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Alleestraße: Modernisierung der Beleuchtung startet

Auf der Alten Bismarckstraße wurde die neue Straßenbeleuchtung bereits umgesetzt, jetzt folgen weite Teile der Alleestraße: Mit Beginn der Kalenderwoche 32 – also ab dem 8. August – startet die umfangreiche Modernisierung der Beleuchtung auf der Alleestraße zwischen Zange und Mandtstraße mit den erforderlichen Tiefbauarbeiten.

Die Stadt Remscheid und die Technischen Betriebe Remscheid setzen damit die Umsetzung des städtischen Beleuchtungskonzepts in der Innenstadt fort. Die neue Beleuchtung wird dabei weit mehr sein als eine reine Straßenbeleuchtung. Durch eine dynamische und farbige Baumbeleuchtung kann die Alleestraße immer wieder neu erlebt werden, sie setzt neben der Schaufensterbeleuchtung eigenständige Impulse. So wird eine ganz neue Beleuchtungsqualität erreicht, die auch einen Beitrag zur Aufwertung der Innenstadt leistet.

Die neuen Leuchten für die Alleestraße sollen in ein Lichtmanagementsystem eingebunden werden, das für optimale Sichtverhältnisse, mehr Komfort und geringe Energiekosten sorgt. Neben der Funktionsbeleuchtung zur Beleuchtung der Wegeflächen und der dynamischen Baumbeleuchtung gibt es außerdem an den neuen Lichtstelen Anschlussmöglichkeiten für eine Winterbeleuchtung. Sie kann ebenfalls unabhängig geschaltet werden.

Angesichts einer möglichen schwierigen Energieversorgungslage werden selbstverständlich auch Energieeinsparungen bei der modernisierten Beleuchtung auf der Alleestraße bedacht. Der Betrieb der Beleuchtungsanlage in den kommenden Wintermonaten wird sich dabei ganz entscheidend an der aktuellen Versorgungslage orientieren. Hierüber wird dann separat informiert.

Um die Einschränkungen für die Gewerbetreibenden und ihre Kundschaft während der Bauarbeiten möglichst gering zu halten, erfolgt die Umsetzung sukzessive auf einzelnen Abschnitten. Der Zugang zu den Geschäftslokalen bleibt auch in unmittelbarer Nähe zu den Bauabschnitten immer gewährleistet.

Die vielerorts zu beklagenden Lieferprobleme machen auch vor der Modernisierung der Beleuchtung auf der Alleestraße nicht halt. Zunächst werden deshalb die Tiefbauarbeiten durchgeführt. Anschließend erfolgt dann die Installation der eigentlichen Leuchtstelen – sobald diese geliefert werden konnten.

Mit dieser flexiblen Bauausführung durch die Fa. Zangerl aus Solingen bleibt der Baufortschritt gewährleistet und der ursprüngliche Zeitplan weitestgehend eingehalten.

Nach Abschluss der Arbeiten zwischen Zange und Mandtstraße im nächsten Herbst soll im Laufe des Jahres 2023 der Bereich der Alleestraße zwischen Mandtstraße und Markt folgen. Die Stadt Remscheid wird dann insgesamt etwa 1,5 Millionen Euro in die Beleuchtung auf der Alleestraße investiert haben, wovon etwa 1,2 Millionen Euro auf Förderungen des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen zurückgehen.

Wirbelsäulengymnastik: Gesundheitsförderung bei den Schlawinern

Ab Dienstag, den 16. August 2022 bieten „Die Schlawiner“ erneut Kurse für Wirbelsäulengymnastik mit Dipl. Sportlehrerin Katharina Tomaszek an.

Schwerpunkte der Kurse sind Schulungen zu Haltung, Nacken und Rücken. Mit viel Spaß an der Bewegung vermittelt Katharina Tomaszek verschiedene Stabilisierungstechniken der Wirbelsäule.

Die Kurse finden 15x dienstags von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr und von 19.05 Uhr bis 20.05 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Kinder- und Jugendzentrum „Die Schlawiner“ (Klausen 22, 42899 Remscheid). Weitere Informationen und Anmeldung ab sofort bei Katharina Tomaszek: Mobil: 0157 7829 1980

Sana investiert Millionen in Notstromversorgung

Das Sana-Klinikum Remscheid hat seine Notstromversorgung erneuert. Insgesamt wurden zwei Millionen Euro investiert, um die Patientensicherheit und Gesundheitsversorgung auch im Notfall sicherzustellen.

Das Sana-Klinikum Remscheid hat seit dem 16. Juli 2022 eine neue Notstromanlage mit technisch modernem Notstromaggregat und Steuerzentrale in Betrieb. Insgesamt sieben Monate hat es gedauert, bis alles an Ort und Stelle war und die Technik einwandfrei funktionierte. Denn während das alte System abgelöst wurde, musste der Krankenhausbetrieb weiterlaufen und die Notstromversorgung zu jedem Zeitpunkt sichergestellt werden.

Autarke Stromversorgung

Mit der Notstromanlage ist das Sana-Klinikum autark, sollte in Remscheid einmal der Storm ausfallen. Das ist besonders wichtig und lebensnotwendig für überwachungs- und technologieabhängige Intensivpatienten. Zudem müssen im Ernstfall ein Not-OP-Betrieb umgesetzt, lebenserhaltende medizinische Systeme (Beatmungsgeräte) betrieben sowie die Kühlung von Blutkonserven aufrechterhalten werden.

„Die Vorbereitungen waren umfangreich und komplex – mein Team hat tolle Arbeit geleistet“, lobt Alexander Reinshagen, technischer Leiter Gebäudemanagement, seine Kollegen. Auch der abschließende Test des Notstromaggregats und die Abnahme durch den TÜV wurden Mitte Juli erfolgreich absolviert. Dafür musste die Hauptstromversorgung im laufenden Betrieb abgeschaltet werden. „Das neue Notstromaggregat reagierte hervorragend und übernahm die Stromversorgung des kritischen Klinikbereiches nach wenigen Sekunden. Auch die spätere Rückführung in die Hauptstromversorgung verlief reibungslos“, erklärt Alexander Reinshagen den Prozess. Im monatlichen Rhythmus wird die Anlage nun Belastungstests unterzogen, um die Funktionsfähigkeit im Ernstfall zu gewährleisten.

„Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten steht bei uns immer an oberster Stelle – deshalb haben wir am Sana-Klinikum Remscheid rund 2 Millionen Euro in die neue Anlage investiert“, bestätigt Svenja Ehlers, Geschäftsführerin am Sana-Klinikum Remscheid. „Die Erneuerung ist Teil umfangreicher Bau- und Modernisierungsmaßnahmen, die wir bereits im letzten Jahr angestoßen haben. So wird beispielsweise aktuell der Bereich Endoskopie umgebaut und unsere Station BS1 komplett saniert.“

Über das Sana-Klinikum Remscheid

Für die Bürgerinnen und Bürger in Remscheid und der gesamten Region ist das Sana-Klinikum Remscheid erste Anlaufstelle für akute und chronische Erkrankungen. Fachübergreifend gewährleisten 14 Abteilungen und acht interdisziplinäre Zentren eine exzellente medizinische Behandlung. Das breite und spezialisierte Spektrum an qualifizierten Leistungen bietet Patientinnen und Patienten eine qualitativ hochwertige, umfassende Generationenmedizin von Schwangerschaft und Geburt über Kinder- und Jugendmedizin bis hin zur Medizin des erwachsenen und auch älteren Menschen – und das alles unter einem Dach. Mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an zwei Standorten (Klinikum in der Burger Straße Remscheid und Tagesklinik und Psychiatrische Institutsambulanz Wuppertal) Hand in Hand für die Gesundheit und das Wohl der jährlich etwa 24.000 stationären und 45.000 ambulanten Patientinnen und Patienten. Weitere Informationen unter: www.sana.de/remscheid

BZI: Ausbildungsstart für über 160 Azubis

Über 160 Auszubildende aus etwas mehr als 50 Unternehmen des Bergischen Landes starten ihre Grundausbildung im Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI). „Wir liegen damit entgegen dem Trend deutlich über dem Vorjahresniveau. Das belegt die Bedeutung des BZI als kompetenten und übergeordneten Partner der heimischen Wirtschaft“, sagt BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe.

Im BZI lernen die Azubis in einem Zeitraum von bis zu einem Jahr all das, was für ihr späteres Berufsbild grundlegend ist. Mit diesem Wissen gut ausgerüstet, setzen sie dann ihre Ausbildung in ihren jeweiligen Ausbildungsbetrieben fort.

„Die Grundausbildung ist sehr zeit-, personal- und betreuungsintensiv. Das kann nicht jeder Betrieb in vollem Umfang leisten. Daher arbeiten viele Unternehmen im Rahmen der Berufsausbildung seit vielen Jahren vertrauensvoll mit uns zusammen“, erklärt Alexander Lampe. Im weiteren Verlauf ihrer Ausbildung haben die jungen Menschen dann die Möglichkeit, sich im BZI in gesonderten Lehrgängen optimal auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten. In den Bereichen Metall und Elektrotechnik haben unter anderem angehende Zerspanungs-, Werkzeug- und Industriemechaniker bzw. -mechanikerinnen sowie Mechatroniker und Mechatronikerinnen ihre Ausbildung begonnen.

Obligatorisch im Bereich der fachbezogenen Basisausbildung im BZI sind flankierende Kurse und Programme zur Stärkung der sozialen Kompetenzen. Dazu werden die Auszubildenden sozialpädagogisch begleitet. Auch verschiedene Präventionskurse, zum Beispiel im Gesundheitsmanagement, in Erster Hilfe, Suchtprävention und Verkehrssicherheit gehören zu diesem Themenfeld.

Hinweis

Anmeldungen für die Grundausbildung im BZI können noch bis zum 1. Oktober 2022 erfolgen.

Stadtwerke Remscheid: Sechs neue Auszubildende

Start in das neue Ausbildungsjahr beim Stadtwerkeverbund in Remscheid. Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid.

Zum diesjährigen Ausbildungsbeginn begrüßten am 01.08.2022 in der alljährlichen Einführungsveranstaltung der Geschäftsführer, Herr Prof. Dr. Thomas Hoffmann, die Ausbildungsleiterin, Frau Anka Schneider sowie die Ausbildungskoordinatorin, Frau Ricarda Tellmann, die neuen Auszubildenden des Unternehmensverbundes. Gemeinsam mit ihren Angehörigen erhielten die „Neuen“ einen Überblick über die einzelnen Gesellschaften des Unternehmensverbundes und die verschiedenen Ausbildungsberufe. Anschließend wurden im Rahmen einer Rundfahrt das H2O, die Staumauer der Eschbachtalsperre sowie verschiedene Werkstätten und die Leitwarte des Verbundes erkundet. Um als Team zusammenzuwachsen, werden die Azubis Ende August ein paar spannende Tage an der Bever- und der Neyetalsperre verbringen, bevor sie zum Abschluss am 25.08.2022 gemeinsam auf dem EWR-Firmenlauf unser Unternehmen sportlich vertreten werden.

Ausbildungsberufe im Unternehmensverbund

Bei der EWR GmbH werden junge Leute in den Berufen:

  • Industriekauffrau/-mann
  • Elektroniker/in für Betriebstechnik
  • Fachinformatiker/in für Systemintegration und
  • Rohrleitungsbauer/in

ausgebildet.

Bei den Stadtwerken Remscheid (SR) werden Kfz-Mechatroniker/in sowie Fachkräfte im Fahrbetrieb ausgebildet. Im H2O kann der Beruf eines Fachangestellten für Bäderbetriebe erlernt werden.

Zum Ausbildungsbeginn 2022 starten insgesamt sechs neue Auszubildende im Verbund ihren neuen Lebensabschnitt. Davon sind zwei Kfz-MechatronikerInnen bei der SR, zwei Rohrleitungsbauer bei der EWR und ein Fachangestellter für Bäderbetriebe im H2O.

Zurzeit werden im Unternehmensverbund insgesamt 17 junge Leute ausgebildet.

Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft

Die Energiewirtschaft ist eine zukunftsträchtige Branche, die große Entwicklungspotentiale für die Jugendlichen bereithält. Gerade vor dem Hintergrund einer derzeit sehr angespannten Lage auf dem Energiemarkt ist es wichtig, für die künftigen Herausforderungen gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung zu haben.

Die nachhaltige und ökonomische Energieerzeugung, -beschaffung und -versorgung sowie der Klimaschutz bedeuten für die Energieanbieter große Anstrengungen, aber auch das Entwickeln von nachhaltigen Energiekonzepten sowie das Agieren auf neuen Geschäftsfeldern. Damit kommt dem Energiedienstleister eine entscheidende Rolle zu, vor allem auf den Gebieten der regenerativen Energieerzeugung, Energieeffizienz und Elektromobilität. Alles Themen, in denen sich die EWR und die Stadtwerke Remscheid bereits intensiv engagieren.

Der Stadtwerke Remscheid Unternehmensverbund fördert aktiv die Ausbildung in Remscheid sowie in der Umgebung und nimmt dazu an zahlreichen Veranstaltungen, wie z. B. am Remscheider Ausbildungs-markt und dem Tag der Ausbildungschance der IHK mit Beratungs-ständen teil. Hier haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich direkt von den Ausbildern und von den derzeitigen Auszubildenden über die angebotenen Berufe und die entsprechenden Ausbildungsinhalte beraten zu lassen.

Als einer der großen Ausbildungsbetriebe im Bergischen Land ermöglicht der Stadtwerke Remscheid Verbund Auszubildenden eine qualifizierte Ausbildung in verschiedenen Berufsbildern. „Damit sorgen wir selbst – auch in angespannten Zeiten – für kompetenten Nach-wuchs, um unseren geschäftspolitischen Anspruch an erstklassige Dienstleistung gerecht zu werden sowie einen hohen Qualitätsstandard zu sichern. Unsere umfangreichen Ausbildungsaktivitäten sind somit im Interesse aller Beteiligten gute Investitionen in die Zukunft der Menschen und der Unternehmen sowie ein Beitrag für den Aus-bildungs- und Arbeitsmarkt in Remscheid“, erklärte Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der Unternehmen im Stadtwerke Remscheid-Unternehmensverbund.

Infos zum Lenneper Sommer- und Winzerfest 2022

Pressemitteilung der Lenneper Karnevalsgesellschaft.

Nach dem rasanten Kartenvorverkauf freuen wir uns, wie alle glücklichen Kartenbesitzer, auf diese Veranstaltungstage.

Insbesondere freuen wir uns als ehrenamtliche Veranstalter, dass wir eine Zusage zur offiziellen Eröffnung des Festes am Freitag, 05.08.22 um 18.00 Uhr von Frau Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, erhalten haben. Wir sehen dies ganz selbstbewsst als „Ritterschlag“ für eine länjährige ehrenamtliche Tätigkeit in und für Lennep.

Informationen zur Verkehrsregelung

Aufgrund des Sommer- und Winzerfest vom 05.08. – 07.08.22 kommt es zu Änderungen in der Verkehrsführung: Am Donnerstag, 04.08.22 ist die Berliner Straße ab 12.00 Uhr nur noch für den Lieferverkehr befahrbar und wird am Freitag, 05.08.22 ab 14.00 Uhr komplett geschlossen. Diese Sperrung wird am Montag, 08.08.22 ab 12.00 Uhr wieder aufgehoben.

Während der Veranstaltungszeiten

Fr., 05.08.22, 17.00 – 24.00 Uhr,
Sa., 06.08.22, 15.00 – 24.00 Uhr und
So., 07.08.22, 13.00 – 22.00 Uhr
wird auch die Neugasse ab der Einfahrt zur Wallstraße geschlossen sein.
Wir bitten daher alle davon Betroffenen sich auf diese Verkehrsänderungen frühzeitig einzustellen und bitten um ihr Verständnis für diese Maßnahmen.

Ebenfalls betroffen ist der Wochenmarkt am Samstag, 06.08.22, der nach jetzigem Stand an die Wupperstraße verlegt wird.

Gruß
Gunther Brockmann
1. Vorsitzender Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V.

Großer Stromausfall in Lüttringhausen

Gegen 18.55 Uhr ist es im Bereich Remscheid-Lüttringhausen zu einem großflächigen Stromausfall gekommen.

Zahlreiche Anrufe besorgter Bürger*innen gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid ein. Es war davon auszugehen, dass die Beseitigung des Schadens einen längeren Zeitraum in Anspruch nahm. Die Bevölkerung wurde über die Warn-App NINA informiert.

Für den Fall, dass Notrufnummern ausfallen, wurde das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr-Lüttringhausen als Anlaufstelle für Bürger*innen eingerichtet. Um etwa 20.50 Uhr erhielt die Leitstelle die Meldung, dass der Schaden behoben ist.

Ingo Schäfer: Bürgersprechstunde in Lennep

Der Bundestagsabgeordnete Ingo Schäfer lädt am Samstag zu einer Bürgersprechstunde nach Lennep ein.

Am kommenden Samstag lädt der bergische Bundestagsabgeordnete Ingo Schäfer zu einer Sprechstunde nach Lennep ein. Sie findet statt am Samstag, 30. Juli 2022 von 11 bis 13 Uhr im Café Achtsam, Remscheid-Lennep, Alter Markt 8 in 42897 Remscheid.

Das Lokal verfügt über einen barrierefreien Zugang über den Kirchplatz. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Eingeladen sind alle Remscheiderinnen und Remscheider. Ingo Schäfer freut sich auf den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Remscheid.

Sportfest der Kulturen am 21.8.

Das Sportfest der Kulturen findet am 21. August 2022 von 12 bis 17 Uhr auf der Sportanlage „Am Stadtpark“ in Remscheid statt.

Die Aidshilfe Wuppertal e.V. und der Sportbund Remscheid laden in Kooperation mit dem Integrationsrat und dem Kommunalen Integrationszentrum zu einem interkulturellen Sportfest ein. Dort sollen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammengebracht werden, um Barrieren abzubauen und gemeinsam Spaß und Freude am Sport zu erleben.

Rund 30 Remscheider Vereine, Verbände und Organisationen beteiligen sich am Sportfest, so dass das Angebot etwa einen Riesen-Kicker und eine Hüpfburg umfasst, zudem Sportangebote wie Capoeira, Beach-Volleyball, Rolli-Basketball, Handball, Fußball und Zumba angeboten werden.

Weiter gibt es ein Kinderprogramm und Musik. Alle Mitmachaktionen sind kostenfrei. Zahlreiche kulturelle Verbände und Vereine sorgen für ein Speisenangebot aus aller Welt.

Veranstaltungsplakat

Plakat Sportfest der Kulturen
Plakat Sportfest der Kulturen

Neuenkamper Straße: Schwerer Fahrradunfall

Auf der Neuenkamper Straße kam es am 24.07.2022, um 15 Uhr, zu einem Alleinunfall einer Fahrradfahrerin.

Eine 32-jährige Frau war nach bisherigen Erkenntnissen mit ihrem Fahrrad bergab unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache zu Fall kam. Bei dem Sturz verletzte sich die Fahrerin schwer und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Vor Ort leistete zunächst ein Passant erste Hilfe. (jb)

Einmaleins lernen mit Bewegungsspaß

Das Team von „Nervenkitzel ist Kopfsache“(NiK) und die Remscheider Sportjugend veranstalten ein besonders Lern-Event in der Friesenhalle.

Mit „Laufen, Hüpfen, Springen, Lachen und trotzdem das Einmaleins lernen!“ möchten die Sportjugend und das NiK-Team den durch die Pandemie entstandenen Bewegungs- und Lerndefiziten entgegenwirken. Besonders an dieser Idee ist, dass neben lustigem Herumtoben mit vielen verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten ganz nebenbei das kleine Einmaleins geübt wird.

Lernen und spielen

Durch Synästhesie sollen die Gehirnbereiche für Bewegung und das Einmaleins verknüpft werden, so dass die teilnehmenden Kinder neue Lernbereiche erschließen und gleichzeitig künftig beim Herumtoben auch immer indirekt das Einmaleins wiederholen. Lernen beim Spielen und Spielen beim Lernen.

Die Veranstaltung wird über das Förderprogramm des Landessportbundes NRW „Extra Zeit für Bewegung“ gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei (Die Hinterlegung eines Pfandes in Höhe von 10 Euro ist obligatorisch).

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 4. August von 14 bis 17 Uhr beim Sportbund Remscheid in der Friesenhalle, Jan-Wellem-Straße 29 in 42859 Remscheid statt. Grundschüler*innen ab dem zweiten Schuljahr können teilnehmen. Inhaltlich wird neben verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten das kleine Einmaleins geübt, denn Bewegung, Spaß und Lernen passen sehr gut zusammen.

Anmeldung und Corona-Test

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an sportjugend@sportbund-remscheid.de. Bitte den Namen des Kindes, die Schule und Klassenstufe angeben und bitte auch eine aktuelle Telefonnummer.

Die Abgabe eines Pfandes i.H.v. 10 Euro ist obligatorisch. Dieses kann bis zum 2. August in der Jan-Wellem-Str. 29 abgegeben werden und wird nach der Teilnahme an der Veranstaltung zurückerstattet.

Mitzubringen sind Hallensportschuhe, Sportkleidung und eine Trinkflasche. Außerdem muss ein Nachweis über einen tagesaktuellen negativen Corona-Test am Veranstaltungstag erbracht werden.

Gedenkveranstaltung zum 79. Jahrestag des Luftangriffs auf Remscheid

Alle Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich dazu eingeladen, der Opfer des Luftangriffs auf Remscheid am Samstag, 30. Juli, um 18 Uhr im Ehrenhain Reinshagen gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz in Stille zu gedenken.

Am 30. Juli 1943 wurde um 23.30 Uhr der Luftalarm für das Remscheider Stadtgebiet gegeben. Nach der Bombardierung unserer Bergischen Nachbarstädte in den Wochen und Monaten zuvor sollte nun auch Remscheid das Ziel der Bomberbände werden. Am frühen 31. Juli 1943 erreichten die Flugzeuge unsere Stadt. In knapp drei Stunden zerstörten 295 Tonnen Sprengbomben und 483 Tonnen Brandbomben das, was zuvor von Generationen erschaffen worden war. Der von deutschem Boden durch das NS-Regime entfesselte Weltkrieg erreichte auch unsere Stadt.

1.063 Menschen verloren in dieser Nacht ihr Leben. Zahllose Verletzte waren zu beklagen. Zahllose Bürger verloren ihr Obdach, Hab und Gut. Als die Morgendämmerung anbrach, offenbarte sich ein Bild der Zerstörung, des Schreckens und des Grauens, das sich über die Remscheider Innenstadt gelegt hatte.

Über sieben Jahrzehnte sind seitdem vergangen. Frieden, Freundschaft und Freiheit sind heute scheinbar selbstverständlich. Aber die Erinnerung an die Nacht des 30. auf den 31. Juli 1943 hilft zu begreifen, dass scheinbar Selbstverständliches vergehen kann, wenn es nicht immer wieder bewusst bewahrt und erneuert wird. Die Opfer – unter ihnen Bürgerinnen und Bürger, verschleppte Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene – mahnen uns, für Frieden, für Toleranz und für Verständigung einzutreten.