultüte

Stadtbücherei bietet I-Dötzchen auch dieses Jahr die kostenlose Nutzung an.

Bald beginnt für Erstklässlerinnen und Erstklässler die Schule. Dann entdecken sie die ersten Buchstaben und werden bald versuchen, selbst in die Welt der Sätze und Geschichten einzutauchen. Durch nichts gelingt dies besser als durch das Erkunden von Büchern!

Mit ihrem vielfältigen Angebot unterstützt die Stadtbibliothek Solingen die Förderung von Lesekompetenz. Gerade auch für Anfängerinnen und Anfänger hält sie daher viele Bücher bereit – lehrreiche, spannende, lustige und bunte.

Außerdem bietet die Bibliothek Lernhilfen an, darunter viele interessante Sachbücher und – für die wohlverdiente Pause – einen umfangreichen Bestand an DVD’s, Hörbüchern, Tonies, Musik-CD’s, Tiptoi und Ting, Comics sowie Spiele für Konsolen.

Ein Mitgliedsausweis für die Stadtbibliothek lohnt sich also – und für Kinder bis zum Alter von 17 Jahren ist er zudem kostenlos. Für die Anmeldung müssen Eltern lediglich ihren Personalausweis vorlegen. Der Bibliotheksausweis für ihr Kind kann dann sofort ausgestellt und mitgenommen werden.

Der Ausweis lässt sich damit ideal in die Schultüte packen. Die Stadtbibliothek freut sich, den Erstklässlern damit viel Spaß zu bereiten und sie so zu ermuntern, sich die Welt der Bücher zu erschließen.

Weitere Informationen unter: www.solingen.de/de/dienstleistungen/42-bibliotheksausweis

Neue Decke für die Zwinglistraße

Arbeiten dauern rund drei Wochen.

Die Zwinglistraße in Gräfrath wird im Rahmen des städtischen Asphaltdeckenprogramms saniert. Die Arbeiten beginnen am Donnerstag, 4. August, und dauern voraussichtlich drei Wochen. Zunächst werden in kleineren Bauabschnitten die Straßeneinbauten reguliert, dann wird der alte Asphalt abgefräst, abschließend die neue Decke gezogen. Die Straße ist gesperrt und nur für Anliegende mit Einschränkungen befahrbar. Halteverbote sind ausgeschildert. Betroffene Anwohnende werden mit Handzetteln informiert.