21.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider ist in Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung ein neuer Todesfall zu vermelden. Ein 80jähriger Remscheider ist leider mit schweren Vorerkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 301 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 1.826 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.493 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 32 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1.300 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Fälle1.826
Fälle/100.000 EW1.640,1
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW181,4
Todesfälle32
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW167,02
Aktualisierung21.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (7 beatmet), Stand 20.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Eine Herzensangelegenheit geht in die sechste Runde

Weihnachtsbaumverkauf des SPD-Ortsverein Stadtmitte / Hasten soll den Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land e.V. auf der Zielgeraden unterstützen.

Der Weihnachtsbaumverkauf des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten geht in diesem Jahr in seine sechste Auflage. Im Vorfeld der diesjährigen Saison habe man sich gefragt, ob man diesen aufgrund der aktuellen Infektionszahlen nicht lieber überspringen sollte, doch habe man sich, nach einem Gespräch mit dem Ordnungsamt, bewusst für eine Fortsetzung dieser schönen Tradition entschieden.

„Es gibt Veranstaltungen, die einem im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen sind. Und eine Herzensangelegenheit gibt man nicht so einfach auf“, so der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten, Sigmar Paeslack. Die Entscheidung, den Weihnachtsbaumverkauf in diesem Jahr fortzusetzen, hat auch etwas mit der Wahl des letztjährigen Begünstigten zu tun. Im vergangenen Jahr ging der Erlös an den Verein „Freundeskreis Palliatives Hospiz“. Dieser hat aus dem Erlös Tablets angeschafft, damit die Bewohnerinnen und Bewohner während des Kontaktverbots in der ersten Pandemie-Welle im März und April diesen Jahres mit ihren Angehörigen kommunizieren konnten. „Diese Geschichte hat uns nachhaltig beeindruckt!“, so der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten, Sebastian Thiel.

Burhan Türken, Peter Edmund Uibel und Sebastian Thiel waren schon 2019 beim Weihnachtsbaumverlauf der SPD fleißig. Foto: Sascha von Gerishem
Burhan Türken, Peter Edmund Uibel und Sebastian Thiel waren schon 2019 beim Weihnachtsbaumverlauf der SPD fleißig. Foto: Sascha von Gerishem

Mit dem Weihnachtsbaumverkauf 2020 wird sich ein Kreis schließen. Der Erlös der ersten Aktion aus dem Jahr 2015 ging an den Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land e.V. Nach vielen Jahren intensiver Arbeit steht der Verein auf der Zielgeraden dieses für Remscheid so wichtigen Projektes. „Wir bewundern die Ausdauer dieses Vereins und haben uns deshalb entschlossen, dass der Erlös aus dem diesjährigen Verkauf wieder an den Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land e.V. gehen soll“, so der zweite stvellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Jörg-Dieter Krause.

Der Verkauf startet am 11. Dezember 2020 und findet vor der SPD-Geschäftsstelle, Elberfelder Straße 39 / Ecke Friedrich-Ebert-Platz statt.

Verkaufszeiten für die Weihnachtsbäume

  • Freitag, 11.12.2020: 14 bis 18 Uhr
  • Samstag, 12.12.2020: 10 bis 14 Uhr
  • Montag, 14.12.2020: 14 bis 18 Uhr
  • Dienstag, 15.12.2020: 14 bis 18 Uhr
  • Mittwoch, 16.12.2020: 14 bis 18 Uhr
  • Donnerstag, 17.12.2020: 14 bis 18 Uhr
  • Freitag, 18.12.2020: 14 bis 18 Uhr
  • Samstag, 19.12.2020: 10 bis 14 Uhr

Reservierungen werden unter (0 21 91) 4 600 622 oder unter UB.Remscheid.NRW@spd.de gerne entgegengenommen.

Die Begünstigten der vergangenen Jahre im Überblick:

  • 2019: Freundeskreises „Palliative Hospiz e.V.“
  • 2018: Remscheider Tafel e.V.
  • 2017: Ärztlichen Kinderschutzambulanz Remscheid e.V.
  • 2016: Förderverein „Möhrchen“ e.V.
  • 2015: Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land e.V.

Musik- und Kunstschule: Förderklasse 2020/2021

Auch in diesem Schuljahr gibt es an der Musik- und Kunstschule des Kommunalen Bildungszentrums eine Förderklasse. Dort dürfen alle Schülerinnen und Schüler mitmachen, die aufgrund ihrer besonderen Begabung von den jeweiligen Instrumentallehrenden empfohlen wurden. 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 17 Jahren haben sich nun zu einem Kennenlernabend getroffen – wegen der aktuellen Situation natürlich digital. Sie vertreten zahlreiche Instrumente: vom Klavier über die Blockflöte, von der Gitarre zu den Streichinstrumenten, von der Oboe bis zum Gesang.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde auch das Jahresprogramm präsentiert. Denn die Teilnehmenden erwartet nicht nur ein um 15 Minuten wöchentlich verlängerter Einzelunterricht, sondern auch ein umfassendes, weitergehendes Bildungsprogramm. So sind unter anderem gemeinsame Konzertbesuche, ein bunter Nachmittag und ein Tagesausflug mit musikalischem Inhalt geplant. Am Ende wird die Förderklasse auch ein eigenes Konzert gestalten. Das Jahresprogramm spiegelt natürlich die Hoffnung wider, dass ein Treffen in Präsenzform bald wieder möglich sein wird. Ansonsten werden die Koordinatoren ein adäquates digitales Programm für die Gruppe gestalten.

Nach regem Austausch und einer Fragerunde endete der Kennenlernabend.

Die Teilnehmenden sind

Noah Valentin Alic, Ines Budic, Lynn Budic, Pia Fäcke, Emilia Fritzsche, Frederik Geißler, Eleanor Fiona Gusdorf, Caroline Jäger, Anne Kirchhoff, Kilian Kolodziej, Viktoria Kunz, Helena Kurpiewski, Jerrik Mühlbauer, Thuy Tien Nguyen, Malin Pflugrad, Vincent Plagemann, Tessa Pyschik, Aleks Vukovic, Ceren Vural, Lorena Warkentin.

20.11.2020: Neuinfektionen an Schulen

Hier in Kurzform weitere von Positivfällen betroffenen Schulen, die neu von Quarantänemaßnahmen betroffen sind:

  • Alexander-von-Humboldt-Realschule, Klasse 9c und Fremdsprachenkurs, 14 betroffene Schülerinnen und Schüler
  • Grundschule Reinshagen, Klasse 2a und OGS2a, 23 betroffene Schülerinnen und Schüler          
  • Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Kurs HH 19 d, 5 betroffene Schülerinnen und Schüler 

(Hinweis: Die Quarantäne in der Klasse 2a der Grundschule Reinshagen muss wegen eines weiteren positiven Befundes verlängert werden. Daher die Dopplung von vorgestern und heute.)

20.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider ist im Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung ein neuer Todesfall zu vermelden. Eine Remscheiderin (84 Jahre) ist leider mit schweren Vorerkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 285 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 1.784 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.468 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 31 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.784
Fälle/100.000 EW1.602,3
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW182,3
Todesfälle31
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW166,48
Aktualisierung20.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1.342 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (7 beatmet), Stand 20.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Maskenverweigerer wurde mit Haftbefehl gesucht

Am vergangenen Dienstag, 17. November 2020, kontrollierten Beamte der Polizei Remscheid im Bereich Friedrich-Ebert-Platz die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

Gegen 18:30 Uhr fiel ihnen dabei eine männliche Person auf, die in eine verbale Auseinandersetzung mit einem Busfahrer verwickelt war. Der 36-jährige Mann weigerte sich vehement, einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz in dem öffentlichen Verkehrsmittel zu tragen. Bei der Überprüfung seiner Daten stellten die Beamten fest, dass gegen den 36-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag.

Weil sich der Randalierer auch im Beisein der Polizisten nicht beruhigte und diese beleidigte, erhielt er neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung auch noch eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

Den Bus musste er anschließend auch nicht mehr nehmen – die Polizisten brachten ihn mit dem Streifenwagen direkt in eine Justizvollzugsanstalt. (weit)

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Ein Tag in Orange – Gewalt ist nie PRIVAT

Die Stadt Remscheid beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig an der Kampagne des Zonta-Clubs Wuppertal „Orange the World“: Am Abend des 25. November (Mittwoch), dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, wird das Remscheider Rathaus in orangenes Licht getaucht, um auf die weltweit bestehenden Gewalttaten und Einschränkungen der Freiheiten von Frauen aufmerksam zu machen.

Der Remscheider „Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt“ beschäftigt sich regelmäßig mit der Thematik: In Remscheid ist  Gewalt gegen Frauen nach wie vor an der Tagesordnung. Gewalt findet in allen Bevölkerungsschichten, allen Altergruppen unabhängig von Nationalität und ethnischer Herkunft statt. Die Kriminalstatistik 2019 weist für Remscheid 271 Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt aus. „In 95 Fällen wurde der Täter zum Schutz der Opfer für zehn Tage der Wohnung verwiesen oder ein Rückkehrverbot ausgesprochen“, so der Kriminalbericht. Über 93% der Tatverdächtigen waren Männer. 18 Frauen wurden Opfer einer Vergewaltigung.

Die Coronakrise hat die Situation von Frauen und Kindern noch einmal verschärft. Sie sind aufgrund von Kontaktbeschränkungen isoliert und suchen sich seltener Hilfe in ihrem Umfeld, bei einer Beratungsstelle oder im Frauenhaus. „Viele Taten werden in diesem Jahr ohne Anzeige bleiben“, so Christel Steylaers, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt.

Ermutigung für Opfer

Der Runde Tisch unterstützt die bundesweite Kampagne des Weißen Rings: „Schweigen macht schutzlos, mach dich laut“. Diese Kampagne ermutigt Opfer, erlittene Straftaten zur Anzeige zu bringen.

Alle Bürgerinnen und Bürger können etwas gegen die alltägliche Gewalt tun: Hinsehen und Helfen! Wer im Beruf oder im sozialen Umfeld mit Gewalt konfrontiert wird, darf nicht wegsehen, sondern sollte handeln. Eine im Frauenbüro und an vielen Stellen ausliegende Notfallkarte bietet Übersicht über geeignete Stellen. Schnelle Hilfe für Betroffene gibt es in 18 Sprachen online und per Telefon beim Hilfetelefon.de unter 08000 116 016

Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt Remscheid arbeitet seit vielen Jahren unter dem Motto „Gewalt ist nie privat“ an der fachlichen Aufarbeitung verschiedener Formen von häuslicher und sexualisierter Gewalt, bemüht sich um Vernetzung der Anlauf- und Beratungsstellen und betreibt Aufklärung. Am Runden Tisch sind viele Institutionen, Beratungsstellen, wie die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen sowie die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt – Indigo des SkF e.V. Bergisch Land, Betreuungseinrichtungen wie das Frauenhaus des SkF, Polizei und Justiz vertreten.

Der Gedenktag geht zurück auf den Tod der drei Schwestern Mirabal, die am 25.11.1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. Auf einem Treffen von lateinamerikanischen und karibischen Feministinnen 1981 in Bogotá, Kolumbien, gedachten die Teilnehmerinnen dieser Frauen und riefen den 25. November als internationalen Gedenktag an die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen aus. 1999 wurde er von der UN Generalversammlung festgelegt.

Rechtsberatung im Dezember bei den Schlawinern

Die Schlawiner bieten am Mittwoch, 2. Dezember 2020, von 17 Uhr bis 19 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen (Klausen 22, 42899 Remscheid) eine Rechtsberatung für diejenigen Bürgerinnen und Bürger an, die Beratungs- und Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können. Ein Rechtsanwalt berät in allen juristischen Fragen.

Anmeldung erforderlich

Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie ist eine Voranmeldung dringend erforderlich. Telefonische Anmeldung bei Anja Westfal per Telefon: (01 72) 9 07 15 45 oder E-Mail: anja.westfal@dieschlawiner.de

FDP trauert um Peter Harnischmacher

Die Freien Demokraten in Remscheid trauern um ihren Ehrenvorsitzenden Peter Harnischmacher. Der Alt-Bürgermeister der Stadt Remscheid und ehemalige Kreis- und Fraktionsvorsitzende der FDP starb im Alter von 85 Jahren.

Peter Harnischmacher war seit 63 Jahren Mitglied der FDP. Er gehörte dem Rat von 1975 bis 1984 und 1989 bis 1992 – zuletzt als Fraktionsvorsitzender – an. Von 1979 bis 1984 war er als Bürgermeister der Stellvertreter des damaligen Oberbürgermeisters Willi Hartkopf. Den FDP-Kreisverband leitete er in Jahren 1992 bis 1995. Nach seinem Ausscheiden bestimmte ihn die Remscheider FDP zu ihrem Ehrenvorsitzenden.

Der Kreisvorsitzende Torben Clever würdigt die herausragende Rolle Harnischmachers in der FDP Remscheid: „Mit Peter Harnischmacher verlieren wir eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Er hat über die vergangenen Jahrzehnte die verschiedensten Ämter und Funktionen in der Remscheider FDP ausgeübt und hat uns auf allen Ebenen vom Bund über das Land bis zum Bezirk vertreten. Nachdem er sich als Kreisvorsitzender zurückgezogen hatte, stand er uns bis in die Gegenwart mit seiner Freundschaft, seiner Erfahrung und seinem kritischen Geist zur Seite. Er hinterlässt mit seinem plötzlichen Tod eine große Lücke, und wir werden ihn sehr vermissen.“

Sven Chudzinski, Vorsitzender der Freien Demokraten im Rat, verabschiedet sich von Harnischmacher als einem der großen Remscheider Liberalen: „Peter Harnischmacher hat die Arbeit der Freien Demokraten in den vergangenen Jahrzehnten geprägt, wie es nur wenige seit der Gründung der FDP vor fast 75 Jahren getan haben. Er hat den politischen Liberalismus in Remscheid mit hohem Engagement und unermüdlicher Tatkraft mitgestaltet. Als Kommunalpolitiker setzte er sich pragmatisch und selbstbewusst zum Wohl der Stadt Remscheid ein. Seine Leidenschaft galt dabei auch immer besonders seiner Heimat Lüttringhausen. Wir sind Peter Harnischmacher zu großem Dank verpflichtet.“

Unsere Gedanken und unsere tief empfundene Anteilnahme sind in diesen schweren Stunden bei seiner Ehefrau, seinen Kindern und Enkelkindern und deren Familien.

Weihnachten – ohne ökologischen Schaden anzurichten

Die Adventszeit steht vor der Tür. Und damit in vielen Haushalten auch der Wunsch nach einem Weihnachtsbaum. Hier ein Natur-Tipp der Natur-Schule Grund zum Thema: Natur-Schule Grund weist auf Öko-Weihnachtsbäume hin.

Jährlich werden rund 25 Millionen Weihnachtsbäume in Deutschland verkauft. 90% davon stammen aus Plantagen-Anbau mit intensivem Gebrauch von Pestiziden und Düngemitteln: Insektizide gegen Rüsselkäfer und Läuse, Herbizide gegen konkurrierendes Gewächs und Mineraldünger für einen gleichmäßigen Wuchs und für eine intensive Grün- oder Blaufärbung der Nadeln (Quelle: www.nabu.de). „Das bekommt Tieren, Pilzen und Pflanzen ebenso wenig wie Gewässern und Boden, zumal Weihnachtsbaum-Kulturen oft im Mittelgebirge zu finden sind, wo all diese Umweltbereiche eng miteinander verwoben sind„, sagt Jörg Liesendahl, Biologe und Pädagogischer Leiter der Natur-Schule Grund in Remscheid.

Als der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (www.bund.de) im vergangenen Jahr „stichprobenartig die Nadeln von Weihnachtsbäumen an deutschen Verkaufsstellen testete, wurde man bei 76 Prozent der analysierten Bäume fündig. Insgesamt wurden bei dem Test neun verschiedene Pestizide gefunden, von welchen fünf zu den gefährlichsten zählen, die derzeit in der EU eingesetzt werden.“ Und solche Bäume holen wir uns dann in unser Wohnzimmer?

Angesichts der aktuellen Waldschäden ist auch die Fläche der Weihnachtsbaum-Monokulturen nicht zu verantworten, die alleine in Deutschland rund 50.000 Hektar ausmacht. Kaum auszumalen, wenn hier naturnahe Wälder stünden oder auf eigentlich landwirtschaftlichen Anbauflächen Nahrungsmittel angebaut würden. Rund 10% der in Deutschland verkauften Weihnachtsbäume stammen aus Nachbarländern wie Dänemark oder Polen. Schon alleine wegen der teilweise weiten Transportwege sind diese Bäume äußerst fragwürdig.

Schmuck für den Weihnachtsbaum kann man auch selber nähen.
Schmuck für den Weihnachtsbaum kann man auch selber nähen.

Einen Weihnachtsbaum in die Wohnung zu holen, ist also auch eine Frage der ökologischen Belastung, die wir der Umwelt (und uns) damit aufhalsen. Doch es gibt Alternativen, die diese Belastung deutlich verkleinern und unser Wohnzimmer von Schadstoffen frei halten.

Die Natur-Schule Grund in Remscheid weist vor allem auf folgende Alternativen zum konventionelle Weihnachtsbaum hin:
Wer nicht auf den grünen Baum verzichten will, sollte nur Bäume aus ökologischer Waldwirtschaft oder aus anerkannt ökologischen Weihnachtsbaumkulturen kaufen. Dies sind FSC-zertifizierte Forstbetriebe und Baumschulen, Gärtnereien und Biohöfe, die nach den Richtlinien des Naturland-, Bioland- oder des BIO-Siegels (sechseckiges Logo) produzieren. Auch einige Gartencenter haben inzwischen Bäume mit BIO-Siegel im Angebot. Im Jahr 2017 hat die Umweltorganisation Robin Wood eine Liste von Verkaufsstellen für ökologische Weihnachtsbäume veröffentlicht, die auch für Remscheid und das Bergische Städtedreieck Bezugsquellen beinhaltete.

Ein besonderes Erlebnis v.a. für Familien mit Kindern ist es, einen Weihnachtsbaum selbst im Wald zu fällen. Interessierte können sich hierfür an das örtliche Forstamt wenden. Fragen Sie gleichzeitig auch nach dem Einsatz von Pestiziden. I.d.R. werden im Forst Pestizide eher nicht angewendet, anders halt als auf Weihnachtsbaum-Kulturen. Wer kein eigenes Auto hat, kann sich den Baum von regionalen Anbietern liefern lassen oder das Angebot von www.bio-weihnachtsbaum-versand.de nutzen.

Gibt es weitere Alternativen?

Christbaumschmuck selbstgebastelt: Ein Engel aus einem alten Notenblatt.
Christbaumschmuck selbstgebastelt: Ein Engel aus einem alten Notenblatt.

Ständig beworben, aber ökologisch höchst fragwürdig sind Plastikbäumchen. Auch bei mehrjährigem Gebrauch bessert sich deren Ökobilanz nur unwesentlich. Den Weihnachtsbaum mit Ballen möchte die Natur-Schule ebenfalls nicht empfehlen, da dieser – nach Weihnachten in den Garten gepflanzt – dort wertvolle Fläche verbraucht, die dann für eine insekten- und vogelfreundliche Gestaltung Ihres Gartens fehlt.

Aber es gibt auch natürliche Alternativen zu den üblichen Nadelbäumen. So holten sich unsere Vorfahren um die Wintersonnenwende neben Tannen auch immergrüne Sträucher wie Buchsbaum, Mistel oder Wacholder als festlichen Schmuck in die Häuser. Später dienten Obstbäume, Eichen oder Birken als Gabenbäume, behängt mit Gebäck, Wurst, Obst, Geschenken und Papierblumen. Auch so manche große Zimmerpflanze eignet sich als Alternative zum Weihnachtsbaum.

Aus Naturmaterialien lassen sich Bäume und Christbaumschmuck leicht selber basteln. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Schnee- oder Glitzersprays als Deko sollten bitte niemals auf Weihnachtsbäumen landen, da Glitzer häufig aus PET besteht und sich dieses Mikroplastik in der Umwelt nur sehr langsam abbaut. Außerdem können Nadelbäume mit Glitzerspray nicht kompostiert werden.

Beginn der herbstlichen Waldpflegesaison

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Unser Wald ist durch den Klimawandel akut bedroht. Er ist auch in Remscheid im Klimastress und benötigt Hilfe.

Der gesellschaftlich geforderte und in Remscheids Wäldern seit Jahren bereits praktizierte ökologische Waldumbau erfordert laufend konkrete Maßnahmen. Stufig aufgebaute und naturnahe Waldbestände mit möglichst vielen unterschiedlichen Baumarten, in denen Bäume aller Altersklassen und Dimensionen in einem Bestand vertreten sind, erfordern eine turnusmäßige Waldpflege – auch und insbesondere in der aktuell problematischen Situation.

Vorrangiges Ziel dieser Pflegemaßnahmen ist es, vitale oder in ihrer Wuchsdynamik gegenüber anderen Baumarten unterlegene Bäume, wie z.B. Eichen, Vogelkirschen und Ahorne durch Öffnung des zuvor geschlossenen Kronendaches zu fördern. Vitale Bäume und der bereits vorhandene Baumnachwuchs erhalten so mehr Wuchsraum. So wird Licht in zuvor geschlossene Waldbestände gebracht und die so eingeleitete natürliche Verjüngung des Waldes unterstützt.

NRW-Preis für vorbildliche Waldbewirtschaftung

Dafür, dass dies im TBR-Stadtforstamt seit bereits 20 Jahren erfolgreich und vorausschauend umgesetzt wurde, erhielt die Stadt Remscheid im vergangenen Jahr im NRW-Landtag sogar den NRW-Preis für vorbildliche Waldbewirtschaftung, verliehen durch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. und das NRW-Umweltministerium.

Dennoch sorgen sich viele Bürger*innen um ihren Wald und fragen nach den vielfach sichtbaren Farbmarkierungen auch auf gesunden Bäumen. Der für alle mittlerweile spürbare Klimawandel zwingt dazu, die Waldbestände in puncto Stabilität durch mehr Ungleichaltrigkeit und Mischung von verschiedenen Baumarten auf die Folgen der Klimaveränderung weiter vorzubereiten. Somit werden Risiken für den Wald, z.B. durch Stürme, Schädlinge oder Trocknis durch Mischung und Altersgliederung möglichst breit verteilt und insgesamt verringert.

Nachhaltigkeit im Vordergrund

Schön anzuschauen ist die Natur um Remscheid zu jeder Jahreszeit. Foto: Sascha von Gerishem

Die Bewirtschaftung des Remscheider Waldes erfolgt dabei nach den Grundsätzen einer naturgemäßen Waldwirtschaft und ist bereits seit dem Jahre 2001 nach den allgemein anerkannten Prinzipien des PEFC zertifiziert.

Wesentlicher Bestandteil des forstlichen Auftrages des TBR-Stadtforstamtes ist es, nachhaltig zu wirtschaften und darüber hinaus auch die regionale Nachfrage nach Rundholz zu befriedigen und so den nachwachsenden Rohstoff Holz wertschöpfend zu vermarkten. Nachweislich werden durch den Einschlag und die Verarbeitung von je 100 Cbm Rohholz in Deutschland ein Arbeitsplatz in der Forst- und Holzbranche dauerhaft gesichert.

Was die Nachhaltigkeit betrifft, so wird in den Remscheider Wäldern nachweislich nur etwas mehr als die Hälfte des tatsächlich zuwachsenden Holzes genutzt.

Um einen ökologischen Waldumbau zu erzielen, ist es erforderlich, die Waldbestände regelmäßig zu pflegen, d.h. auch gesunde Bäume zu entnehmen. Dies geschieht im Remscheider Wald planmäßig in einem Turnus von i.d.R. fünf Jahren – auch und gerade in den hiesigen Naturschutzgebieten.

Kein „aufgeräumter“ Wald notwendig

Dass die Pflege und Durchforstung von Waldbeständen in Naturschutzgebieten nicht nur seine Richtigkeit hat, sondern sogar explizit den Schutzzwecken dient, geht u.a. aus den rechtsgültigen Landschaftsplänen für Remscheid hervor. Daher sind Waldpflegemaßnahmen und -konzepte auch langfristig mit der Biologischen Station und den Naturschutzbehörden abgestimmt und werden auch von den örtlichen Naturschutzverbänden wie dem NABU oder der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit unterstützt.

Das bei den Waldpflegemaßnahmen anfallende Holz wird durch das TBR-Stadtforstamt verkauft. Rückepferde helfen uns dabei diese Maßnahmen besonders bodenschonend und vorbereitend für die eingesetzte Forsttechnik durchführen zu können. Es kann vorkommen, dass bereits verkaufte Stämme von Fuhrunternehmern der Holzkäufer übersehen oder der Wald als zeitweises Außenlager von Sägewerken und holzverarbeitenden Betrieben liegengelassen werden.

Restholz, das nicht einer stofflichen oder energetischen Verwertung zugeführt wird, verbleibt als für den Wald wichtige Biomasse auf der Fläche und bietet einer Vielzahl von Organismen einen Lebensraum. Die im Holz gebundenen Nährstoffe werden bei der Verrottung wieder freigesetzt und dem Waldboden zugeführt.

Der Wald muss nicht „aufgeräumt“ sein, um gut in Schuss zu sein, ganz im Gegenteil. Foto: Sascha von Gerishem

Für den unbedarften Waldbesuchenden hinterlässt das allerdings den Eindruck eines eher „unaufgeräumten“ Waldes. Die Natur selbst kennt und braucht dabei keinen „aufgeräumten“ Wald. Das für das Waldökosystem erhaltenswerte stehende Totholz kann innerhalb des Bestandes bei der Maßnahme gezielt markiert und dauerhaft als Lebensraum für viele Vogelarten, Fledermäuse, Insekten und Pilze erhalten werden.

Von den vielerorts deutlich sichtbaren Erfolgen dieses Waldumbaus der letzten Jahre können sich Waldbesucher in vielen Waldgebieten Remscheids, insbesondere im Bereich Küppelstein, in Lüttringhausen oder an Eschbach- und Neyetalsperre (Wipperfürth) vor Ort selbst überzeugen.

19.11.2020: Neuinfektionen an Schulen und Kitas

Hier in Kurzform weitere von Positivfällen betroffenen Schulen und Kitas, die neu von Quarantänemaßnahmen betroffen sind:

  • Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung, Kurs WG19a, Sportkurs, 48 betroffene Schülerinnen und Schüler
  • Alexander-von-Humboldt-Realschule, Klasse 8d und klassenübergreifende Kurse, 8 betroffene Schülerinnen und Schüler
  • Albert-Einstein-Gesamtschule, Klasse 8b, 16 betroffene Schülerinnen und Schüler
  • Sophie-Scholl-Gesamtschule, Kurs B11, 4 betroffene Schülerinnen und Schüler
  • Käthe-Kollwitz-Berufskolleg, Kurs GU1, 3 betroffene Schülerinnen und Schüler
  • Gertrud-Bäumer-Gymnasium, Klassen 5b, Anzahl der betroffenen Schülerinnen und Schüler wird zur Zeit noch ermittelt
  • Gertrud-Bäumer-Gymnasium, Klassen 6a, 8 betroffene Schülerinnen und Schüler

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!