Über 100.000 Zweitimpfungen in Solingen

Stadt bietet weitere Impfmöglichkeiten an.

Solingen hat die Marke von 100.000 Zweitimpfungen geknackt. Mehr als 109.033 Bürgerinnen und Bürger genießen bald den vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus oder sind bereits vollständig immunisiert. Das sind 61,46 Prozent der Bevölkerung Solingens. Die Stadt appelliert weiterhin an alle nicht geimpften Menschen, sich den wichtigen Schutz zu holen. Die Statistiken zeigen, dass die Impfstoffe äußerst wirksam gegen schwere und tödliche Covid-19-Verläufe sind.

Das Impfzentrum im alten Kaufhof-Gebäude ist dafür noch bis zum 30. September geöffnet. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 8 bis 20 Uhr. Derzeit laufen zudem die Impfaktionen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren an den weiterführenden Schulen. Auch die Eltern können sich dabei impfen lassen.

Am 9. und am 14. September 2021 steht das Impfmobil zudem jeweils von 12 bis 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Solingen-Ohligs. Das Impfmobil macht außerdem am 13. und 16. September jeweils von 9 bis 12.30 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Jobcenter (Kamper Straße 35) Halt.

Besucherinnen und Besucher des „Leben braucht Vielfalt“-Fests am Samstag, 4. September, im Walder Stadtpark haben ebenfalls die Möglichkeit, sich vor Ort impfen zu lassen.

Löf: Colbinger und Sean Taylor live

Der „Neustart Kultur“ wird in Remscheid im Löf am 12. und 13. September 2021 mit zwei Livekonzerten zelebriert.

Mit Colbinger und Sean Taylor hat Maximilian Süss hat zwei Singer-Songwriter ins Löf eingeladen. Möglich sind die Konzerte durch die 3G-Regeln, die einzuhalten und nachzuweisen sind (3G= geimpft, genesen oder offiziell getestet). Aufgrund der begrenzten Kapazitäten ist eine verbindliche vorherige Reservierung unbedingt erforderlich. Das geht ganz einfach per Mail an info@remscheidrockt.de. Unbedingt beachten: Ergebnisse der Bürgertestung dürfen nicht älter als 48 Stunden sein, sonst wird trotz Anmeldung kein Einlass gewährt.

Colbinger am 12. September

Der Singer Songwriter Poet Colbinger ist zum zweiten Mal zu Gast im Löf. Colbinger ist Singer-Songwriter aus Süddeutschland und begleitet sich selbst auf der Gitarre. Colbinger ist noch immer auf seiner „Machen wir uns auf und bleiben wir dran“ – Tour. Diese startete in 2018 und umfasst seither ca. 280 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu erwartet ist ein leidenschaftlicher Musikabend mit kräftigem Gitarrensound. Sein Stil entspricht typischem Akustik-Rock mit Einflüssen von Country, Folk und Blues. Die Texte sind deutsch.

Einlass ist ab 18 Uhr, das Konzert beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Hutspenden sind herzlich erbeten.

Sean Taylor am 13. September

Singer-Songwriter Sean Taylor aus England. Foto: offiziell
Singer-Songwriter Sean Taylor aus England. Foto: offiziell

Der englische Singer Songwriter Sean Taylor, ein ausgewiesen sozialkritischer Liedermacher mit ausdrucksstarker Stimme, feierte in England bereits einige Erfolge. Das Konzert im Löf ist Teil seiner Europatour. Taylor lebt den Blues und präsentiert tiefgründige Lieder. Er war bisher in Europa und in Australien auf Tour. Drei Mal trat er bereits auf dem berühmten Glastonbury Festival auf – auch auf der Acoustic Stage.

Einlass ist ab 18 Uhr, das Konzert beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Hutspenden sind herzlich erbeten.

Location

Das Löf Eventlokal ist in der Theodor-Körner-Straße 6 in 42853 Remscheid.

Ampel-Spitze: Zukunft des RöLab gesichert

„Das ist gut angelegtes Geld“, stellt Sven Chudzinski erfreut fest, nachdem der FDP-Fraktionsvorsitzende zwei Stunden gemeinsam mit seinen Ampel-Kollegen Sven Wolf (SPD) und David Schichel (GRÜNE) unter der fachkundigen Anleitung von Anna Kätker und Museumsdirektor Dr. Uwe Busch im RöLab experimentiert hat. Das Schülerlabor von Röntgenmuseum und –Gymnasium gibt es seit zehn Jahren. Maßgeblichen Anteil daran, dass man mit Anna Kätker eine eigene Fachkraft für das Labor einstellen konnte, hat die Entscheidung der Ampel-Koalition, das Geld für diese Stelle im letzten Haushaltsbegleitbeschluss bereitzustellen.

Das RöLab ist dank vieler Spenden und Fördergelder hervorragend ausgestattet, sodass hier Schüler und Studenten – oder auch mal Fraktionsvorsitzende – spannende Versuche durchführen können. So konnten die Politiker bei ihrem Besuch etwa amüsiert beobachten, wie sie mit einem Vakuumgerät einen Schokokuss zum Platzen bringen. Die Koalitionspartner bestaunten Klangfiguren und wie sie mit Hilfe eines Röntgengerätes Fledermäuse in Verpackungen erkennen, sahen woran man gefälschte Geldscheine erkennt und erzeugten Blitze.

Im gemeinsamen Gespräch machte Uwe Busch deutlich, wie viel man bereits mit diesem ungewöhnlichen Ort erreicht habe, dass es aber wichtig sei, jetzt auch für Beständigkeit zu sorgen. „Wir müssen dem RöLab jetzt eine verlässliche Perspektive geben“, so der Direktor des Deutschen Röntgen-Museums. Er stieß dabei auf offene Ohren der Politiker. „Wir müssen jetzt sehen, dass wir auch das Gebäude samt Anbau so erstrahlen lassen, dass es mit dem Innenleben mithalten kann“, erklärte Schichel und wurde ergänzt von Sven Wolf: „Es ist wichtig, dass die Zukunft des RöLab so finanziert ist, dass das Vorzeigeprojekt unabhängig von Spenden und Fördergeldern existieren kann.“

Trickbetrüger erbeuteten größeren Bargeldbetrag

Beinahe täglich kommt es im Bergischen Städtedreieck zu Anrufen durch Trickbetrüger, die sich als Polizeibeamte, Krankenhausmitarbeiter oder Bankangestellte ausgeben, um sich durch Vortäuschen von tragischen Unfällen, lebensbedrohlichen Krankheiten im familiären Umfeld oder aber auch vermeintlichen Betrugsmaschen in Bankfilialen das Vertrauen der Opfer erschwindeln und sich Bargeld oder Wertgegenstände aushändigen lassen.

Oft reagieren die Angerufenen am Telefon richtig, beenden das Telefonat und informieren die richtige Polizei. Leider gelingt es den professionell agierenden Straftätern immer wieder bei gutgläubigen Opfern Beute zu machen.

Wuppertal

Unbekannte Trickbetrüger täuschten gestern (02.09.2021) eine 72-jährige Wuppertalerin am Telefon und erbeuteten eine sechsstellige Bargeldsumme.

Die Seniorin erhielt gegen 12:00 Uhr einen Telefonanruf von einem unbekannten Mann, der sich als Polizeibeamter des LKA ausgab und die Dame überzeugte, die Echtheit ihres Bargelds, welches sie in einem Bankschließfach deponiert hatte, zu überprüfen. Die Wuppertalerin kam der Aufforderung nach und übergab im weiteren Verlauf einen sehr hohen Bargeldbetrag an einen unbekannten Mann in der Fußgängerzone, der sich nach der Geldübergabe in unbekannte Richtung entfernte. Der Mann ist circa 25-30 Jahre alt, 180 cm groß und hat eine kräftige Statur.

Ebenfalls in Wuppertal-Elberfeld verhinderte ein aufmerksamer Nachbar eine Geldübergabe an dreiste Betrüger.

Ein sehr aufmerksamer Nachbar verhinderte gestern (02.09.2021), gegen 18:00 Uhr an der Weststraße die Übergabe von Bargeld an einen Trickbetrüger. Dem 70-Jährigen fiel seine 91-jährige Nachbarin auf, die nervös vor dem Mehrfamilienhaus auf und ab lief und dabei einen Umschlag in der Hand hielt. Der Senior sprach die Dame an und nachdem sie ihm schilderte, dass sie einen Telefonanruf bekommen habe und nun an eine unbekannte Frau Bargeld übergeben wolle, reagierte der Mann sofort. Er schickte die Seniorin in ihre Wohnung und alarmierte die Polizei. Die Dame war kurz vorher von einem unbekannten Mann angerufen worden, der angab ein Krankenhausmitarbeiter einer Wuppertaler Klinik zu sein. Der Trickbetrüger machte gegenüber der Seniorin Angaben über eine schwere Erkrankung ihres Sohnes und versicherte ihr, dass nur durch eine Operation und die Behandlung mit einem Medikament aus der Schweiz eine Heilung möglich wäre. Für das Medikament bräuchte man nun eine Bargeldanzahlung.

Remscheid

In Remscheid sollte es auch gestern (02.09.2021) zu einer Geldübergabe kommen. Hier bemerkte ein wachsamer Taxifahrer den Betrugsversuch und fuhr eine 82-Jährige zur Polizeiwache statt zur Bankfiliale.

Die Seniorin wurde gegen 12:00 Uhr von einem unbekannten Mann angerufen, der ihr mitteilte, dass ihre Tochter schwer erkrankt in Solingen in einem Krankenhaus liege und eine sehr kostenintensive Behandlung nötig sei. Um den Geldforderungen nachzukommen, begab sich die Remscheiderin auf die Straße und beabsichtigte mit einem Taxi zur nächsten Bankfiliale zu fahren. Der besonnene Taxifahrer wurde bei den Schilderungen seines Fahrgastes stutzig und fuhr die Seniorin zur Polizeiwache.

Achtung!

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer als Vertreter von Polizei, Krankenhaus, Staatsanwaltschaft oder anderen öffentlichen Stellen ausgeben und dramatische Notlagen schildern. Man sollte sich nie ausfragen lassen und auflegen, sobald der Anrufer Geld oder Wertsachen fordert.

Suchen Sie sich nach einem solchen Anruf selber die entsprechende Telefonnummer (Telefonbuch/ Auskunft) heraus und rufen erst dann unter dieser Nummer zurück. Auch sollte man sich vergewissern, ob es sich bei einem Anrufer tatsächlich um einen Verwandten handelt. Sie sollten den Angehörigen unter der ihnen bekannten Telefonnummer zurückrufen und sich den Sachverhalt bestätigen lassen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

Falls der Verdacht eines Telefonbetrugs bestehen sollte, melden Sie sich unter der Notrufnummer (-110) der Polizei. Wichtig: Beenden Sie dafür zwingend das laufende Telefonat und wählen sie die Notrufnummer. (hm)

Mordkommission ermittelt nach Messerstichen

Bei einer körperlichen Auseinandersetzung zweier Bekannter und einer anschließenden Messerstecherei erlitt ein Mann gestern (02.09.2021, gegen 18:00 Uhr) in Remscheid schwere Verletzungen.

Nach bisherigen Ermittlungen gerieten zwei Männer in ihrer gemeinsamen Wohnung an der Bornefelder Straße in Streit. Der Streit und die daraus resultierende körperliche Auseinandersetzung verlagerten sich auf die Straße, wo ein 41-Jähriger mehrfach mit einem Messer auf seinen 37-jährigen Kontrahenten einstach.

Das lebensgefährlich verletzte Opfer musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Der Tatverdächtige ließ sich vor Ort widerstandslos von der Polizei festnehmen. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und der Mordkommission „Bornefeld“ dauern an.

Feiger Anschlag auf Radfahrende vereitelt

Dank eines aufmerksamen Spaziergängers konnte am frühen Freitagmorgen (3. September) in Hückeswagen-Wiehagen Schlimmeres verhindert werden.

Unbekannte hatten im Schmalbeinsweg in Hückeswagen quer über den dortigen Radweg eine durchsichtige Folie zwischen zwei Verkehrszeichen gespannt. Als ein 47-jähriger Hückeswagener um 4:45 Uhr mit seinem Hund dort entlang kam, erkannte er die gefährliche Situation und informierte sofort die Polizei. Für Radfahrende hätte das böse enden können. Aus diesem Grund ermittelt die Polizei nun auch wegen einem versuchten gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

CDU Nord/Hasten: Quinting im Amt bestätigt

Bei den harmonisch verlaufenden Vorstandswahlen des CDU-Stadtbezirksverbands Nord/Hasten am vergangenen Samstag wurde der amtierende Vorsitzende Bernd Quinting im Amt bestätigt.

Als seine Stellvertreter wurden Domenico Larocca und Petra Küchelmann gewählt. Schriftführer bleibt Franz-Josef Rauscher, Rainer Pohlmann bleibt Schatzmeister. Die Beisitzer setzen sich aus Monika Hein, Wolfgang Kleinbongartz, Andreas Pillmann und Constanze Rockenberg zusammen. „Ich freue mich darauf, mit dem gewählten Vorstand weiterhin engagiert die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vom Hasten zu vertreten. Bedanken möchte ich mich auch bei Ottmar Gebhardt, der bei dieser Wahl nicht erneut für den Vorstand kandidiert hat, für seine jahrelange Unterstützung und sein Engagement in unserem Stadtbezirksverband“, so Bernd Quinting.

ZDF-Politbarometer September I 2021

Projektion: SPD erstmals seit 19 Jahren vor Union/Corona: Mehrheit für 2G-Modell wie in Hamburg

Die SPD kann zum dritten Mal in Folge deutlich zulegen und überholt die Union. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, bliebe die CDU/CSU bei 22 Prozent, ihrem bisher niedrigsten Wert überhaupt. Die SPD käme auf 25 Prozent (plus 3) und wäre damit in der Projektion erstmals seit September 2002 stärkste Kraft. Die AfD könnte mit 11 Prozent (unverändert) rechnen, die FDP ebenfalls mit 11 Prozent (plus 1) und die Linke mit 7 Prozent (plus 1). Die Grünen würden sich dagegen mit 17 Prozent (minus 3) deutlich verschlechtern. Die anderen Parteien zusammen lägen bei 7 Prozent (minus 2), darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erreichen würde. 

Damit gäbe es eine ganz knappe Mehrheit für eine große Koalition, reichen würde es auch für eine Ampel aus SPD, Grünen und FDP, für ein Bündnis aus CDU/CSU, Grünen und FDP sowie für Rot-Grün-Rot. 

K-Frage: Scholz baut Vorsprung aus

Sowohl bei der Frage nach der Eignung als Kanzler oder Kanzlerin als auch nach der Präferenz für eine/n der drei Kandidaten setzt sich der positive Trend für Olaf Scholz fort. Nach 65 Prozent vor einer Woche trauen jetzt 70 Prozent Olaf Scholz das Amt zu (nicht geeignet: 25 Prozent). Für 25 Prozent (Aug. II: 25 Prozent) kann Armin Laschet Kanzler (nicht geeignet: 70 Prozent) und 23 Prozent (22 Prozent) halten Annalena Baerbock als geeignet dafür (nicht geeignet: 71 Prozent). Der Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden ist jeweils „weiß nicht“. 

Auch bei der K-Frage legt der SPD-Kandidat erneut zu: Am liebsten wäre 53 Prozent (plus 4) Olaf Scholz als Kanzler. Armin Laschet wünschen sich 18 Prozent (plus 1) und Annalena Baerbock 14 Prozent (minus zwei). Während die SPD-Anhänger nahezu geschlossen hinter Scholz stehen (92 Prozent), fällt die Unterstützung der CDU/CSU-Anhänger für Laschet (53 Prozent) und der Grünen-Anhänger für Baerbock (66 Prozent) verhaltener aus. 

Top Ten: Wenig Bewegung

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von?“) liegt Angela Merkel weiterhin auf Platz eins mit einem Durchschnittswert von 2,2 (Aug. II: 2,3) auf der Skala von +5 bis -5. Es folgen mit deutlichem Abstand Olaf Scholz mit 1,7 (1,5), Markus Söder mit 1,3 (1,2) und Robert Habeck mit 1,0 (1,0). Danach Christian Lindner mit 0,0 (0,0), Horst Seehofer mit 0,0 (minus 0,1), Jens Spahn mit 0,0 (0,2) und Heiko Maas mit minus 0,1 (minus 0,2). Auf den beiden letzten Plätzen liegen Annalena Baerbock mit minus 0,5 (minus 0,5) und Armin Laschet mit minus 0,8 (minus 0,8). 

SPD und Rot-Grün-Rot

Fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) und Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen gehen davon aus, dass die SPD – bei entsprechenden Mehrheitsverhältnissen – nach der Bundestagswahl versuchen würde, eine Regierung mit Grünen und Linke zu bilden. 30 Prozent bezweifeln das. Wenn es zu einer solchen Koalition käme, fänden das 25 Prozent gut, 57 Prozent schlecht und 14 Prozent wäre es egal. Von den SPD-Anhängern sprechen sich 50 Prozent gegen Rot-Grün-Rot aus (gut: 33 Prozent; egal: 14 Prozent). Dass die SPD vor der Wahl eine Regierung mit Beteiligung der Linken ausschließen soll, meinen aber nur 36 Prozent. 57 Prozent sind der Ansicht, die SPD soll sich in dieser Frage nicht festlegen, darunter 63 Prozent der SPD-Anhänger.

Wichtige Themen für die Wahlentscheidung: Soziale Gerechtigkeit vorn

Als sehr wichtig für die eigene Wahlentscheidung bezeichnen 51 Prozent das Thema soziale Gerechtigkeit, 39 Prozent den Klimaschutz, 23 Prozent die Corona-Pandemie und 21 Prozent das Thema Flüchtlinge und Asyl. Die Kompetenzen der Parteien bei diesen vier vorgegebenen Themen sind ungleich verteilt: Am besten für soziale Gerechtigkeit kann für 43 Prozent die SPD sorgen und 12 Prozent nennen die CDU/CSU. Beim Klimaschutz liegen die Grünen (41 Prozent) klar vorne, 15 Prozent setzen hier auf die Union und 12 Prozent auf die SPD. Die meiste Kompetenz in Sachen Corona hat für 36 Prozent die Union und für 12 Prozent die SPD. Beim Thema Flüchtlinge und Asyl macht für 29 Prozent am ehesten die CDU/CSU eine Politik in ihrem Sinn, für 15 Prozent die SPD und für 10 Prozent die AfD. Alle anderen Parteien kommen bei diesen Themen jeweils nur auf einstellige Kompetenzwerte. 

Weiter große Akzeptanz der Corona-Maßnahmen

Die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen halten 57 Prozent für gerade richtig. 21 Prozent wollen, dass die Maßnahmen härter ausfallen und 19 Prozent finden die Vorgaben übertrieben. 

In Hamburg können Restaurants und private Veranstalter seit Kurzem selbst entscheiden, ob sie nur noch Geimpfte und Genesene einlassen. Wenn diese sogenannte 2G-Regel überall in Deutschland gelten würde, fänden das 56 Prozent der Befragten gut und 41 Prozent schlecht. Zustimmend äußern sich 68 Prozent der Unions-, 64 Prozent der SPD- und 63 Prozent der Grünen-Anhänger sowie gut die Hälfte der FDP (52 Prozent) und der Linke-Anhänger (52 Prozent). Die AfD-Anhänger lehnen das mehrheitlich ab (68 Prozent). 

Hintergrund

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 31. August bis zum 2. September 2021 bei 1.301 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. 

Das nächste bundesweite Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 10. September 2021. Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen: https://forschungsgruppe.de. 

CDU Süd wählt neuen Stadtbezirksvorstand

Am vergangenen Samstag hat sich der CDU-Stadtbezirksverband Süd zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen zusammengefunden. Dabei wurde Alessia Schaaf als neue Vorsitzende gewählt und tritt damit die Nachfolge von Mathias Heidtmann an. Heidtmann hatte im März das Amt des CDU-Kreisvorsitzenden übernommen.

Als stellvertretende Stadtbezirksvorsitzende wurden Elke Rühl und Fabian Knott gewählt. Schatzmeister wurde Kurt-Peter Friese. Als Beisitzer wählte die Versammlung Mustafa Al, Anke Fellner, Mathias Heidtmann, Hans-Jürgen Rühl und Manuela Hasse.

„Ich danke den Mitgliedern im Südbezirk für das Vertrauen und freue mich sehr auf die anstehenden Aufgaben und auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Vorstand. Mein herzlicher Dank gilt Mathias Heidtmann, der die Geschicke des Stadtbezirksverbands zuvor viele Jahre geleitet hat. Der neue Stadtbezirksvorstand setzt sich sowohl aus jungen wie auch erfahrenen Persönlichkeiten zusammen. Gemeinsam wollen wir generationenübergreifend die Probleme im Südbezirk anpacken und uns für einen lebenswerten Stadtbezirk einsetzen. Dabei wollen wir vor allem auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern setzen“, sagt die neu gewählte Stadtbezirksvorsitzende Alessia Schaaf.

CDU-Innenstadt wählt neuen Vorstand

Am vergangenen Samstag hat der CDU-Stadtbezirksverband Innenstadt einen neuen Vorstand gewählt. Dabei wurde Roland Gedig, der auch Mitgliederbeauftragter des CDU-Kreisvorstands und Vorsitzender der KPV Remscheid ist, als neuer Vorsitzender gewählt. Er übernimmt damit das Amt von Ralf Wieber, welcher zuvor viele Jahre den Stadtbezirksverband Innenstadt geführt hat. Stellvertretender Vorsitzender wird Francesco Lo Pinto. Die Schriftführung übernimmt Ralf Wieber, Schatzmeister wird Christoph Wieber. Als Beisitzerinnen wurden Monika Gries, Rosemarie Stippekohl und Jutta Wilke gewählt.

„Zunächst möchte ich Ralf Wieber für seinen Einsatz in den vergangenen Jahren ganz herzlich danken! Ralf Wieber hat sich in den letzten Jahren maßgeblich für die Belange der Innenstadt eingesetzt. Viele Verschönerungs- und Verbesserungsmaßnahmen sind sein Verdienst. Dabei denke ich beispielsweise an die Blumenkästen oder Weihnachtssterne, die die Alleestraße schmücken, wie auch an die Gründung der ISG Alleestraße“, sagt der neue Stadtbezirksvorsitzende Roland Gedig.

„Für das neue Team in der Innenstadt war uns wichtig, dass wir sowohl auf neue und junge Gesichter, wie auch auf die Erfahrung unserer langjährigen Kolleginnen und Kollegen setzten können. Mit dem frisch gewählten Vorstand haben wir ein schlagkräftiges und vielfältiges Team“, so Gedig. „Unser Erneuerungsprozess ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Ich rufe gerne dazu auf, dass sich Bürgerinnen und Bürger aus Remscheid, die sich für die Innenstadt einsetzten wollen, bei uns einbringen können. Auch Fragen und Anregungen nehmen wir immer gerne auf. Gemeinsam schaffen wir es, einen Beitrag für eine lebenswerte Innenstadt zu leisten“, so Gedig abschließend.