Pyrotechnik bei Hochzeitskorso

Auf der Adlerstraße kontrollierte die Polizei am Samstag, 15. Juni 2019, gegen 14.50 Uhr mehrere Fahrzeuge eines Hochzeitskorsos. Die Teilnehmer des Korsos waren zuvor durch Lärmbelästigung und das Zünden von Pyrotechnik aufgefallen. Insgesamt konnten noch sechs Fahrzeuge und deren Insassen durch die Polizei überprüft werden. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen und eine Strafanzeige gefertigt.

In einem ähnlich gelagerten Sachverhalt auf der Lenneper Straße schritt die Polizei ebenfalls am vergangenen Samstag gegen 19.30 Uhr gegen mehrere Teilnehmer eines Hochzeitskorsos ein. Hier war es laut Zeugenaussagen zuvor zu mehreren gefährlichen Verkehrssituationen gekommen. Im Rahmen dieses Einsatzes kontrollierten die Beamten vierzehn Fahrzeuge und deren Insassen und fertigten eine entsprechende Strafanzeige.

Konzert: Triosonaten der Barockzeit

Zum Konzert „Triosonaten der Barockzeit“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Lüttringhausen in die ev. Stadtkirche am Ludwig-Steil-Platz. Am Sonntag, 16. Juni 2019, ab 17 Uhr präsentieren Christine Göbel (Querflöte), Martin Storbeck (Blockflöte), Marieluise Becker (Gambe) und Christian Gottwald (Cembalo) ein besonderes Konzert mit freiem Eintritt in der historischen Kulisse der Stadtkirche. Spenden sind am Ende des Konzertes herzlich erbeten. | Foto: privat

Unfallflucht an der Dreherstraße: Polizei sucht nach Zeugen

Am Freitag, 7. Juni 2019, kam es gegen 6.40 Uhr auf der Dreherstraße im Industriegebiet Großhülsberg in Lüttringhausen zu einer Unfallflucht. Ein 47-Jähriger musste mit seinem Peugeot einem entgegenkommenden Auto ausweichen.

Dabei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und er überfuhr zwei Begrenzungspfosten. Bei dem entgegenkommenden Fahrzeug handelt es sich vermutlich um einen weißen BMW-Geländewagen.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von über 5.000 Euro. Die Polizei bittet Zeugen sich unter der Rufnummer 02 02 / 2 84-0 zu melden.

Ein tolles Zeichen

Beim Benefizturnier des 1. FC Klausen zu Gunsten von Jörg Fuhrmann trafen sich viele Freunde, Kameraden und Weggefährten.

Die Sportanlage Blaffertsberg des 1. FC Klausen erfreute sich am Samstagnachmittag eines großen Andrangs. Der 1. FC Klausen lud kurzfristig zu einem Benefiz-Kleinfeldturnier zu Gunsten des schwer erkrankten Jörg Fuhrmann ein, der selbst nicht an der Veranstaltung teilnahm.

Fußball ist Teamarbeit

Der FC Remscheid stellte mit den Old Stars, der Zweiten, Vierten und der Mannschaft Bömmel & Co gleich vier Teams. Hinzu kamen zwei Teams von TuRa-Süd, Kiosk Eisernstein, das Team Ascheballsport Klausen sowie die Kicker der Altherren des FC Klausen. Gespielt wurden jeweils 15 Minuten, das war auch für die älteren Semester gut zu meistern. Im Finale standen sich Bömmel & Co sowie Ascheballsport Klausen gegenüber. Der Sieg ging am Ende mit 3:1 an das Team von Ascheballsport Klausen.

Rund 300 Besucher kamen, die es sich beim Bierchen, Würstchen und Steaks sowie selbstgemachten Kuchen haben gut gehen lassen und dabei Unterstützung für Jörg sendeten und spendeten. Stefan Wege, von der Dorfschänke aus Lüttringhausen, spendete reichlich Bier und war am Ende hoch zufrieden: „Toll, wieviele Leute heute hier hergekommen sind. Jörg hat sich sicher darüber gefreut. Mir hat das Spielen sehr viel Spaß gemacht. Eine rundum gelungene Veranstaltung.“ Ein Kompliment geht auch an den FC Klausen, der das Benefizturnier kurzfristig und mit viel ehrenamtlichem Einsatz organisiert hat.

Vorübergehend „fairzogen“

Die lange angekündigten Renovierungsarbeiten vom Lüttringhauser Flair-Weltladen werden in Kürze beginnen. Das altbekannte Ladenlokal ist komplett geräumt, die Räume wirken verwaist, doch der Verkauf geht an anderer Stelle weiter.

Im Juni und Juli 2019 öffnet der Flair-Weltladen seine Pforten im Prang-CityCenter in der Gertenbachstraße 35 direkt am kleinen Park. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag von 10 bis 12.30 Uhr und Montag bis Freitag von 15 bis 18.30 Uhr. Telefonisch erreichbar bleibt man unter 0 21 91 / 56 40 16. | Foto: Sascha von Gerishem

Bürgerdialog mit OB Mast-Weisz

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz lädt Interessierte ein, mit ihm am Dienstag, 11. Juni 2019, von 10 bis 12 Uhr auf dem Lüttringhauser Wochenmarkt an der Kreuzbergstraße vor dem Rathaus ins Gespräch zu kommen.

Was sind die Wünsche und Nöte der Lütterkuser? Wo drückt der Schuh im Stadtteil? Welche Anregungen haben Menschen für Verwaltung und Politik? Außerhalb seines Dienstzimmers in lockerer Atmosphäre hofft der Oberbürgermeister auf viele Anregungen, die zum guten Miteinander von Bürgern, Verwaltung und Politik beitragen.

Trunkenheitsfahrt endete auf der Haddenbacher Straße mit Überschlag

Ein 25-Jähriger war in der Nacht zu Pfingstsonntag, 9. Juni 2019, gegen 1.20 Uhr mit seinem Seat auf der Haddenbacher Straße bergwärts unterwegs. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen einen Poller sowie gegen eine Laterne und überschlug sich anschließend.

Sowohl der Unfallfahrer als auch seine drei Mitfahrer im Alter von 23, 26 und 29 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Sie konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung jedoch wieder verlassen.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten in der Atemluft des 25-Jährigen Alkoholgeruch fest. Daher musste er sowohl seinen Führerschein als auch eine Blutprobe abgeben. Der Laternenmast wurde noch in der Nacht vollständig demontiert. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf etwa 20.000 Euro.

Fördern und Fordern: Sechsstellige Fördersumme vom Staat

Die über Jahre unangetastet gebliebene Brache der ehemaligen Kipper-Brauererei wird bebaut. Unterstützt durch die Stadtsparkasse Remscheid und öffentliche Fördermittel erweitert der Unternehmer Stefan Grote seinen Betrieb und erhöht die Zahl der Belegschaft um satte 50 Prozent.

Lange Vorplanungen

Schon vor fünf Jahren begann Architekt Michael Geh mit den Planungen und Entwicklungen für das etwa 13.000 Quadratmeter große Brachgelände in relativer Innenstadtlage. Es galt nicht nur in der Vermarktung, sondern auch in der Erschließung des Geländes kreative Lösungen zu finden. Ein riesiger Schuttberg vom Abriss der Kipper-Gebäude von vor zehn Jahren wie auch das Fehlen von Entsorgungs-, Regen- und Schmutzwasserleitungen waren Herausforderungen, die Architekt Geh meistern musste.

Stefan Grote, der mit seinem Unternehmen „elektro-technik-grote“ am bisherigen Standort an der Greulingstraße an Kapazitätsgrenzen stieß, trat an die Wirtschaftsförderung heran, die ihn über Gebäude zum Kauf oder zur Miete und über freie Grundstücke informierte. Auch ein Grundstück in Lüttringhausen stand zur Auswahl. Aufgrund mangelnder Erweiterungsmöglichkeiten verwarf Grote die Idee in Nähe Großhülsberg zu ziehen. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Michael Geh entschied er sich für das Kipper-Gelände. Für ein Investitionsvolumen von gut zwei Millionen Euro war ihm eine starke und flexible Partnerschaft wichtig, die er mit der Sparkasse fand, deren Kunde er bereits seit mehr als vierzig Jahren ist.

„An der Stelle kann insbesondere Herr Grote stolz darauf sein, dass er den Mut und den unternehmerischen Weitblick hat“, das Kipper-Gelände zu übernehmen und so ein Brachgelände neu zu erschließen, „womit er auch Vorbild für viele andere sein kann“, so Herbert Thelen vom Sparkassenvorstand. Und weiter: „Wir finden es toll, dass wir an der Stelle auch Partner sein dürfen, und es war dann auch möglich nicht nur die Finanzierung zu begleiten, sondern auch das ein oder andere Bonbon zu generieren.“ Zu einer Partnerschaft gehöre eben auch das Aufstellen einer optimalen Finanzierung, da man bei einem so komplexen Projekt mit einer „Finanzierung von der Stange“ nicht weiterkäme, führte Sparkassen-Firmenkundenberater Stefan Grote aus.

Da der Unternehmer Stefan Grote einen Mammutumzug vor sich hat und zusätzliches Personal benötigte, wies ihn sein Beratungsteam der Sparkasse darauf hin, dass es Förderprogramme gebe, die für seine Situation geeignet sein könnten. Für diese Fälle arbeitet die Sparkasse mit Reinhard Steffen vom Beratungsunternehmen GW Partner zusammen, die sich im Dickicht der über 2.000 Förderprogramme zurechtfinden. „Wenn Frau Falkenstein nicht mit Herrn Steffens bei mir aufgetaucht wäre, hätte ich von diesen ganzen Programmen überhaupt nichts gewusst“, zeigte sich Unternehmer Grote nachhaltig begeistert.

Unternehmer Grote band seine Hausbank schon sehr früh in die Überlegungen mit ein, sein Unternehmen zu erweitern und neues Personal einzustellen. „Dann werden wir auch immer hellhörig und haben das ein oder andere Programm im Kopf“, gibt Firmenkundenberaterin Annika Falkenstein das Lob auch an den Unternehmer zurück. Durch die enge Zusammenarbeit, auch mit GW Partner, konnte eine beträchtliche Summe im mittleren sechsstelligen Bereich akquiriert werden, die auch nicht zurückgezahlt werden muss. Daraufhin erweiterte Grote sein Investment und plant nun auch den Einsatz von Photovoltaik, einer E-Ladestation und einem E-Auto – gerne auch mit Fördermitteln.

Remscheider Schirmspitzen – hilfreicher Unsinn im Café Lichtblick

Das Seniorenkabarett „Remscheider Schirmspitzen“ präsentiert am Donnerstag, 13. Juni 2019, ab 19 Uhr sein neues Programm mit erfrischenden Songs und Sketchen, die kein Auge trocken lassen, im Café Lichtblick in Lüttringhausen. Dabei spießen sie mit ihren Spitzen den Sinn und Unsinn unseres Alltags auf – die großen Spitzen nach „oben“, gegen die „Großen“ und die kleinen Spitzen gegenüber den „Kleinen“ wie Du und ich…

Das fünfköpfige Ensemble ist seit inzwischen zehn Jahren bereits fester Bestandteil der Remscheider Kulturszene und bereitet nicht nur Senioren viel Freude, sondern ebenso den Generationen darunter. Der Eintritt ist frei an der Gertenbachstraße 2, Hutspenden sind willkommen. Platzreservierungen unter Telefon 0 21 91 / 5 92 62 34 werden empfohlen.

Großer Tag für 29 Mädchen und Jungen aus Lüttringhausen

„Ich bin ein Puzzleteil in Gottes Welt“ – unter diesem Thema feierten am Sonntag, 2. Juni 2019, 29 Mädchen und Jungen der Gemeinde St. Bonaventura und Hl. Kreuz in der katholischen Pfarrkirche in Lüttringhausen das Fest ihrer Erstkommunion. Dies war der Höhepunkt einer Vorbereitung über viele Wochen und Monate.

Die Freundschaft mit Jesus, die in dieser Zeit in zahlreichen Gruppenstunden und in Gottesdiensten gewachsen ist, kommt an diesem festlichen Tag zu einer schönen Blüte, die den Kindern lange Zeit in guter Erinnerung bleiben wird. Viele – darunter zahlreiche ehrenamtliche Katechetinnen und Katecheten – haben zum Gelingen dieses Festes beigetragen.

Es ist inzwischen eine Tradition, den gemeinsam gegangenen Weg zur Erstkommunion und die Festtage mit einem Ausflug abzuschließen: Am Montag, den 17. Juni 2019, geht es für alle 74 Kommunionkinder der Gemeinde St. Bonaventura und Hl. Kreuz und ihre Begleiter nach Altenberg. | Foto: Sascha von Gerishem