Neuinfektionen an Remscheider Schulen

Fünf Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 6c der Alexander-von Humboldt-Realschule sind wegen der heute Mittag vermeldeten Corona-Neuinfektion von Quarantäne betroffen.

Coronabedingt gehen in der GGS Kremenholl 6 Kinder der Klasse 2a sowie 9 Kinder der OGS-Gruppe 2a und 13 Kinder der OGS-Gruppe 2b in Quarantäne.

Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter zur Corona-Lage in der Vorweihnachtszeit

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Beigeordneter Thomas Neuhaus appellieren an die Remscheiderinnen und Remscheider, sich weiter an die Corona-Regeln zu halten, um zumindest im kleinen Kreis ein schönes Weihnachtsfest feiern zu können. Außerdem geben sie den hoffnungsvollen Ausblick, dass Mitte des kommenden Jahres die Impfungen durchgeführt sind und nach und nach Normalität zurückkehrt.

Weihnachtsaktion für Obdachlose und Tafel

Remscheiderin Bircan Aslan startet Weihnachtsaktion für Tagestreff für Obdachlose und die Remscheider Tafel:

Liebe Remscheiderinnen und Remscheider,

hiermit möchten wir einen Spendenaufruf für Obdachlose und Bedürftige starten. Der Tagestreff für Obdachlose in der Schüttendelle (Träger: Caritas) und die Remscheider Tafel benötigen dringend Spenden.

Die Tafel wies darauf hin, dass eine besondere Knappheit an haltbaren Spenden besteht. Um allen ein Weihnachtsessen zu ermöglichen, ist die Spende von Konserven von großer Bedeutung. Denn gerade die Obdachlosen haben nichts zu essen, und somit würde man Ihnen einige Konserven mitgeben.

Kleine weihnachtliche Geschenkpäckchen würden eine besonders große Freude bereiten. Dazu werden  diverse Lebensmittel, Hygieneartikel, Spielzeuge und Schulsachen, die als Päckchen zusammengestellt werden, benötigt.

Mögliche Spenden für die Weihnachtspäckchen wären:

  • Kaffee & Tee, Nudeln & Reis, Mehl & Zucker, Kekse & Schokolade.
  • Shampoo & Duschgel, Seife & Deo, Zahnpasta & Zahnbürsten.
  • Gesellschaftsspiele, Malbücher, Stifte, Hefte, Federmappen etc.

Für das Obdachlosen Café kommen folgende Spenden in Frage:

  • Töpfe & Pfannen,
  • Teller (groß, klein, tief),
  • Handtücher,
  • Fisch- oder Wurst-Konserven,
  • Fertiggerichte in Dosen (Ravioli, Gulasch, Rouladen).

Jede kleine Spende ist von großer Bedeutung!

Annahme der Spenden

Die Sachspenden werden in den Räumlichkeiten der Arbeiterwohlfahrt am Mollplatz in Lennep entgegengenommen. Diese befinden sich im Erdgeschoss in unmittelbarer Nähe der Bushaltestelle Mollplatz (Buslinien: 654 & 655). Parkmöglichkeiten vor dem Haus sind vorhanden.

Die Spenden können am Eingang abgelegt werden, so dass die Abstandsregeln („Corona-Regeln“) eingehalten werden können, das ist zu folgenden Zeiten möglich:

  • Mittwoch bis Freitag, 2. bis 4. Dezember 2020 von 17 bis 19 Uhr
  • Mittwoch bis Freitag, 9. bis 11. Dezember 2020 von 17 bis 19 Uhr
  • Mittwoch bis Freitag, 16. bis 18. Dezember 2020 von 17 bis 19 Uhr
  • Individuelle Termine: Unter der Emailadresse Anmeldung@AWO-Lennep-Luettringhausen.de können über die oben genannten Termine hinaus auch individuelle Termine vereinbart werden.

Liebe Grüße
Bircan Aslan

365 Tage gegen Gewalt gegen Frauen aktiv

Die Remscheider SPD und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) fordern die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention gegen Gewalt gegen Frauen in Remscheid.

„Das Remscheider Rathaus war orange beleuchtet, um ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen zu setzen. Frauen werden leider überdurchschnittlich oft Opfer aller Arten von Gewalt. So wird jeden dritten Tag eine Frau in Deutschland von ihrem aktuellen oder ehemaligen Partner getötet“, so die stellvertretende Vorsitzende der Remscheider SPD, Dr. Stefanie Bluth.

„Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 35 Prozent aller Frauen in ihrem Leben mindestens einmal körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt haben. Statistisch gesehen sind das in Deutschland mehr als 13 Millionen Frauen. Es wird befürchtet, dass durch die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie häusliche Gewalt noch zugenommen hat. Frauen mit Behinderungen sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen ohne Behinderung. Und: Gewalt kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor“, so Sabine Krause-Janotta, stellvertretende Vorsitzende der Remscheider AsF und Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung.

Zusätzliche Gefahr durch Lockdown

„Der Lockdown nimmt vielen betroffenen Frauen die letzten geschützten Räume und Fluchtmöglichkeiten vor den Tätern, mit denen sie oft zusammen eingesperrt sind. Es ist gut, dass es Hilfsstrukturen gibt“, gibt Dela Kirchner, Vorstandsmitglied der SPD Remscheid und stellvertretende Vorsitzende im Ortsverein Lennep, zu bedenken. „Ebenso wichtig ist es allerdings, dass wir als Gesellschaft die Augen vor häuslicher und sexueller Gewalt nicht verschließen und darüber sprechen“, so Dela Kirchner.

„Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, welcher seit 1981 von Menschenrechtsorganisationen wie „Terre des Femmes“ organisiert wird, lenkt die Aufmerksamkeit auf ein Thema, welches auch in unserer Gesellschaft vielfach noch tabuisiert ist“, so die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp.

Die Remscheider SPD hat sich für die laufende Wahlperiode des Remscheider Rates die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention des Europarates auf die Fahne geschrieben, welche die Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt zum Ziel hat.

Ganzjährig für Frauenrechte und gegen Gewalt

„Wir haben dieses Thema bewusst ins Kommunalwahlprogramm der Remscheider SPD eingebracht. Es reicht nicht, einmal im Jahr Flagge gegen Gewalt zu zeigen – wir wollen an allen 365 Tagen im Jahr gegen Gewalt gegen Frauen kämpfen“, so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Remscheid und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lüttringhausen, Dr. Gerhilt Dietrich.

In ihrem Kommunalwahlprogramm spricht sich die Remscheider SPD u.a. für eine präventive Aufklärungspolitik aus, wenn es um das Thema Gewalt gegen Mädchen und Frauen geht. Hierunter sind zum Beispiel die Ausweitung des Beratungsangebots an Kindergärten und Schulen, bessere Präventionsarbeit, mehr Schutzräume und Therapieplätze für Betroffene angedacht. An Schulen sollen regelmäßig Selbstbehauptungskurse für Mädchen angeboten werden und Beratungsstellen für die Opfer von Gewalt in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Zu Beginn der Wahlperiode des neuen Rates wurde auf Anregung der SPD der Ausschuss für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung gebildet. „Wir möchten, dass er zum Forum für Gleichstellung, Frauenförderung und Bekämpfung von Diskriminierungen wird“, so Christine Krupp, die dem Ausschuss vorstehen wird.

Diakonie im Kirchenkreis Lennep erweitert Beratungskapazitäten

Ab 1. Dezember 2020 erhöht die Diakonie im Kirchenkreis Lennep ihre Beratungskapazitäten. Damit das möglich wurde, sind in den Beratungsräumen im Kompetenzzentrum der Diakonie in Remscheid sowie in den Diakonie-Beratungsstellen in Hückeswagen, Wermelskirchen und Radevormwald Plexiglasscheiben zum Schutz von Beratenden und Ratsuchenden angebracht worden.

Raumluftfiltergeräte, die mit den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hepa-13- und Hepa-14-Filtern ausgestattet sind, komplettieren die strengen Hygienemaßnahmen. Die 15 Raumluftfiltergeräte wurden aus Kirchensteuermitteln und Zuwendungen der Stiftung „Soziale Impulse“ finanziert.

Florian Schäfer, der Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, freut sich besonders darüber, dass einige der Plexiglaswände im diakonieeigenen Werkstattatelier hergestellt wurden, einem vom Jobcenter geförderten Beschäftigungsprojekt für Menschen mit Vermittlungshindernissen. Allein im Beratungszentrum Remscheid sind zu den zwei bisherigen Beratungsräumen noch drei hinzugekommen, in denen bis zu vier Personen beraten werden können.

„Die Kontaktbeschränkungen während der Lockdown-Monate im Frühjahr wie auch jetzt haben dazu geführt, dass die Nachfrage etwa nach professioneller Suchtberatung erheblich größer geworden ist, so dass wir mittlerweile eine Warteliste für Beratungstermine haben“, berichtet Florian Schäfer. Er ist deshalb besonders froh, dass Beratungen nunmehr aufgrund der hygienischen Vorkehrungen wieder vor Ort stattfinden können. Die Suchtberatung hat für Neuanfragen extra eine Offene Sprechstunde montags von 13 – 16 Uhr eingerichtet.

Natürlich haben die Mitarbeiter während des Corona-Lockdowns Kontakt zu Klienten und neuen Ratsuchenden auch per Telefon oder Videochat gehalten. „Viele Ratsuchende bevorzugen jedoch lieber ein Gespräch vor Ort“, fasst Gundula Meuer, die stellvertretende Geschäftsführerin der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, die Erfahrungen der letzten Monate zusammen. Zudem sei die Nachfrage nach Erwerbslosenberatung zum Beispiel drastisch angestiegen. „In der aktuellen Corona-Lage haben viele Hilfeeinrichtungen auf Online-Kommunikation umgestellt, doch unsere Kunden verfügen oft nicht über die technischen Vorrausetzungen, so zumindest erklären wir uns, neben den Sprachproblemen, den großen Anstieg.  Weiterhin übernehmen wir seit jeher eine Lotsenfunktion, damit wir auch bei vielfachen Problemlagen breitgefächert Hilfe anbieten können“, berichtet Gundula Meurer aus dem Beratungsalltag.

Beratung bei der Diakonie in Corona-Zeiten

Die Beratungskapazitäten folgender Arbeitsbereiche zur persönlichen Face-to-Face-Beratung werden zum 1. Dezember 2020 im Beratungszentrum Remscheid coronagerecht erweitert

  • Suchtberatung
    Neuanfragen: Offene Sprechstunde montags von 13 – 16 Uhr
  • Ehe-, Familien- und Lebensberatung
    Telefonische oder persönliche Terminvereinbarung zu den regulären Öffnungszeiten
  • Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung
    Telefonische oder persönliche Terminvereinbarung zu den regulären Öffnungszeiten
  • Schuldner- und Insolvenzberatung
    Telefonische oder persönliche Terminvereinbarung zu den regulären Öffnungszeiten. – Zu beachten: Aktuell können nur Personen mit Zuweisung durch das Jobcenter beraten werden
  • Jobfit (Arbeitslosenzentrum und Erwerbslosenberatung) – Ambrosius-Vaßbender-Platz 1
    Telefonische oder persönliche Terminvereinbarung zu den regulären Öffnungszeiten.

Diakonie im Kirchenkreis Lennep

Beratungszentrum Remscheid, Kirchhofstraße 2, 42853 Remscheid, Telefon: 02191 – 591600, www.diakonie-kklennep.de, Aktuelle Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 9 – 16 Uhr, Freitag 9 – 12 Uhr.

29.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider ist ein 71-jähriger Remscheider mit Covid-19 verstorben. Möglicherweise litt er an Vorerkrankungen, die heute nicht bestätigt werden können.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 231 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 2.011 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.741 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 39 Menschen sind leider verstorben.

Fälle2.011
Fälle/100.000 EW1.806,2
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW141,0
Todesfälle39
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW146,01
Aktualisierung29.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 803 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (4 beatmet), Stand 27.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Polizei-Aktion „Siehst Du mich?“

Auch in diesem Jahr machte die Polizei wieder auf die besonderen Gefahren aufmerksam, die für Kinder im Straßenverkehr lauern. Viele Kindergärten und Grundschulen haben mitgemacht.

Die Kinder stellen sich mit der Polizei vor ihrer Kita oder Schule an die Straße, tragen Taschenlampen und reflektierende Kleidung. Autofahrende sollen so dringen wieder daran erinnert werden, dass sie vor Kitas und Schulen besonders vorsichtig sein müssen. Besonders Eltern-Taxis, die allmorgendlich bis fast auf den Schulhof fahren, statt die Kinder frühzeitig abzusetzen oder gar alleine zur Schule gehen zu lassen, sind eine große Gefahr für die Kinder. Jeden einzelnen Tag. (SvG)

28.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider ist eine 78-jährige Remscheiderin mit Covid-19 verstorben. Möglicherweise litt sie an Vorerkrankungen, die heute nicht bestätigt werden können.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 259 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 1.993 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.696 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 38 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.993
Fälle/100.000 EW1.790,0
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW138,3
Todesfälle38
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW145,38
Aktualisierung28.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 876 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (4 beatmet), Stand 27.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Offener Brief zu sozialer Beratung von Geflüchteten

Offener Brief der Fraktions Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Remscheid an Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Sehr geehrter Herr Minister Stamp,
 
immer noch kommen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung nach Remscheid. Damit sie gut und sicher ankommen können, brauchen sie Beratung in den so vielen Fragen, die das Leben in unserer Stadt betreffen. Das Land NRW hat diese Beratung bislang finanziert – aus guten Gründen. Denn je besser Menschen über die Bedingungen in Deutschland Bescheid wissen, desto leichter können sie sich zurecht finden, Fallstricke bewältigen und ihr Leben meistern. Das fördert die Integration und ermöglicht ein friedliches Zusammenleben.
 
Jetzt kürzt das Land diese Mittel um ein Fünftel. Das hat zur Folge, dass die beiden Remscheider Träger Leistungen nicht mehr oder nicht mehr vollständig anbieten können. Sie verfügen nicht über ausreichende eigene Mittel, um die Kürzungen zu kompensieren. Einer unserer Träger sagt aus, dass sie die Arbeit wahrscheinlich einstellen werden müssen, der andere denkt über Einschränkungen nach.
 
Das wäre nicht nur bedauerlich, sondern ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die bislang Erhebliches zur Integration der Geflüchteten beigetragen und damit das Zusammenleben in unserer Stadt, die stolz auf ihre Internationalität ist, für alle so viel leichter gemacht haben.
 
Sehr geehrter Herr Minister Stamp,
 
wir haben den Eindruck, dass diese Kürzungen ohne nennenswerte Rückkopplung mit den Trägern und der Beschäftigung mit den realen Bedingungen vor Ort erfolgen sollen und bitten Sie, die Entscheidung nochmals zu überdenken und mit den Trägern den Austausch zu führen. Wir laden Sie herzlich ein, sich vor Ort an Bild von der Arbeit zu machen, die sich im Laufe der vergangenen Jahre immer wieder den neuen Herausforderung angepasst hat und ihr Angebot  stets optimiert und professionalisiert hat.

Mit freundlichen Grüßen
David Schichel
Fraktionsvorsitzender

Jutta Velte
Integrationspolitische Sprecherin

Silvesterfeuerwerk: Krisenstab wirbt eindringlich für einen verantwortungsvollen Umgang

Bei ihrer gemeinsamen Beratung zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. November unter anderem beschlossen, öffentlich veranstaltete Feuerwerke zu untersagen und die Verwendung von Pyrotechnik auf – von den örtlichen Behörden zu bestimmenden –  belebten Plätzen und Straßen zu verbieten. Größere Gruppenbildung soll vermieden werden.

Auf lokaler Ebene sieht der Remscheider Krisenstab keine Notwendigkeit, mit gezielten Verboten auf diesen Beschluss zu reagieren. Es gibt in Remscheid weder öffentlich veranstaltete Feuerwerke, noch gibt es Festplätze, für die ein gesondertes Verbot auszusprechen wäre. Somit liegt die Entscheidung für das Abbrennen von Silvesterböllern – und das selbstverständlich unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben der Coronaschutzverordnung – in der Verantwortung der Remscheiderinnen und Remscheider.

Darüber hinaus gibt die Remscheider Ordnungsbehörde zu bedenken: Ein unsachgemäßer Umgang mit Silvesterknallern kann auch zu schweren Verletzungen führen. Feuerwerkskörper können Menschen in Schrecken versetzen, Fassaden beschädigen oder sogar Brand auslösen.

Hier ist Feuerwerk verboten

In der Gertenbachstraße wurde bereits Silvester 2019/2020 nicht mehr geknallt, in diesem Jahr wird die gesamte Altstadt feuerwerksfrei bleiben. Foto: Sascha von Gerishem
In der Gertenbachstraße wurde bereits Silvester 2019/2020 nicht mehr geknallt, in diesem Jahr wird die gesamte Altstadt feuerwerksfrei bleiben. Foto: Sascha von Gerishem

Deswegen erinnert die Behörde zum Silvesterfest ausdrücklich daran, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder-und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern – das betrifft insbesondere die Lenneper Altstadt und den Stadtkern von Lüttringhausen – aus Sicherheitsgründen verboten ist. Dieses Abbrennverbot gilt übrigens bundesweit.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

27.11.2020: Neuinfektionen an Schulen

In der Klasse 6c der Alexander-von Humboldt-Realschule gibt es eine Corona-Neuinfektion. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die deswegen in Quarantäne gehen, wird noch ermittelt und nachberichtet.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

27.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider gibt es zwei weitere Todesfälle zu vermelden: Mit Covid-19 verstorben sind ein 88jähriger Remscheider mit multiplen Vorerkrankungen und ein 68jähriger Remscheider ohne bekannte Vorerkrankungen.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 263 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 1.974 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.674 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 37 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.974
Fälle/100.000 EW1.773,0
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW159,9
Todesfälle37
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW149,99
Aktualisierung27.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 827 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (4 beatmet), Stand 27.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!