27.01.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 5.520 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 233 Personen nachgewiesen infiziert, 30 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.165 Menschen sind wieder genesen. 122 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 165 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 103,6 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 511 Personen. Die Quarantäne konnten 22.466 Personen beenden.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 26.01.2021 – 16:42 Uhr

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 5.520 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 93,6. 122 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage149
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW93,6
Fälle gesamt5.520
Fälle gesamt/100.000 EW3.466,4
Todesfälle gesamt122
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

27.01.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 136 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.307 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.050 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 121 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 474 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 6 intensivpflichtige Behandlungen (4 beatmet), Stand 27.01.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.307 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 95,2. 121 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage106
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW95,2
Fälle gesamt3.307
Fälle gesamt/100.000 EW2.970,2
Todesfälle gesamt121
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

27.01.2021: Corona in Wuppertal

Am 27. Januar um 8 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):11491
– davon aktuell infizierte Personen:773
– davon genesene Personen:10406
– davon verstorbene Personen311

Hinweis: Im Sinne einer besseren Personen-Kontaktnachverfolgung hat das Gesundheitsamt die Art geändert, wie Menschen in Quarantäne statistisch erfasst werden. Deshalb ändern sich auch die in dieser Statistik angegebenen Zahlen der Menschen, die sich aktuell in Quarantäne befinden. Diese Umstellung gilt ab sofort (27.1.2021)

Gesamtzahl in Quarantäne1550
– davon Infizierte:773
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten331
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1424
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)22
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:70
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:457
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:128,73

Quelle: Stadt Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 11.505 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 128,1. 309 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage455
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW128,1
Fälle gesamt11.505
Fälle gesamt/100.000 EW3.239,9
Todesfälle gesamt309
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

26.01.2021: Corona in Wuppertal

Am 26. Januar um 8 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):11416
– davon aktuell infizierte Personen:748
– davon genesene Personen:10360
– davon verstorbene Personen308
Gesamtzahl in Quarantäne940
– davon in häuslicher angeordneter Quarantäne933
– davon in freiwilliger Quarantäne7
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:55
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:459
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:129,30

Quelle: Stadt Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 11.435 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 129,3. 305 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage459
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW129,3
Fälle gesamt11.435
Fälle gesamt/100.000 EW3.220,2
Todesfälle gesamt305
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Zum 76. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

Am 27. Januar begehen wir den Holocaust-Gedenktag und erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Dazu erklärt Axel Behrend Sprecher DIE LINKE Remscheid: „Am 27. Januar vor 76 Jahren befreite die Rote Armee der Sowjetunion das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Seitdem ist Auschwitz ein Symbol dafür, wohin Antisemitismus, Rassismus, Hass und Hetze führen können. Gleichzeitig ist Auschwitz ein Auftrag: nämlich die Erinnerung an die Opfer des menschenverachtenden NS-Regimes wachzuhalten, jeder Form von Antisemitismus und Rassismus entschlossen entgegenzutreten und das Gedenken an die Opfer des Holocaust als Teil unseres Alltags zu verstehen.

Behrend weiter: „Es fing nicht mit Gaskammern an. Es fing an mit einer Politik, die von WIR gegen DIE sprach. Laut einer Meldung des Bundes-Innenministeriums von August 2020 ist die Zahl der antisemitischen Straftaten erneut angestiegen. DIE LINKE wird sich weiterhin geschlossen all jenen entgegenstellen, die dem Faschismus wieder den Weg bereiten wollen. Der Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus, Hass und Hetze gehört zur DNA unserer Partei. Das wird sich auch zukünftig nicht ändern.“

Pressemitteilung des Kreisverbandes DIE LINKE.Remscheid

Appell: Corona-Schutz auch in Wohnanlagen

Die Stadt Wuppertal bittet Hausverwaltungen, ihre Mieter auf die Corona-Schutzvorkehrungen wie die AHA-Regeln aufmerksam zu machen.

Obwohl es keine Vorschriften in den Corona-Schutzverordnungen für den privaten Bereich gebe, sei es besonders in großen Wohnkomplexen sinnvoll und wichtig, auch hier wie im öffentlichen Raum auf den nötigen Abstand und den Schutz durch Masken zu achten, erläutert Gesundheitsdezernent Dr. Stefan Kühn.

In großen Wohneinheiten begegneten sich viele Menschen auf engem Raum – zum Beispiel im Treppenhaus, in Wirtschaftsräumen oder im Aufzug. Auch wenn man es gewohnt sei, sich in den eigenen vier Wänden und in der eigenen Familie ohne Mund-Nase-Schutz zu bewegen, sei die Begegnung mit anderen Menschen immer ein Ansteckungsrisiko. Das gelte nicht nur in Bus und Bahn oder beim Einkaufen, sondern auch in Treppenhäusern und Fluren. Kühn und Krisenstabsleiter Dr. Johannes Slawig appellieren deshalb an die Wohnungsgesellschaften, in ihren Häusern mit Informationen oder über eine Mail-Aktion auf die Hygiene-Regeln aufmerksam zu machen. 

Informationsmaterial – auch in vielen Sprachen und mit Symbolen zum Ausdrucken – bietet zum Beispiel die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Medien zum Download

Quelle: Stadt Wuppertal

Terminvergabe für Corona-Schutzimpfung: Telefone und Internetseite überlastet!

OB Kurzbach: Leider ein Trauerspiel

„Man kann es nicht beschönigen. Die Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen ist leider ein Trauerspiel. Erst fehlte es an Koordination für die Impfzentren, dann gab es zu wenig Impfstoff und der Beginn wurde verschoben. Und heute erlebten wir den nächsten Akt: die Terminvereinbarung scheiterte im ersten Anlauf an der Technik. Die zentrale Rufnummer war seit acht Uhr dauerbesetzt, die Internetseite für die Terminvereinbarung ständig überlastet. Und um neun Uhr sollten alle verfügbaren Termine bereits vergeben sein. Ich halte das für eine ganz schlechte Vorbereitung und schlicht für Missmanagement. Die Seniorinnen und Senioren in unserem Land haben den Schutz und die Unterstützung des Staats verdient; jetzt werden sie mit der Technik und der Terminvereinbarung mehr oder weniger allein gelassen.“

„Man kann es nicht beschönigen. Die Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen ist leider ein Trauerspiel.“

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen

Mit energischen Worten reagiert Solingens Oberbürgermeister auf den Beginn der Anmeldungen zur Coronaschutzimpfung in NRW. Rund 11.000 Solingerinnen und Solinger über 80 Jahr haben vor über einer Woche Post von Gesundheitsminister Laumann und Oberbürgermeister Tim Kurzbach mit den Grundinformationen zur Impfung erhalten. Doch weder Tim Kurzbach noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus einem engeren Umfeld war es heute Morgen gelungen, Impftermine für betagte Angehörige zu vereinbaren. Entweder ging die Seite 116117.de gar nicht erst auf oder der Registrierungsprozess brach kurz vor Ende ab.

Vor dem Impfzentrum im ehemaligen Kaufhof Solingen hatten sich am frühen Morgen bereits die ersten beunruhigten Seniorinnen und Senioren versammelt, die einen Termin vor Ort vereinbaren wollten, weil sie telefonisch nicht durchkamen. Doch die Terminvergabe ist weiterhin nur zentral möglich, telefonisch über die Hotline 0800 116 117 01 oder per Internet www.116117.de.

Tim Kurzbach: „Ich appelliere weiterhin an alle Solingerinnen und Solinger, sich impfen zu lassen. Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern uns alle. Wir in Solingen werden alles tun, was wir tun können, damit die Impfungen erfolgreich ablaufen können. Aber jetzt müssen wir erst einmal Ruhe und Geduld bewahren“

Quelle: Stadt Solingen

Neue Interessensvertretung der Solingerinnen und Solinger muslimischen Glaubens

Kreis Solinger Muslime stellte sich dem Oberbürgermeister vor

Am Montagnachmittag vergangener Woche trafen sich Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Vertreterinnen und Vertreter von sieben Solinger Moscheevereinen zum Gedankenaustausch im Internet. Zweck der virtuellen Konferenz war die Vorstellung eines neuen Arbeitskreises: Die Vereine haben sich vor kurzem zum „Kreis Solinger Muslime“ zusammengeschlossen, der künftig die Interessen der etwa neuntausend Solingerinnen und Solinger muslimischen Glaubens in der Stadtgesellschaft, Kommunalpolitik und Kultur vertreten will. Mit dabei waren die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, Anne Wehkamp, und ihr Kollege Musa Kavalli.

Oberbürgermeister Kurzbach freute sich, dass die Vereine seine Anregung aufgegriffen hatten, einen zentralen Verbund nach dem Vorbild anderer Religionsgemeinschaften zu gründen, oberhalb der Einzelvereine: „Das ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu noch besserer Verständigung der Religionen und Kulturen in unserer Stadt.  Nichts geht ohne engagierte Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler an der Basis. Es ist aber genauso wichtig, bleibende Institutionen und feste Ansprechpartner:innen zu haben, die für Kontinuität sorgen. So werden Gespräche und Verabredungen erst wirklich verbindlich, verlässlich und dauerhaft.“

„Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu noch besserer Verständigung der Religionen und Kulturen.“

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen

Themen und Aufgaben für den Arbeitskreis gibt es genug, wie Kemal Uslu vom Integrations- und Kulturverein Solingen-Mitte vortrug. Der Verein und sein Gotteshaus finden sich an der Konrad-Adenauer-Straße. „Wir wollen das Sprachrohr der Solinger Musliminnen und Muslime sein. Es geht uns aber nicht um theologische Fragen, sondern um soziale und gesellschaftliche Anliegen. Wir bringen die Perspektive der Mitbürgerinnen und Mitbürger muslimischen Glaubens in das Stadtgespräch ein.“

Die Vertreterin der Walder DITIB-Gemeinde, Müjgan Erdogan, wie Uslu in Solingen geboren, konkretisierte das: „Die eingewanderte Generation, unsere Eltern und Großeltern, werden zunehmend gebrechlich. Sie finden aber oft nicht die Hilfen, die sie benötigen. Es gibt immer noch kulturelle und sprachliche Barrieren. Das Thema „Kultursensible Altenpflege“ gehört auch in Solingen auf die Tagesordnung.“

„Ich wünsche mir, dass sich die Erkenntnis durchsetzt, dass Solingen seine Stärke aus der Vielfältigkeit gewinnt und dass uns viel mehr verbindet als uns trennt.“

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen

Dass dies durchaus schon der Fall sei, stellte Anne Wehkamp dar: Solingen beteilige sich an dem Landesförderprogramm „Guter Lebensabend NRW“, das Seniorinnen und Senioren mit Einwanderungsgeschichte helfen soll, Zugangsbarrieren zu bestehenden Hilfs- und Pflegeangeboten zu überwinden. Sozialamt und Paritätischer Wohlfahrtsverband seien im Boot.

Grundsätzlich riet Oberbürgermeister Kurzbach zu geduldiger und ausdauernder Kommunikation: Viele Fragen, die Musliminnen und Muslimen am Herzen lägen, bedürften einer breiten gesellschaftlichen Debatte. Sie müssten erklärt und nachvollziehbar gemacht werden. Sein Appell:  „Beginnen Sie jetzt den Dialog in Form dieses Arbeitskreises: Sprechen Sie mit den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und auch mit der Jüdischen Gemeinde. Stellen Sie sich im Hauptausschuss des Rates vor. Ich wünsche mir, dass sich die Erkenntnis durchsetzt, dass Solingen seine Stärke aus der Vielfältigkeit gewinnt und dass uns viel mehr verbindet als uns trennt.“

Quelle: Stadt Solingen

Schnee behindert Müllabfuhr

Tonnen werden nachgeleert.

Nach dem starken Schneefall am Wochenende wird die Müllabfuhr in einigen Straßen aktuell noch behindert, der reguläre Abfuhrtermin kann deshalb dort nicht eingehalten werden. Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) bitten um Verständnis und werden die Leerung im Laufe der Woche nachholen. Es ist nicht notwendig, dass sich die Betroffenen bei den TBS melden.

Quelle: Stadt Solingen

Die Woche – KW04/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen und Daniel Pilz. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • „Hey DJ, mach mal lauter!“ – Der Remscheider DJ Marcel Filodda veröffentlicht seine erste eigene Single.
  • Corona und kein Ende: Wir sprachen mit Remscheider Gastronomen.
  • Der Kärst kocht – Express. Heute: Kürbis-Linsen-Curry.

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

So schauen wir Die Woche im TV

Neue Leiterin für die Geschäftsstelle Lüttringhausen

Mit Jahresbeginn hat Kerstin Monhof die Leitung der Geschäftsstelle Lüttringhausen der Stadtsparkasse Remscheid übernommen.

„Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben in Lüttringhausen. Die Sparkassen-Geschäftsstelle ist ein wichtiger Bestandteil der Strukturen vor Ort. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen möchte ich den Standort weiterentwickeln und dazu neue Ideen einbringen“, sagt Kerstin Monhof.

Als Remscheiderin kennt die neue Geschäftsstellenleiterin die Gegebenheiten in der Stadt und örtliche Besonderheiten sehr gut. Ihr Abitur legte sie am Gertrud-Bäumer-Gymnasium ab und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Umfangreiche Qualifizierungen und Weiterbildungen – unter anderem zur Sparkassenfach- und Betriebswirtin – schlossen sich an. Bei der Stadtsparkasse Remscheid war die heute 36-Jährige im Privat- und Firmenkundenbereich tätig und leitete zuletzt die Abteilung Digitales Geschäftsmodell.

„Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben in Lüttringhausen.“

Kerstin Monhof, Filialleiterin Lüttringhausen der Stadtsparkasse Remscheid

„Kerstin Monhof hat in unserem Haus weitreichende Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen sammeln können, die ihr bei ihrer Führungsaufgabe in der Geschäftsstelle Lüttringhausen von großem Nutzen sein werden. Unsere Kundinnen und Kunden werden von diesem Erfahrungshorizont und ihren vielseitigen Kompetenzen profitieren“, ist Herbert Thelen, stellvertretendes Mitglied des Vorstandes, überzeugt. Digitale Angebote sind Kerstin Monhof genauso wichtig, wie der persönliche Kontakt. „Mein Ziel ist, unseren Kundinnen und Kunden den besten Service und die beste Beratung vor Ort anzubieten“, hebt sie hervor.

In ihrer Freizeit widmet sich die neue Geschäftsstellenleiterin ihren Haustieren, einem Hund und einer Katze. Außerdem ist Kerstin Monhof sportlich unterwegs und hat gerade damit begonnen, das Reiten zu erlernen. „Ich freue mich darauf, Lüttringhausen zu erkunden und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen“, sagt sie.

Stadt Remscheid: Schreiben an den Sportbund Remscheid i.S. Neuenkamp und Sportstättenplanung

Das gemeinsame Schreiben von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Stadtdirektor Sven Wiertz und dem Beigeordneten Thomas Neuhaus an den Sportbund Remscheid e.V., in dem sie Stellung nehmen zu dessen Positionsbeschreibung vom 20. Januar zur aktuellen Diskussion über die Sportstättenentwicklung in Hackenberg und Neuenkamp, veröffentlichen wir hier ungekürzt.

Neuenkamp und Sportstättenplanung

Sehr geehrter Herr Ulbrich,

gerne gehen wir auf Ihre Fragen, Wünsche und Vorschläge ein.

Da die Stadt Remscheid und gewiss auch die politischen Parteien in Remscheid immer ein offenes Ohr für Ihre Fragen, Wünsche und Vorschläge haben, sind wir verwundert, dass Sie für Ihren Brief vom 20.01.2021 unmittelbar die Öffentlichkeit gesucht haben. Daher erhalten Sie die Antworten auf dem von Ihnen gewählten Weg. Zudem wurden sämtliche Fragestellungen und Anregungen bereits in der Sondersitzung des Sportausschusses im Dezember 2020 behandelt bzw. beantwortet.

  • Für die Sportstätte Hackenberg besteht ein gültiger Ratsbeschluss zur Umgestaltung der Sportfläche aus dem Mitteln des Verkaufserlöses für die DOC-Grundstücksflächen. Dieser Ratsbeschluss ist für die Verwaltung bindend. Eine Veränderung der vom Rat festgelegten Planung für diese Sportfläche würde einen entsprechenden neuen Ratsbeschluss voraussetzen.
  • In der Fragestellung des Sportplatzes Neuenkamp, der sich weiterhin nicht im Eigentum der Stadt Remscheid befindet, haben wir erneut auf der Basis des Ratsbeschlusses die Förderung für die Hochbaumaßnahme auf dem Grundstück der im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages mit dem RSV e.V. überlassenen Grundstücksfläche und für die Tiefbaumaßnahme zur Umwandlung der Sportfläche in einen Kunstrasenplatz mit weiteren sportlichen Funktionalitäten beim Land NRW eingereicht und warten nun auf die Entscheidung. Da Sie Mitglied des Präsidiums des Landessportbundes sind, gehen wir davon aus, dass Sie Ihren Einfluss und Ihr Gewicht auf der Landesebene nutzen werden, um für eine Bewilligung der beiden Anträge zu werben, bei denen wir bedauerlicherweise im letzten Förderaufruf nicht erfolgreich waren.
  • Mittel für den Umbau der Sportfreifläche Neuenkamp sind nicht in die Investitionsplanung des Doppelhaushaltes eingeflossen, da sich die Fläche, wie bereits ausgeführt, nicht im Eigentum der Stadt Remscheid befindet und damit haushaltsrechtlich unzulässig ist.
  • Die in der Sondersitzung des Sportausschusses im Dezember 2020 beschlossenen Sportentwicklungsplanung für die Sportfreiflächen, die überwiegend für den Fußballsport genutzt werden, ist ausdrücklich mit dem Auftrag versehen worden, dass hiermit eine externe sportwissenschaftliche Institution beauftragt wird. Intention ist – und auch das wurde in der betreffenden Sitzung ausgeführt -, dass ein neutrales und fachlich fundiertes Gutachten über die Sportstättennachfrage und das Sportstättenangebot für den Fußballsport dem Rat vorgelegt werden soll, aus dem eine Priorisierung für weiteren Umwandlungsbedarfe abgeleitet werden kann und auf dessen Basis die erforderliche Rücksprache mit der Kommunalaufsicht bei der Bezirksregierung erfolgen kann.
  • In diesem Zusammenhang verwundert es, dass Sie nicht alle aktuell in Rede stehenden Sportfreiflächen in Ihrem Schreiben angesprochen haben, da auch der Nutzer FC Klausen eine Umwandlung des Tennenplatzes in Lüttringhausen-Klausen in einen Kunstrasenplatz wünscht und bereits viele Fürsprecher in der Bezirksvertretung und bei den sportpolitischen Vertreter*innen der Parteien gefunden hat.
  • Die Stadt Remscheid ist – trotz der Haushaltsverbesserungen in den zurückliegenden Jahren – weiterhin überschuldet und unterliegt damit haushaltsrechtlichen Beschränkungen, die die finanziellen Handlungsoptionen einschränken. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund der noch nicht vollständigen abschätzbaren Auswirkungen der pandemischen Lage auf die städtischen Finanzen. Die von Ihnen angesprochenen
  • Projekte (mit der Sportfreifläche Klausen) und einem Mittelbedarf von mehr als sechs Millionen Euro, bedürfen einer längerfristigen Planung der zwingenden Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde und der Prüfung der Vereinbarkeit mit der finanziellen Leistungsfähigkeit unserer Stadt.

Mit freundlichen Grüßen

Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister
Sven Wiertz, Stadtdirektor
Thomas Neuhaus, Beigeordneter