Heimat shoppen: Kinder bemalten Jutebeutel

Die Imagekampagne Heimat shoppen der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) hat vor den Sommerferien Stoffbeutel und Malsachen an sechs Ferienbetreuungen verschenkt. Die Kunstwerke der Kinder sind jetzt in verschiedenen Ausstellungen zu sehen.

„Wir wollten Kindern während der anstrengenden Corona-Zeit eine Freude machen“, erklärt Katrin Becker, Centermanagerin der City-Arkaden Wuppertal und Vize-Präsidentin der Bergischen IHK. „Gleichzeitig sollen die Taschen den Nachhaltigkeitsgedanken, der ja auch ein Aspekt der Aktion Heimat shoppen ist, betonen.“

Die Stofftaschen werden aktuell an fünf Standorten in den drei bergischen Großstädten ausgestellt. In Solingen sind die Malereien der Kinder von der Offenen Ganztagsschule (OGS) Klauberg in der Clemens-Galerie und die der Ferienbetreuung der OGGS Kreuzweg in Wald beim Paritätischen (Stresemannstr. 23) zu sehen. In Wuppertal haben die Taschen der Kinder der Alten Feuerwache und des Unterbarmer Kindertellers einen Vitrinenplatz in den City-Arkaden in Elberfeld erhalten. Die Werke aus der Remscheider GGS Reinshagen werden im Allee-Center ausgestellt und die des Sportbundes Remscheid im Modehaus Johann in Lennep (Kölner Str. 12).

Spontane Idee vor den Ferien

„Die Idee kam spontan zehn Tage vor den Ferien“, sagt Dr. Daria Stottrop, Heimat shoppen-Beauftragte der Bergischen IHK. „Zum Glück hatten wir durch unser Netzwerk Unterstützung bei der kurzfristigen Umsetzung.“ Wuppertal Marketing GmbH hat Stoffbeutel gesponsert und EinFach Kreativ hat Stoffmalfarben geschenkt. Zusätzlich unterstützte Bürobedarf Illert beim Einkauf von Stoffmalstiften.

Angelika Finkernagel, ehrenamtliches Mitglied im Team Heimat shoppen, konnte die Taschen bei den Einrichtungen abholen: „Ich habe richtige Kunstwerke gesehen, die es verdient haben, von vielen gesehen zu werden“. Die Beteiligten bedanken sich bei den Betreuerinnen und Betreuern dafür, dass sie die Aktion kurzfristig in ihr Ferienprogramm aufgenommen haben.

Die Imagekampagne Heimat shoppen wird 2021 von den Sparkassen Wuppertal, Solingen und Remscheid unterstützt. Zudem stehen die Westdeutsche Zeitung, das Solinger Tageblatt und der Remscheider Generalanzeiger als Medienpartner zur Seite.

Welttag der Suizidprävention: Mentale Gesundheit noch immer stark stigmatisiert

Mentale Beschwerden können vielseitige Ursachen haben. In diesem und dem letzten Jahr kommt die Corona-Pandemie als zusätzlicher Belastungsfaktor hinzu. Anlässlich des Welttags zur Suizidprävention, am 10. September, macht der digitale Versicherungsmanager CLARK auf die anhaltende Stigmatisierung von mentalen Beschwerden aufmerksam. Eine bevölkerungsrepräsentative Studie [1] des Insurtechs verdeutlicht, dass die Corona-Pandemie auf das geistige Wohlbefinden von mehr als der Hälfte der Deutschen (60 Prozent) eine Auswirkung hatte.

Mentale Gesundheit in der Pandemie

Noch im Mai 2020 zeigte eine CLARK-Studie [2], dass 45% der Deutschen es für unwahrscheinlich hielten, an einer Depression oder an einem anderen psychischen Leiden zu erkranken. Das Fortdauern der Pandemie hat jedoch zu einem Wandel dieser Einschätzung geführt: Ergebnisse einer Umfrage von CLARK und Civey [1] zeigen, dass 60 Prozent der Deutschen unter mentalen Belastungen durch Corona Leiden. Diese äußern sich beispielsweise in Stress (22 Prozent), schlechtem Schlaf (15 Prozent) oder finanziellen Sorgen (13 Prozent). Am deutlichsten zeigen sich die konkreten Auswirkungen auf den Gemütszustand jedoch in Bezug auf das soziale Umfeld: Rund ein Drittel der Befragten macht sich aufgrund von Corona Sorgen um die Familie und Freunde.

Gesellschaftliche Stigmatisierung mentaler Leiden

Viele Menschen achten heute auf eine gesunde Ernährung und Sport, doch die mentale Gesundheit wird oftmals vernachlässigt. Das liegt zum Teil auch an dem Stigma, welches unberechtigterweise das Suchen von psychologischer Hilfe mit Schwäche gleichsetzt. Dies ist jedoch ein gefährlicher Trugschluss: Die mentale Gesundheit ist für unsere Leistungsfähigkeit genauso wichtig, wie eine gute körperliche Verfassung. Deswegen bemühen sich das Bundesministerium für Gesundheit diverse und Krankenkassen mit Informationskampagnen darum, Hilfestellen wie Telefonseelsorgen, Online-Beratungsstellen und anonyme Therapieanbieter noch weiter in die Mitte der Öffentlichkeit zu rücken und so Stigmata abzubauen. „Die eigene Gesundheit ist das höchste Gut, doch viele Menschen vergessen dabei auch auf ihre mentale Gesundheit zu achten – dies liegt nicht zuletzt auch an der immer noch starken Stigmatisierung, die wir weiter mit allen Mitteln bekämpfen müssen“, so die CLARK-Versicherungsexperten.

[1] Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag von CLARK Dein Versicherungsmanager 2500 Personen zwischen dem 06. und dem 07.10.2020 befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für Einwohner der Bundesrepublik ab 18 Jahren. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 3.4 Prozent.

[2] Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1021 Personen zwischen dem 12. und 15.05.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

dbb Bürgerbefragung 2021: Die Grünen liegen vorn

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Deutschland zeigen wenige Wochen vor der Bundestagswahl eine deutliche Parteipräferenz für Bündnis 90/Die Grünen.

So würden aktuell 32 Prozent der Beamtinnen und Beamten Bündnis 90/Die Grünen, 28 Prozent CDU/CSU und 16 Prozent SPD wählen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des dbb. „Wahrscheinlich werden hier auch der höhere Bildungsgrad, das gesicherte berufliche Umfeld und andere soziologische Faktoren wirksam. Mit Blick etwa auf die Positionen der Grünen in Sachen Beamtenstatus oder Bürgerversicherung ist es aber schon überraschend, wie weit die Parteienpräferenz der Staatsdiener in diesem Punkt vom Bevölkerungsdurchschnitt abweicht“, kommentierte der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach am 7. September 2021 die Zahlen.

Priorität: Umwelt- und Klimaschutz

Folgerichtig stehe für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst das Thema Umwelt- und Klimaschutz mit deutlichem Abstand (51 Prozent) ganz oben auf der Prioritätenliste wichtiger Themen für die nächste Bundesregierung, gefolgt von der Schul- und Bildungspolitik und der Bewältigung der Corona-Pandemie (beide 17 Prozent).

Befragt nach den wichtigsten Themen für die eigene Wahlentscheidung stehen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes die Sicherung einer guten Gesundheitsversorgung (84 Prozent), die Schaffung eines leistungsstarken Bildungssystems (83 Prozent), der Klimaschutz (80 Prozent) und die soziale Gerechtigkeit (79 Prozent) ganz oben. Silberbach: „In dieser Priorisierung unterscheiden sich die Statusgruppen im öffentlich Dienst so gut wie nicht. Für mich ein weiterer Beleg für die These, dass Menschen vor allem in den öffentlichen Dienst gehen, um etwas für die Gemeinschaft zu tun und nicht wegen des Geldes und schneller Karriere. Das heißt natürlich nicht, dass die Kolleginnen und Kollegen von Luft und Liebe leben, sondern Anspruch auf angemessene Bezahlung haben.“

„Wirklich besorgniserregend ist“, so der dbb Chef weiter, „dass mit 47 Prozent fast die Hälfte der Beschäftigten im öffentlichen Dienst keiner Partei zutrauen, sich für Anerkennung und Respekt, eine gute Bezahlung oder eine positive Entwicklung des öffentlichen Dienstes einzusetzen. Die staatlichen Arbeitgeber haben hier in den letzten Jahren viel Vertrauen verspielt und das lässt sich nicht mit ein paar Sonntagsreden zurückgewinnen. Hierfür braucht es handfeste organisatorische und materielle Beweise der Rückendeckung und Wertschätzung.“

Quelle: dbb – beamtenbund und tarifunion

SPD kritisiert Laschet-Reise nach Paris am Plenartag

Die SPD im Düsseldorfer Landtag kritisiert den für Mittwoch geplanten Besuch von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet beim französischen Ministerpräsidenten Macron. Sarah Philipp, Parlamentarische Geschäftsführerin, sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Armin Laschet nutzt sein Amt als Ministerpräsident schon geraume Zeit für fragwürdige Wahlkampfzwecke. Am Mittwoch steht der letzte Haushalt seiner Regierungszeit in NRW auf der Tagesordnung des Landtags. Aber Armin Laschet geht lieber auf Reisen.“ Philipp kündigte an, dass die SPD die Laschet-Reise am Mittwoch im Parlament zum Thema machen will. „Meine Fraktion wird beantragen, dass er, der Ministerpräsident, bei der Einbringung des Haushalts zugegen sein soll“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete. Scheinbar habe Laschet das Regieren in NRW „längst aufgegeben“. Laschet wird die Landtagssitzung am Mittwoch nach einer Gedenkstunde für die Opfer des Hochwassers im Juli verlassen.

Zeugen gesucht: Junger Mann im Gesicht verletzt

Gestern, in den frühen Morgenstunden (05.09.2021, 03:40 Uhr) kam es in Solingen zu einer Körperverletzung.

Ein 20-Jähriger war im Bereich Frankfurter Damm unterwegs, als mehrere Unbekannte ihn verprügelten. In der Folge verlangten sie seine Wertgegenstände. Ohne Beute flüchteten die Schläger. Der junge Mann erlitt mehrere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Behandlung ins Krankenhaus.

Ein Täter ist klein und hat eine dickliche Figur. Ein Weiterer wird als groß und dünn beschrieben. Der Dritte hatte eine unauffällige Figur. Alle trugen blaue Jeans und schwarze Jacken.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Unfallflucht: Mehrere Unfälle mit einem Porsche

Gestern (05.09.2021), gegen 17:15 Uhr, kam es auf der Wuppertaler Straße an der Einmündung zur Dycker Straße in Solingen zu einer Unfallflucht.

Ein 23-Jähriger wartete in seinem Renault-Transporter vor einer roten Ampel, als der vor ihm zunächst stehende Porsche rückwärts rollte. In der Folge kam es zum Zusammenstoß und an beiden Fahrzeugen zu einem Schaden. Der Fahrer des Porsche sprach den Renault-Fahrer an, entfernte sich aber anschließend mit seinem Fahrzeug in Richtung Nümmener Straße, ohne sich um den Unfall zu kümmern.

Gegen 17:20 Uhr kam es auf der Wuppertaler Straße unweit der Focher Straße zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Porsche auf einen weiteren Porsche auffuhr. Nach ersten Erkenntnissen ist für beide Unfälle derselbe 56-Jährige verantwortlich.

Er musste nach einem Alkoholtest eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Der Mann war an demselben Tag zuvor bereits an einem Unfall in Düsseldorf beteiligt. (sw)

Hoher Geldgewinn der Deutschen Fernsehlotterie geht nach Remscheid

Glücklicher Mitspieler gewinnt 100.000 Euro in der Prämienziehung von Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie

Für einen Mitspieler der Deutschen Fernsehlotterie aus Remscheid startet der September mit einer großen Freude: Als am Sonntag um 19.59 Uhr im Ersten die Gewinnzahlen der Deutschen Fernsehlotterie bekannt gegeben wurden, war für ihn klar: Sein großes Los wurde gezogen. Er gewinnt 100.000 Euro mit einem MEGA-LOS im zweiten Rang der Prämienziehung!

Präsentiert werden die Gewinnzahlen von Projekten der Soziallotterie, die dank des Einsatzes der Mitspielerinnen und Mitspieler gefördert werden können. Diesen Sonntag präsentierte das mit 300.000 Euro geförderte Petri Haus der Hospiz- und Palliativ- G. und R. Meier Stiftung seine Arbeit. Das Petri Haus ist das erste stationäre Hospiz in Schleswig. Es bietet den Menschen aus der Stadt Schleswig und dem umliegenden Kreisgebiet eine wohnortnahe Versorgung, die davor nicht möglich war.

Die Soziallotterie

„Wir gratulieren herzlich zu diesem großen Gewinn! Gewonnen haben auch die vielen Projekte, die über die durch den Loskauf finanzierte Förderung, Menschen in ganz Deutschland ein besseres Leben ermöglichen“, so Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie. Im Jahr 2020 gab es insgesamt 814.797 Gewinnerinnen und Gewinner bei der Deutschen Fernsehlotterie, darunter 83 hohe Geldgewinne von 100.000 Euro und mehr. Insgesamt wurden 2020 durchschnittlich über 4,7 Millionen Euro monatlich als Gewinn ausgeschüttet.

Dank ihrer Mitspielerinnen und Mitspieler erzielte die Deutsche Fernsehlotterie von 1956 bis heute einen karitativen Zweckertrag von über 2 Milliarden Euro. Damit konnte die Soziallotterie über ihre zugehörige Stiftung, das Deutsche Hilfswerk, mehr als 9.600 Projekte fördern. Im Jahr 2020 wurden über 42,4 Millionen Euro an 315 soziale Projekte vergeben. Mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen fließen jedes Jahr über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in den guten Zweck. Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung sowie Nachbarinnen und Nachbarn wird so ein besseres Leben ermöglicht. Bundesweit – in Städten und im ländlichen Raum. Die geförderten Projekte sollen dabei das solidarische Miteinander stärken und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen begegnen.

Rechtsstreit mit Abellio wird für Land teuer

Die Finanzprobleme des angeschlagenen Bahnunternehmens Abellio führen auch zu hohen Anwaltskosten beim Land Sachsen-Anhalt. Das belegt ein internes Papier aus dem Landesverkehrsministerium von Thomas Webel (CDU), das der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung vorliegt. Die für die Kabinettssitzung am Dienstag bestimmte Vorlage benennt die Summe, die das Land für die Auseinandersetzung mit Abellio ausgegeben hat. Das Anwaltshonorar beläuft sich dem Papier zufolge bis jetzt auf 260.000 Euro.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung – www.mz-web.de

„Wie kann mein Kind sicher und gut das Internet nutzen? Wie kann ich es unterstützen?“

Die Nutzung des Internets oder anderer digitaler Medien gehören immer mehr zum Schulalltag und das Homeschooling in der Pandemie hat die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen massiv verstärkt.

Viele Eltern stehen vor der Frage, wie sie ihre Kinder begleiten, unterstützen und schützen können bei der Nutzung des Internets.   

Das Team Ehrenamt und Projekte des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Wuppertal startet wiederholt eine Seminarreihe für zugewanderte Eltern „Basiswissen Internet“. In der Seminarreihe geht es darum, den Umgang mit der digitalen Welt sowie Tipps und Tricks in der Mediennutzung zu vermitteln. 

Im Detail werden folgende Fragen behandelt:

  • Wie kann ein guter Umgang meines Kindes mit dem Internet gelingen? 
  • Welche online Lernprogramme und –angebote gibt es?
  • Wie schütze ich meine Kinder auch Online? 

Im Fokus steht die Vermittlung digitaler Grundfähigkeiten wie Internetnutzung, Internetrecherche aber auch die Lernmotivation ihrer Kinder aufrechtzuerhalten, Lernplattformen sowie Kommunikationsstrukturen zwischen Lehrkräften und Eltern kennenzulernen und zu nutzen.

Unter Anleitung erfahrener Referenten sollen zugewanderte Eltern entlang ihrer Bedarfe mehr Handlungssicherheit, Grundlagen sowie Möglichkeiten der Vertiefungen und Anwendungen im Digitalen erlangen.  

Das Seminar findet digital und kostenlos statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine Teilnahme bis zum 15.09.2021 mit Anmeldung und Bestätigung möglich.

Bei weiteren Fragen zum Seminarangebot und bei Anmeldungen hilft die Stadt Wuppertal, Ressort Zuwanderung und Integration, Gülbey Cicek, guelbey.cicek@stadt.wuppertal.de,  weiter.

100 Jahre Rathaus Barmen: Der 0-Euro-Schein zum Jubiläum

Bekannt ist das Rathaus als Dienstsitz der Oberbürgermeister*innen von Rau bis Schneidewind – und für seinen Paternoster-Aufzug. Zum Geburtstag des eindrucksvollen Gebäudes bringt Wuppertal Marketing ab Dienstag, 7. September, einen neuen 0-Euro-Schein heraus.

Ein historisches Bild des 1921 eingeweihten Gebäudes ziert den Schein ohne Notenwert: Das ursprüngliche Satteldach, welches zu sehen ist, wurde beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr rekonstruiert, sondern durch ein leicht angeschrägtes Flachdach ersetzt. In dem neoklassizistischen Bau in Form eines U haben die Wuppertaler Oberbürgermeister*innen ihren Amtssitz; auch der spätere Bundespräsident Johannes Rau saß dort in seiner Zeit als „OB“ am Schreibtisch. Das Rathaus ist ebenfalls bekannt für den sogenannten „Beamtenbagger“, den Paternoster, mit dem man im Umlaufbetrieb zwischen den Etagen hin und her gleiten kann.

Für Sammler und als Mitbringsel

2017: Das Eingangsportal des Barmer Rathauses am Johannes-Rau-Platz. Links der Westflügel des Rathauses. Foto: Wnwtal
2017: Das Eingangsportal des Barmer Rathauses am Johannes-Rau-Platz. Links der Westflügel des Rathauses. Foto: Wnwtal

In diesem Jahr ist das Wuppertaler Rathaus 100 Jahre alt geworden. Dieser Anlass ist Wuppertal Marketing wieder einen 0-Euro Souvenirschein wert. Auf Banknotenpapier gedruckt verfügt der Schein ähnlich wie der echte Euro über verschiedene Merkmale für Fälschungssicherheit, zum Beispiel Wasserzeichen, Hologramm, und fluoreszierende Farbelemente. Die individuelle Seriennummer macht aus jedem Schein ein Einzelstück. Sie sind nicht nur bei Sammlern beliebt, sondern auch als Mitbringsel gern gesehen.

Ab 7. September bei Wuppertal Touristik erhältlich

Die neuen 0-Euro-Scheine kosten 3 Euro pro Stück. Sie sind ab Dienstag, 7. September unter www.wuppertalshop.de sowie bei Wuppertal Touristik, Kirchstraße 16 in Wuppertal, erhältlich (Öffnungszeiten montags bis freitags 9 bis 18 Uhr und samstags 10 bis 14 Uhr).