Weihnachtskonzert „Silent Moments of Christmas“

Weihnachtskonzert mit Tenor Marcel Oleniecki und Gitarristin Martina Angenendt im Kultur-Haus Zach.

Da die Zeit bis zur Ankunft am Heiligen Abend oft voller Trubel, Aufregung und Stress ist, wollen Tenor Marcel Oleniecki und Gitarristin Martina Angenendt mit ihrem Konzertprogramm „Silent Moments of Christmas“ am Samstag, 16. Dezember 2023 im Hückeswagener Kultur-Haus Zach an der Islandstraße einige Momente der Ruhe und Entspannung in die Vorweihnachtszeit bringen. Die Adventsgeschichte der vier Kerzen wird das Konzert begleiten und einen passenden Rahmen für die Weihnachtslieder schaffen. Beginn ist um 20 Uhr.

Von „Let it snow“ über „Maria durch ein Dornwald ging“ bis hin zu „Es wird scho glei dumpa“ ist garantiert für jede*n etwas Passendes dabei. Als besonderes Highlight erklingt eine neue Version von „El noi del mare“, einem katalanischen Volkslied, das in der Bearbeitung von Miguel Llobet (1878 -1938) von Gitarrist*innen gerne zu gespielt wird. In diesem Konzert kombinieren Martina Angenendt und Marcel Oleniecki die Instrumentalversion mit dem Text und der Melodie des Originalliedes „Presents al nino Jesus“ in deutscher Übersetzung. Des Weiteren findet man mit „Villancico de Navidad“ von Agustín Barrios Mangoré (1885 – 1944) eines der schönsten für Gitarre solo komponierten Weihnachtsstücke.

Seit dem Studium befreundet

Kennengelernt haben sich Martina Angenendt und Marcel Oleniecki während ihres Studiums 2016 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln / Standort Aachen. In Aachen finden in der Adventszeit regelmäßig zahlreiche Konzerte statt, in denen beide zusammen immer mit viel Freude und Engagement aufgetreten sind und an denen sie auch weiterhin gerne mitwirken. Aus dem Spaß am und beim gemeinsamen Musizieren entstand im Rahmen der Aufführung von „White Christmas“ während eines solchen Konzertabends der Gedanke, die Zusammenarbeit zu vertiefen und die Idee, eine CD mit Weihnachtsliedern aufzunehmen. Dieses Herzensprojekt konnte 2020 endlich verwirklicht werden und die beiden Künstler*innen möchten ihren Spaß an der Produktion nun gerne mit dem Publikum teilen.

Hintergrund Martina Angenendt

Martina Angenendt erhielt im Alter von acht Jahren ersten Gitarrenunterricht bei Roswitha Leidl in Ternberg. Dabei stand neben der solistischen auch besonders die kammermusikalische Ausbildung im Vordergrund. Mit erst 14 Jahren wurde sie als Jungstudentin an der „Anton Bruckner Privatuniversität“ aufgenommen und studierte dort bei Prof. Michael Langer. Im Rahmen des Erasmus-Programms erhielt sie 2013 die Möglichkeit, ein Jahr als Austauschstudentin in die Klasse von Prof. Olaf van Gonnissen an der „Hochschule für Musik und Theater“ in Hamburg zu wechseln und vervollständigte dort ihr Bachelorstudium als Stipendiatin des „Deutschen akademischen Auslandsdienstes“. 2016 begann Martina Angenendt ihr Masterstudium in der Klasse von Prof. Hans-Werner Huppertz am Standort Aachen der „Hochschule für Musik und Tanz Köln“ und beendete das Studium dort mit Bestnote. Nach ersten öffentlichen Auftritten im Quartett im Alter von zehn Jahren in Ternberg ist Martina Angenendt als Solistin und in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen mittlerweile regelmäßig in mehreren europäischen Ländern zu Gast. Dabei bescheinigen ihr Publikum und Presse gleichermaßen „gestalterische Spieldichte“ und beschreiben ihr Gitarrenspiel als „ausdrucksstark und präzise“ oder „zum Weinen schön“. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit stellte Martina Angenendt ihr Können auch mehrfach bei internationalen Wettbewerben unter Beweis und gewann 2017 beim „5th International Youth Guitar Competition“ in Tirana (Albanien) den ersten Preis. Zusätzlich zu ihrem Musikstudium und ihrer Konzerttätigkeit engagiert sie sich schon seit vielen Jahren auch als Gitarrenlehrerin, u.a. als Dozentin am Hamburger Konservatorium. Derzeit unterrichtet Martina Angenendt an der Musik- und Kunstschule der Stadt Wesel und an der Moerser Musikschule.

Hintergrund Marcel Oleniecki

Der in Aachen geborene Spieltenor Marcel Oleniecki erhielt 2015 seinen ersten Gesangsunterricht bei der Mezzosopranistin Marion Eckstein. 2016 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Claudia Kunz-Eisenlohr und schloss im Jahr 2021 sein Bachelor Gesangsstudium ab. Der Tenor nahm bereits im jungen Alter sehr erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben und Meisterkursen teil. Im Jahr 2020 erhielt Marcel sein erstes Gastengagement am Theater Aachen, woraufhin er im Folgejahr Stipendiat der Theaterinitiative Aachen wurde. In der Spielzeit 2021/22 sang der Spieltenor als Ensemblemitglied sechs verschiedene Partien. Darunter die Titelpartie der Oper „Lo Speziale“, Remendado in „Carmen“, St. Brioche in „Die lustige Witwe“, Snout in „A Midsummer Night’s Dream“ und Tobias Ragg im Musical „Sweeney Todd“. Zu seinem Kernrepertoire gehören Partien des Tenorbuffo-Fachs wie Pedrillo („Entführung aus dem Serail“), Monostatos („Die Zauberflöte“), Die Knusperhexe („Hänsel und Gretel“) und Wenzel („Die verkaufte Braut“). In der laufenden Spielzeit gastierte Marcel Oleniecki am Theater Chemnitz und kam auch als Gast ans Theater Aachen zurück. Ferner war er in „Le Nozze di Figaro“ als Basilio und in der Wiederaufnahme von „Sweeney Todd“ als Tobias Ragg zu erleben.

Tickets

Karten für dieses klangvolle und besinnliche Weihnachtskonzert sind zum Preis von 14,00 Euro im Vorverkauf in der Bergischen Buchhandlung, bei Mode Sessinghaus sowie online unter www.kultur-haus-zach.de erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 17,00 Euro.

Engpass auf der Lützowstraße

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Solingen: Arbeiten am Telefonkabel.

Am Samstag, 9. Dezember, kommt es auf der Lützowstraße zwischen Dycker Straße/Obenketzberg zu Verkehrsbehinderungen. Auf dem Gehweg werden mehrere Baustellen eingerichtet, um an Telefonkabeln zu arbeiten. In Höhe von Hausnummer 146 wird zudem die Fahrbahn für rund vier Stunden verengt, der Verkehr kann einspurig fließen. Im gesamten Baustellenbereich gilt Tempo 30, die Vorfahrtsregelung an der Oberen Holzstraße wird vorübergehend geändert. Wer zu Fuß unterwegs ist, wird über einen Notgehweg an der Baustelle vorbei geführt, im einspurigen Fahrbahnabschnitt werden Verkehrsposten eingesetzt.

Gearbeitet wird an einem Samstag, wenn die Verkehrsbelastung geringer ist und vor allem der Hol- und Bringverkehr zur Grundschule entfällt.

Laufen im Walder Stadion fällt aus

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Witterungsbedingt bleibt die Jahnkampfbahn bis auf weiteres geschlossen. Die Aktion „Laufen im Winter“ fällt aus.

Müngstener Brücke: Bald Weltkulturerbe?

Die Müngstener Brücke wird in europäischer Brücken-Gemeinschaft auf die deutsche Tentativliste zur Nominierung als UNESCO-Welterbe aufgenommen.

Die Müngstener Brücke wird in Gemeinschaft mit fünf weiteren Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts in Frankreichen, Italien und Portugal auf die neue deutsche Tentativliste (Vorschlagsliste) zur Nominierung als UNESCO-Welterbe aufgenommen. Das hat die Kulturministerkonferenz am Montag, 4. Dezember, beschlossen. Die Entscheidung folgt den Auswahlempfehlungen eines Fachbeirats.

Allein aus Deutschland hatten sich 21 Stätten aus 13 Bundesländern für eine Aufnahme beworben. Sieben neue Stätten wurden final vom Fachbeirat empfohlen. Bei der deutschen Tentativliste handelt es sich um die zwischen den 16 Bundesländern abgestimmte Liste der Objekte, die die Bundesrepublik Deutschland der UNESCO in den nächsten Jahren als zukünftige Welterbestätten vorschlagen will. 2024 wird sie bei der UNESCO eingereicht.

„Wir schlagen die Brücke zwischen unserer Heimat Nordrhein-Westfalen hin zum UNSECO-Weltkulturerbe. Die Müngstener Brücke ist ein starkes Stück Heimat in Nordrhein-Westfalen. Als höchste stählerne Eisenbahnbrücke Deutschlands verbindet sie seit 1897 bis heute die Städte Solingen und Remscheid über das Tal der Wupper miteinander. Sie ist ein Paradebeispiel für europäische Ingenieurskunst. Der charakteristische Fachwerkbogen in seiner parabolischen Krümmung ist über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen bekannt. Die Aufnahme des Antrags auf die neue Tentativliste ist ein Meilenstein auf dem Weg zum siebten nordrhein-westfälischen Welterbe. Auch die internationale Zusammenarbeit mit Italien, Frankreich und Portugal bietet eine große Chance eine Anerkennung als UNESCO-Welterbe zu erlangen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Antrag der „Europäischen Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts“ war als einziger Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen in die Auswahl gegangen.

Begleitet und unterstützt wird der Bewerbungsprozess vom Förderverein „Welterbe Müngstener Brücke“, der 2021 im Bergischen Städtedreieck gegründet wurde. Vorsitzender des Vereins ist Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach, weitere Vorstandsmitglieder sind unter anderem Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister des Stadt Wuppertal sowie Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter für die Deutsche Bahn AG in Nordrhein-Westfalen.

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister des Stadt Solingen betont: „Das ist eine großartige Nachricht. Auf dieses Signal haben wir gehofft und gewartet, es erfüllt uns mit unbändiger Freude. Und wir sind auch voller Stolz: Wir haben auf dem Weg bisher alles richtig gemacht, die Bewerbung der bergischen Städte hat die Kulturministerkonferenz überzeugt.“

Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, hebt hervor: „Der Welterbeverein wird den Schub aufnehmen und alle Anstrengungen unternehmen, um gemeinsam mit den Menschen in der Region und den Partnern in Europa das hohe Ziel zu erreichen. Jetzt ist es greifbar!“

„Die länderübergreifende Bewerbung verbindet die Kommunen, Staaten und Eigentümer dauerhaft miteinander. Aus Partnern sind Freunde geworden, wir schlagen Brücken in Europa. Das ist ein überwältigendes Gefühl“, ergänzt Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal Uwe Schneidewind.

Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter für die Deutsche Bahn AG in Nordrhein-Westfalen: „Es erfüllt uns mit großem Stolz, als Konzern zukünftig möglicherweise ein Welterbe zu besitzen. Für die Bahngesellschaften als Eigentümerinnen der grandiosen Brücken-Bauwerke ist der Welterbeprozess eine Herzensangelegenheit – für uns in Deutschland ebenso wie für die Bahn-Unternehmen in Frankreich, Italien und Portugal.“

Nach der Aufnahme auf die deutsche Tentativliste soll der Antrag für die Nominierung auf die Welterbeliste bearbeitet werden. Nach aktuellem Plan wäre mit einer Entscheidung des Welterbekomitees Jahre 2033 zu rechnen.

Bäume fällen für den Naturschutz? – Einsatz für ein Moor

Die Natur-Schule Grund und der Naturschutzbund (NABU) in Remscheid veranstalten am Samstag, 9. Dezember 2023, eine Naturschutzaktion, bei der sich Teilnehmende ab 10 Jahren aufwärts für den Schutz von Mooren und Feuchtwiesen einsetzen.

Hierfür werden noch naturbegeisterte Jugendliche gesucht, die insbesondere Fichten fällen und aus dem Gelände entfernen sollen. Die Fichten stehen dem Naturschutzziel für die Fläche entgegen und unterdrücken u.a. durch die von ihnen erzeugte Schattenwirkung einheimische und wertvolle Pflanzenarten.

Die Veranstaltung wird am 09.12.2023 ab 14 Uhr nachmittags durchgeführt und ca. 3 Stunden dauern. Da die Aktion am Rande Remscheids stattfinden wird, ist ein Auto für die Anfahrt nötig. Erwachsene Bezugspersonen sind herzlich willkommen und dürfen gerne auch mit anpacken.

Wer Lust auf  eine naturschützende Aktion hat, sich vor etwas Nässe und Kälte nicht scheut, über 10 Jahre alt ist und eine Fahrgelegenheit hat, kann sich bis Donnerstag, 07.12., gerne per Mail bei der Natur-Schule Grund melden und erhält dann weitere wichtige Informationen zur Veranstaltung.

Die Natur-Schule ist zu erreichen unter info@natur-schule-grund.de

Wer an diesem Datum nicht teilnehmen kann, das Projekt einer Jugend-Umweltgruppe insgesamt aber ansprechend findet, ist trotzdem herzlich eingeladen, die Natur-Schule zu kontaktieren. Die Jugend-Umweltgruppe wird sich ab Beginn des Neuen Jahres regelmäßig alle 14 Tage am Samstag-Nachmittag treffen. Das Team der Natur-Schule würde sich sehr freuen, weitere Aktive in der Gruppe willkommen zu heißen.

Drei Tatverdächtige wegen zweifachen Raubes in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal.

Am 03.12.2023 kam es auf der Korkenziehertrasse und der Teschestraße zu zwei Raubdelikten, die zwei 20-Jährigen und einem 18-Jährigen zur Last gelegt werden.

Zunächst sollen gegen 02:00 Uhr die drei Tatverdächtigen auf der Korkenziehertrasse zwei junge Männer (19 und 20) überfallen haben, die mit E-Rollern in Richtung Klauberger Straße unterwegs waren. Dabei sollen die Beschuldigten neben Schlägen gegen Körper und Gesicht ihrer Opfer auch mehrfach mit einem Messer gedroht und zugestochen haben. Der 20-Jährige wurde hierdurch am Bein, der 19-Jährige am Bauch verletzt. Beide wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Räuber erbeuteten Bargeld und weitere Wertgegenstände.

Wenige Minuten später attackierten drei Männer, die von Zeugen ebenso beschrieben wurden, wie die Tatverdächtigen des ersten Raubes, einen 58-jährigen Mann auf der Teschestraße. Er wurde ebenfalls durch Schläge im Kopfbereich verletzt und zudem schwer am Bein. Der Mann war zuvor zu Fuß in Richtung Kronprinzenstraße unterwegs. Die drei Tatverdächtigen sollen auch bei diesem Raub Bargeld und weitere Wertgegenstände entwendet haben.

In der Nahbereichsfahndung konnten die drei Beschuldigten samt Diebesgut und einem Einhandmesser auf der Kronprinzenstraße angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde einer der 20-jährigen Tatverdächtigen am 04.12.2023 dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Versuchter Totschlag in Solingen-Ohligs

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal.

Wegen eines versuchten Tötungsdelikts auf der Düsseldorfer Straße in Solingen ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am 01.12.2023 gegen 22:50 Uhr vor einem Café auf der Düsseldorfer Straße zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung soll der 27-jährige Tatverdächtige den 48-jährigen Geschädigten mit einem Messer verletzt haben. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.

Lebensgefahr konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Der 27-jährige Tatverdächtige wurde am 02.12.2023 durch Spezialkräfte in Düsseldorf vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er am 03.12.2023 dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

Am 03.12.2023 suchten Kräfte der Einsatzhundertschaft in der Solinger Innenstadt nach dem möglichen Tatmittel und stellten ein Messer sicher. Ob es sich bei dem Messer um die Tatwaffe handelt, ist ebenso Teil der Ermittlungen, wie die Hintergründe der Tat.

Singen statt Laufen

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Am Nikolaustag fällt das Laufen im Winter aus.

Am Mittwoch, 6. Dezember, fällt das Laufen im Winter auf der Jahnkampfbahn aus. Auch der Kunstrasenplatz an der Adolf-Clarenbach-Straße kann nicht genutzt werden. Grund ist das Nikolaussingen der Stadtwerke Solingen, das an diesem Tag stattfindet. Wer die Veranstaltung besucht, sollte nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder auf dem Walder Marktplatz parken.

Witterungsbedingt kann es auch ab Donnerstag zu Einschränkungen bei der Nutzung des Walder Stadions kommen.

Muss man die Bibel wörtlich nehmen?

Ökumenischer Vortrags- und Diskussionskreis: Hasenberger Vorträge

Der nächste Termin der Hasenberger Vorträge findet am Montag, 11.Sepember 2023 um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Remscheid-Lennep in der Hardtstraße 14 statt. Es geht um das Thema „Muss man die Bibel wörtlich nehmen? Wie sind die Aussagen der Bibel zu verstehen – wörtlich oder eher übertragen?“. Der Vortrag von Professor Dr. Kurt Erlemann, Uni Wuppertal, geht den Fragen und Konsequenzen für den Umgang mit biblischen Texten und für den Glauben nach.

Der Vortrag findet in Kooperation mit dem ev. Erwachsenenbildungswerk NRW und dem Kath. Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid statt.

Prüfantrag: Kommunale Steuer auf Einwegverpackungen 

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Antrag (DS 16/4770) der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid zu den nächsten Sitzungen des Ausschusses für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit am 26.09.23, des Hauptausschusses und Ausschuss für nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung und Finanzen am 28.09.23 sowie des Rats am 16.11.23.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,
sehr geehrte Frau Kreimendahl,

die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnungen der Sitzungen des Ausschusses für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit am 26.09.23, des Hauptausschusses und Ausschuss für nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung und Finanzen am 28.09.23 sowie des Rats am 16.11.23 zu setzen und zur Abstimmung zu stellen:

  1. Die Verwaltung prüft die Einführung einer kommunalen Steuer auf Einwegverpackungen nach dem Vorbild Tübingens.
  2. Dazu untersucht sie die Erfahrungen anderer Kommunen, bewertet juristische Urteile und Einschätzungen von Expertinnen und Experten und gibt eine eigene Einschätzung zu den Chancen und Risiken sowie praktischen Hindernissen bei einer möglichen Einführung in Remscheid ab.

Begründung

Die Müllproblematik in Remscheid reißt nicht ab. An vielen Stellen im Stadtgebiet gehört herumfliegender Verpackungsmüll leider zum alltäglichen Anblick. Dies ist nicht nur ökologisch sehr bedenklich, sondern verschandelt auch das Stadtbild. Besonders im Bereich um Schnellrestaurants oder beliebten Verzehrplätzen gibt es häufig Beschwerden. Grundsätzlich plädiert unsere Fraktion dem Problem mit mehr und einfacheren Angeboten zur fachgerechten Müllentsorgung, höher frequentierten Leerungen und Säuberungen sowie mehr Präventionsarbeit und bewusstseinsfördernden Maßnahmen Herr zu werden, doch auch solche Maßnahmen stoßen ab einem gewissen Punkt an ihre Grenzen. Auch eine konsequente Ahndung findet in Remscheid kaum statt. 2022 wurden nur 17 Ordnungswidrigkeiten wegen kleinerer Abfalldelikte eingeleitet und gerade mal 464 Euro eingenommen.

Einwegverpackungen als Müll in den Straßen. Foto: Die Linke.Remscheid
Einwegverpackungen als Müll in den Straßen. Foto: Die Linke.Remscheid

Um die Müllmengen zu reduzieren, planen nun einige Kommunen die Einführung einer sogenannten Verpackungssteuer auf Einwegbecher und Essensverpackungen. Vorreiter ist dabei die Stadt Tübingen. Diese hat bereits im Januar 2022 „auf nicht wiederverwendbare Verpackungen (Einwegverpackungen) und nicht wiederverwendbares Geschirr (Einweggeschirr) sowie auf nicht wiederverwendbares Besteck (Einwegbesteck)“[1] eine Steuer erhoben und damit positive Erfahrungen gemacht. Eine Klage einer örtlichen Betreiberin einer MC-Donalds-Filiale gegen die Steuer scheiterte jüngst vor dem Bundesverwaltungsgericht. Damit ist nun eine gewisse Rechtssicherheit gegeben und andere Kommunen können nachziehen.

Für Remscheid ergeben sich durch die Steuer unserer Meinung nach Chancen zur Reduzierung des Mülls im öffentlichen Raum, zum Ausbau des Mehrwegangebots in der Gastronomie oder zur Generierung von Einnahmen, die wiederum in die öffentliche Müllbeseitigung fließen können. Daher bitten wir um eine ausführliche Prüfung des Sachverhalts.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Neff-Wetzel
(Fraktionsvorsitzende)

Horst Dehnert
(Sachkundiger Bürger)


[1] https://www.tuebingen.de/verwaltung/uploads/satzung_verpackungssteuer.pdf