Alte Feuerwache: 590 000 Euro für Umbau zur Stadtteilbibliothek

Der Bund wird den Umbau der Alten Feuerwache in Lüttringhausen mit 590 000 Euro unterstützen. Das hat heute der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, wie Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land, mitteilt. An der Richard-Koenigs-Straße 1, wo bis 2017 die Freiwillige Feuerwehr aktiv war, soll die Stadtteilbibliothek ihren neuen Standort finden. Und nicht nur das: Aus dem Denkmal soll eine inklusive, barrierefreie Begegnungsstätte werden. Gefördert wird das Projekt jetzt aus dem Programm „Zuschüsse für investive Kulturmaßnahmen im Inland – KulturInvest“. „Ich freue mich, dass mit Geld aus Berlin hier vor Ort wichtige Stadtteilarbeit vorangetrieben werden kann. Dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen“, kündigt Liebert an. Eine Bibliothek sei immer auch ein Ort der Begegnung. „Wenn das an einer so spannenden historischen Stätte passiert, finde ich das natürlich besonders gelungen.“ Wichtig sei aus ihrer Sicht zudem, dass Denkmäler, wenn möglich, immer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. „Das Remscheider Projekt ist dafür ein schönes Beispiel“, so Liebert, die Berichterstatterin ihrer Fraktion für das Thema Denkmalschutz ist.

Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land. Foto: Stefan Kaminski/Bundestag
Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land. Foto: Stefan Kaminski/Bundestag

Das Gebäude war 1928/29 errichtet worden und ist seit 1990 als Denkmal eingetragen. Das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland unterstützt das Projekt. Zum einen werde somit ein sonst nur schwer nutzbares Baudenkmal erhalten, zum anderen werde es baulich nur wenig verändert. Rund 18 000 Medien – darunter Print-, audiovisuelle und digitale Medien, Dash-Roboter, Bee Bots und vieles mehr – sollen für die neue Nutzung in dem Denkmal Platz finden. Die Stadtteilbibliothek soll Menschen aller Altersklassen ansprechen. Zudem ist ein (Winter-)garten als Aufenthaltsort geplant, in dem auch regelmäßig Veranstaltungen stattfinden sollen. In einer Ausstellung soll außerdem auf die Historie des Gebäudes eingegangen werden.

RTV Judoteam: Freude aufs Finale

Beim Remscheider TV JUDOTEAM gibt man sich vor dem letzten Kampftag in der ersten Bundesliga am Samstag in der Sporthalle Neuenkamp gegen die SUA Witten betont entspannt. Nachdem es mit einem Rumpfkader (viele verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle) am vergangenen Wochenende in Bottrop nichts zu holen gab, ist klar, dass die Remscheider ihre erste Saison in der Bundesliga im Tabellenmittelfeld abschließen werden. Manager Cedric Pick scheint sich damit anfreunden zu können: „Unabhängig davon wie der letzte Kampf der Saison ausgeht, gebe ich unserer Premierensaison in der stärksten Liga der Welt die Note 3. Wir haben u.a. mit den deutlichen Heimsiegen gegen Potsdam und Spremberg absolut begeistern können. Aus den Niederlagen haben wir lernen dürfen. Mit dem Abstieg hatten wir frühzeitig nichts mehr zu tun und das Final Four verpasst zu haben ist keine Schande. Wir machen unsere Hausaufgaben und werden nächste Saison den nächsten Schritt gehen. Unsere Entwicklung ist noch lange nicht vorbei. Gegen Witten wollen wir unseren Zuschauern nochmal tolles Judo anbieten.“

Anders als für die Remscheider, steht für die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet jedoch noch viel auf dem Spiel. Während die Bergischen die Saison wohl auf Platz sechs abschließen werden, haben die Wittener als Tabellenzweiter noch die Chance auf die Finalrunde. Ein Unentschieden in der Sporthalle Neuenkamp würde dafür reichen. Zu erwarten ist aber dass die Gäste mit ihrem besten Aufgebot voll auf Sieg kämpfen werden. Das RTV JUDOTEAM indes will dagegen halten und sich mit einer starken Vorstellung vom eigenen Anhang verabschieden. Die personellen Probleme der Vorwoche werden zwar auch Auswirkungen auf den kommenden Samstag haben, aber auf zwei oder drei Wiedergenesene hofft man im Lager der Remscheider schon.

Trainer Peter Degen: Die die da sind werden alles raushauen. Das kann ich versprechen. Für was das am Ende reicht werden wir sehen. Wir sind gegen Witten in diesem Jahr nicht der der Favorit, tuen aber alles dafür dass das in der kommenden Saison anders ausschaut.“

Tatsächlich laufen die Vorbereitungen für die Saison 2023 bereits auf Hochtouren. Die ersten Neuzugänge stehen bereits fest, viele Gespräche mit potentiellen Leistungsträgern laufen noch. Manager Cedric Pick: So bald wir die Kaderplanung abgeschlossen haben, werden wir zeitgleich alle Namen verkünden. Soviel vorab: Das Remscheider Publikum darf sich auf starke Athleten mit Top-Bundesliganiveau freuen.“

Am Samstag geht’s in der Sporthalle Neuenkamp bereits um 14.30 Uhr los. Dann kämpft die zweite Mannschaft des RTV in der Landesliga gegen den PSV Essen. Nachdem der erste Saisonkampf bereits gewonnen wurde (6:4 gegen den Osterrather TV) will die Zweitvertretung jetzt die Tabellenspitze angreifen. Um 16 Uhr gehts mit der Bundesliga weiter. Die Tageskasse hat ab 14.00 Uhr geöffnet. Die Tickets gibt es zu einem Sondertarif von 5 Euro pro Person und gelten sowohl für die Landes- als auch für die Bundesligabegegnung. 

Schüler*innen wird im Alltag Rassismus bewusst

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Hier folgt der Bericht der Schüler*innen der Alexander von Humboldt-Realschule über den Besuch des Politologen und Journalisten Said Rezek, der mit ihnen einen vierstündigen Workshop zum Thema „Bloggen gegen Rassismus“ durchführte:

Am vergangenen Dienstag kam Herr Rezek zur AvH und hielt einen Workshop zum Thema „Bloggen gegen Rassismus“. Am Anfang beschäftigten wir uns mit der Frage, was Rassismus ist und wie Menschen dabei benachteiligt werden. Wir haben uns rassistische Kommentare und einige Artikel gegen Rassismus angeschaut. Es kam die Frage auf, ob es Rassismus gegen Weiße gibt und diskutierten darüber. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass es keinen strukturellen Rassismus gegen weiße Menschen gibt. Am Ende lernten wir, wie wir einen eigenen Blog zum Thema Rassismus schreiben können, überlegten uns Ideen dazu und trugen sie vor.

Was tun gegen Rassismus?

Was kann man gegen Rassismus tun? Diese Frage war unsere letzte Aufgabe und wir sollten fünf Möglichkeiten finden, wie man gegen Rassismus vorgehen kann. Hilfe holen, sich einmischen, Beiträge liken und teilen, Kommentare schreiben und rechtliche Schritte einleiten wurden als Positivbeispiele genannt.

Die Workshop-Teilnehmenden mit Lehrerin Sabine Yündem. Foto: AvH Remscheid
Die Workshop-Teilnehmenden mit Lehrerin Sabine Yündem. Foto: AvH Remscheid

Unser Fazit ist, dass der Workshop informativ war. Man hat viel dazugelernt und es wurde uns bewusster, dass Rassismus im Alltag eine starke Rolle spielt, wie Rauch, der unsichtbar ist, aber den man einatmet (Naima, Jumana, Ranim und Sophie 9. Jahrgang der AvH, und Mitglieder der AG SoR SmC).

„Die Schüler*innen waren sehr interessiert und motiviert. Sie haben persönliche Erfahrungen im Umgang mit Hate Speech in sozialen Netzwerken und Rassismus im Alltag miteinander geteilt. Gemeinsam haben wir auch uns ausgetauscht, wie jeder jeden ein positives Gegengewicht setzen kann“, so das Feedback von Said Rezek zum gemeinsamen Workshop.

Die Schüler*innen dankten Herrn Rezek, dass er sich die Zeit genommen hat und vor Augen geführt hat, dass Rassismus bleiben wird, und man lernen muss damit umzugehen und stets dagegen anzugehen.

Danke an die Ulrike und Lothar Kaiser Stiftung (waterboelles.de), danke an das KI Remscheid und danke an den Förderverein der AvH, die den Workshop „Bloggen gegen Rassismus“ mit Said Rezek ermöglicht haben. (Sabine Yündem, Lehrerin der AvH)

Wochenmarktverlegung am 27. August

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Der Remscheider Wochenmarkt auf dem Theodor-Heuss-Platz macht der Open Air-Veranstaltung Mallorca Festival XXL Platz und zieht am Samstag, 27. August, auf die obere Alleestraße um.

Bibliotheksausweise für die Schultüte

Stadtbücherei bietet I-Dötzchen auch dieses Jahr die kostenlose Nutzung an.

Bald beginnt für Erstklässlerinnen und Erstklässler die Schule. Dann entdecken sie die ersten Buchstaben und werden bald versuchen, selbst in die Welt der Sätze und Geschichten einzutauchen. Durch nichts gelingt dies besser als durch das Erkunden von Büchern!

Mit ihrem vielfältigen Angebot unterstützt die Stadtbibliothek Solingen die Förderung von Lesekompetenz. Gerade auch für Anfängerinnen und Anfänger hält sie daher viele Bücher bereit – lehrreiche, spannende, lustige und bunte.

Außerdem bietet die Bibliothek Lernhilfen an, darunter viele interessante Sachbücher und – für die wohlverdiente Pause – einen umfangreichen Bestand an DVD’s, Hörbüchern, Tonies, Musik-CD’s, Tiptoi und Ting, Comics sowie Spiele für Konsolen.

Ein Mitgliedsausweis für die Stadtbibliothek lohnt sich also – und für Kinder bis zum Alter von 17 Jahren ist er zudem kostenlos. Für die Anmeldung müssen Eltern lediglich ihren Personalausweis vorlegen. Der Bibliotheksausweis für ihr Kind kann dann sofort ausgestellt und mitgenommen werden.

Der Ausweis lässt sich damit ideal in die Schultüte packen. Die Stadtbibliothek freut sich, den Erstklässlern damit viel Spaß zu bereiten und sie so zu ermuntern, sich die Welt der Bücher zu erschließen.

Weitere Informationen unter: www.solingen.de/de/dienstleistungen/42-bibliotheksausweis

Neue Decke für die Zwinglistraße

Arbeiten dauern rund drei Wochen.

Die Zwinglistraße in Gräfrath wird im Rahmen des städtischen Asphaltdeckenprogramms saniert. Die Arbeiten beginnen am Donnerstag, 4. August, und dauern voraussichtlich drei Wochen. Zunächst werden in kleineren Bauabschnitten die Straßeneinbauten reguliert, dann wird der alte Asphalt abgefräst, abschließend die neue Decke gezogen. Die Straße ist gesperrt und nur für Anliegende mit Einschränkungen befahrbar. Halteverbote sind ausgeschildert. Betroffene Anwohnende werden mit Handzetteln informiert.

Volksbank: Elf Azubis starten ins Berufsleben

Die Volksbank-Familie ist seit Montag um elf Mitglieder reicher: „Sie gehören jetzt dazu“, begrüßte Vorstand Christian T. Fried die neuen Auszubildenden mit einem Lächeln. Er erzählte aus seiner eigenen Geschichte bei der Volksbank im Bergischen Land: „Ich habe vor genau 30 Jahren da gesessen, wo Sie jetzt sitzen – und ich habe die Entscheidung für dieses Haus nie bereut.“

In einer Einführungswoche in der Hauptverwaltung in Remscheid gewinnen die angehenden Bankkaufleute einen ersten Einblick in die Welt der bergischen Genossenschaftsbank. Danach werden die jungen Frauen und Männer, die aus Remscheid, Solingen, Wermelskirchen, Radevormwald, Schwelm, Velbert und Düsseldorf stammen, jeweils möglichst wohnortnah in einer der 21 Filialen eingesetzt. Im Laufe der Ausbildung, die zweieinhalb Jahre dauert, lernen die weitere Filialen und Abteilungen kennen, haben Berufsschulzeiten und internen Unterricht exklusiv für die Volksbank-Azubis.

Für das nächste Jahr sucht die Volksbank im Bergischen Land neue Auszubildende. Bewerbungen sind bereits möglich. Alle Informationen finden Interessierte unter www.bergischevolksbank.de/ausbildung.

Kinder backen eigenes Brot

Das Ende der Sommerferien naht und damit auch der Abschluss des Ferienprogramms „Natur“ in der Natur-Schule Grund.

Für die beiden letzten Tage hat sich das Team der Remscheider Umweltbildungsstation ein besonderes Thema einfallen lassen, nämlich das Backen von Brot.

Kinder im Grundschulalter sind herzlich eingeladen, am Montag und Dienstag (08. und 09. August 2022) jeweils von 10:00 – 13:00 Uhr einen eigenen Teig anzusetzen und daraus Brot zu backen. Tobias Marsch und weitere Mitarbeiter:innen helfen natürlich bei den einzelnen Arbeitsschritten und zeigen z.B., was in ein gesundes Brot hinein gehört.

Zielgruppe sind Kinder im Alter von 6 – 11 / 12 Jahren. Die Kosten betragen für beide Tage zusammen 25,- Euro incl. Materialumlage. Die Teilnahme an nur einem der Tage ist leider nicht möglich.

Anmeldungen nimmt die Natur-Schule ab sofort entgegen unter info@natur-schule-grund.de. Bei der Anmeldung sind je Kind auch die Anschrift und eine Telefon-Nr. erforderlich, da die Natur-Schule eine Teilnehmer:innen-Liste führt. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln. Eine Mund-Nase-Maske sollte zur eigenen Sicherheit auf jeden Fall mitgeführt werden.

Zwei Ladenlokale bei Einbruch verwüstet

Am Montagmorgen (02.08.) meldete ein Ladenlokalbesitzer einen Einbruch in seine beiden aneinander grenzenden Lokale in der Olper Straße in Overath.

Als er gegen 06:00 Uhr seinen Imbiss betrat, fand er diesen verwüstet vor. Das daran angrenzende Eiscafé, welches durch einen Glasanbau unmittelbar von innen zu erreichen ist, hatten die Einbrecher ebenfalls zerstört. In beiden Verkaufsräumen befanden sich zahlreiche Farbschmierereien an den Wänden. Aufgrund diverser Blutspuren auf dem Boden ist zudem davon aufzugehen, dass sich die Täter beim Einschlagen der Eistheke des Cafés verletzt hatten.

Ein Anwohner, dessen Wohnung sich über den Ladenlokalen befindet, gab gegenüber der Polizei an, dass er in der Nacht gegen 03:00 Uhr ungewöhnlichen Lackgeruch wahrgenommen hatte.

An der Seiteneingangstüre des Imbisses konnten die Polizeibeamten diverse Hebelmarken feststellen. Insgesamt wurde ein Gesamtschaden im unteren vierstelligen Bereich verursacht.

Gegen die unbekannten Täter wurde eine Strafanzeige geschrieben. Der Zentrale Erkennungsdienst wurde zwecks einer Spurensicherung hinzugezogen.

Die Polizei Rhein-Berg sucht nun nach Zeugen, die in der besagten Nacht zwischen 23 Uhr und 6 Uhr etwas Verdächtiges im Umfeld der Ladenlokale beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise zu der Tat werden unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen genommen. (st/ch)

Beim Shoppen nebenbei den Traumberuf finden

„Abflug in Ausbildung“ berät junge Menschen vor dem Hofgarten.

Am Donnerstag, 11. August, können sich junge Menschen neben dem Hofgarten von 13 bis 16 Uhr über Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Beratungsfachkräfte und Ausbildungsvermittler:innen werden Jugendlichen und Eltern spontane Beratung beim Einkauf anbieten. Sie möchten ihnen die beruflichen Chancen durch attraktive Ausbildungsangebote aufzeigen.

Auf der Kölner Straße zwischen dem rechten Eingang des Hofgartens und der Turm-Apotheke können Jugendliche auch die Informationen zu vielen freien Ausbildungsangeboten, die auf Zetteln an der Wäscheleine hängen, direkt mitnehmen.

„Es gibt derzeit im Bergischen Städtedreieck noch mehr als 1200 offene Ausbildungsplätze“, sagt Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung bei der Bergischen IHK. „Die jungen Menschen sind unsere Fachkräfte von morgen, die die heimische Wirtschaft dringend braucht.“

Die Beraterinnen und Berater informieren nicht nur darüber, wo welche Ausbildungs- oder Praktikumsplätze zu finden sind. Sie erklären auch, was mit welchen Berufen zu erreichen ist. Zudem gibt es Tipps zur Ausbildungsplatzsuche: Welche Voraussetzungen brauche ich für spezielle Berufe? Was verdiene ich im ersten Ausbildungsjahr? Wie läuft die Bewerbung ab?

Diese Aktion wird in Solingen von der Kommunalen Koordinierungsstelle der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) organisiert. Deren Leitung, Maria Carroccio Ricchiuti, betont den niederschwelligen Ansatz: „Jugendliche und Eltern können ohne Termin einfach vorbeikommen und sich informieren – und vielleicht sogar direkt die passende Ausbildungsstelle finden. Weitere Unterstützung ist ebenfalls möglich“.

Ilona Ginsberg, ebenfalls von der Kommunalen Koordinierung KAoA, ergänzt: „In Solingen sind viele Partnerinnen und Partner bei der Aktion dabei, die vielfältige Angebote und Möglichkeiten nach der Schule abdecken und sich auf die Fragen und Wünsche der Jugendlichen und Eltern freuen.

Folgende Institutionen sind vor Ort beteiligt: Jugendberufsagentur (Agentur für Arbeit, Kommunales Jobcenter), Bergische IHK, Kreishandwerkerschaft, Gabe gGmbH (Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Ausbildung), Internationaler Bund, Kommunale Koordinierung KAoA.

Hintergrund

Entwickelt wurde das Informationsangebot unter dem Motto „Abflug in Ausbildung“ vom „Bergischen Ausbildungskonsens“. Zu seinen Partnern gehören die Bergische IHK (Federführung), die Handwerkskammer Düsseldorf, die Arbeitgeberverbände, die Kreishandwerkerschaften Solingen-Wuppertal und Remscheid, die Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal, die Jobcenter Wuppertal, Solingen und Remscheid, die Bergische Universität Wuppertal, die Kommunalen Koordinierungen Übergang Schule-Beruf der Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid, der DGB-Region Düsseldorf – Bergisch Land, die beruflichen Schulen, die Bezirksregierung Düsseldorf, die Apothekerkammer Nordrhein, die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft sowie die drei bergischen Großstädte. Schirmherren sind die Oberbürgermeister der drei bergischen Großstädte.

Weitere Infos gibt es unter

https://kaoa.solingen.de/

https://www.solingen.de/de/veranstaltungen/berufsberatung-beim-einkauf/

Alleestraße: Modernisierung der Beleuchtung startet

Auf der Alten Bismarckstraße wurde die neue Straßenbeleuchtung bereits umgesetzt, jetzt folgen weite Teile der Alleestraße: Mit Beginn der Kalenderwoche 32 – also ab dem 8. August – startet die umfangreiche Modernisierung der Beleuchtung auf der Alleestraße zwischen Zange und Mandtstraße mit den erforderlichen Tiefbauarbeiten.

Die Stadt Remscheid und die Technischen Betriebe Remscheid setzen damit die Umsetzung des städtischen Beleuchtungskonzepts in der Innenstadt fort. Die neue Beleuchtung wird dabei weit mehr sein als eine reine Straßenbeleuchtung. Durch eine dynamische und farbige Baumbeleuchtung kann die Alleestraße immer wieder neu erlebt werden, sie setzt neben der Schaufensterbeleuchtung eigenständige Impulse. So wird eine ganz neue Beleuchtungsqualität erreicht, die auch einen Beitrag zur Aufwertung der Innenstadt leistet.

Die neuen Leuchten für die Alleestraße sollen in ein Lichtmanagementsystem eingebunden werden, das für optimale Sichtverhältnisse, mehr Komfort und geringe Energiekosten sorgt. Neben der Funktionsbeleuchtung zur Beleuchtung der Wegeflächen und der dynamischen Baumbeleuchtung gibt es außerdem an den neuen Lichtstelen Anschlussmöglichkeiten für eine Winterbeleuchtung. Sie kann ebenfalls unabhängig geschaltet werden.

Angesichts einer möglichen schwierigen Energieversorgungslage werden selbstverständlich auch Energieeinsparungen bei der modernisierten Beleuchtung auf der Alleestraße bedacht. Der Betrieb der Beleuchtungsanlage in den kommenden Wintermonaten wird sich dabei ganz entscheidend an der aktuellen Versorgungslage orientieren. Hierüber wird dann separat informiert.

Um die Einschränkungen für die Gewerbetreibenden und ihre Kundschaft während der Bauarbeiten möglichst gering zu halten, erfolgt die Umsetzung sukzessive auf einzelnen Abschnitten. Der Zugang zu den Geschäftslokalen bleibt auch in unmittelbarer Nähe zu den Bauabschnitten immer gewährleistet.

Die vielerorts zu beklagenden Lieferprobleme machen auch vor der Modernisierung der Beleuchtung auf der Alleestraße nicht halt. Zunächst werden deshalb die Tiefbauarbeiten durchgeführt. Anschließend erfolgt dann die Installation der eigentlichen Leuchtstelen – sobald diese geliefert werden konnten.

Mit dieser flexiblen Bauausführung durch die Fa. Zangerl aus Solingen bleibt der Baufortschritt gewährleistet und der ursprüngliche Zeitplan weitestgehend eingehalten.

Nach Abschluss der Arbeiten zwischen Zange und Mandtstraße im nächsten Herbst soll im Laufe des Jahres 2023 der Bereich der Alleestraße zwischen Mandtstraße und Markt folgen. Die Stadt Remscheid wird dann insgesamt etwa 1,5 Millionen Euro in die Beleuchtung auf der Alleestraße investiert haben, wovon etwa 1,2 Millionen Euro auf Förderungen des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen zurückgehen.

Wirbelsäulengymnastik: Gesundheitsförderung bei den Schlawinern

Ab Dienstag, den 16. August 2022 bieten „Die Schlawiner“ erneut Kurse für Wirbelsäulengymnastik mit Dipl. Sportlehrerin Katharina Tomaszek an.

Schwerpunkte der Kurse sind Schulungen zu Haltung, Nacken und Rücken. Mit viel Spaß an der Bewegung vermittelt Katharina Tomaszek verschiedene Stabilisierungstechniken der Wirbelsäule.

Die Kurse finden 15x dienstags von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr und von 19.05 Uhr bis 20.05 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Kinder- und Jugendzentrum „Die Schlawiner“ (Klausen 22, 42899 Remscheid). Weitere Informationen und Anmeldung ab sofort bei Katharina Tomaszek: Mobil: 0157 7829 1980

In Parkhaus ausgeraubt

In einem Parkhaus an der Straße Hofaue in Wuppertal kam es am 01.08.2022, gegen 16:30 Uhr zu einem Raub.

Ein 61-jähriger Mann kehrte kurz vor der Tat zu seinem Auto zurück, verstaute seinen Rucksack im Kofferraum und stieg durch die Fahrertür ein. Darauffolgend klopfte ein Mann an die Scheibe und wies ihn auf eine vermeintliche Beschädigung an seinem Fahrzeug hin. Als der 61-Jährige ausstieg und um das Fahrzeug herum ging, öffnete ein weiterer Täter den Kofferraum, zog den Rucksack heraus und rannte gemeinsam mit seinem Komplizen in Richtung Treppenhaus.

Der Bestohlene eilte hinterher und erreichte die beiden im Treppenhaus. Dort wurde er von den Räubern zu Boden gestoßen, wobei er sich verletzte. Die Männer flohen nach unten.

Die Täter werden als circa 1,75 m bis 1,80 m groß und schlank beschrieben. Zur Tatzeit hatten sie dunkle Haare. Einer der beiden war zudem mit einem schwarzen T-Shirt und einer dunklen Hose sowie einer Sonnenbrille bekleidet.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Sana investiert Millionen in Notstromversorgung

Das Sana-Klinikum Remscheid hat seine Notstromversorgung erneuert. Insgesamt wurden zwei Millionen Euro investiert, um die Patientensicherheit und Gesundheitsversorgung auch im Notfall sicherzustellen.

Das Sana-Klinikum Remscheid hat seit dem 16. Juli 2022 eine neue Notstromanlage mit technisch modernem Notstromaggregat und Steuerzentrale in Betrieb. Insgesamt sieben Monate hat es gedauert, bis alles an Ort und Stelle war und die Technik einwandfrei funktionierte. Denn während das alte System abgelöst wurde, musste der Krankenhausbetrieb weiterlaufen und die Notstromversorgung zu jedem Zeitpunkt sichergestellt werden.

Autarke Stromversorgung

Mit der Notstromanlage ist das Sana-Klinikum autark, sollte in Remscheid einmal der Storm ausfallen. Das ist besonders wichtig und lebensnotwendig für überwachungs- und technologieabhängige Intensivpatienten. Zudem müssen im Ernstfall ein Not-OP-Betrieb umgesetzt, lebenserhaltende medizinische Systeme (Beatmungsgeräte) betrieben sowie die Kühlung von Blutkonserven aufrechterhalten werden.

„Die Vorbereitungen waren umfangreich und komplex – mein Team hat tolle Arbeit geleistet“, lobt Alexander Reinshagen, technischer Leiter Gebäudemanagement, seine Kollegen. Auch der abschließende Test des Notstromaggregats und die Abnahme durch den TÜV wurden Mitte Juli erfolgreich absolviert. Dafür musste die Hauptstromversorgung im laufenden Betrieb abgeschaltet werden. „Das neue Notstromaggregat reagierte hervorragend und übernahm die Stromversorgung des kritischen Klinikbereiches nach wenigen Sekunden. Auch die spätere Rückführung in die Hauptstromversorgung verlief reibungslos“, erklärt Alexander Reinshagen den Prozess. Im monatlichen Rhythmus wird die Anlage nun Belastungstests unterzogen, um die Funktionsfähigkeit im Ernstfall zu gewährleisten.

„Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten steht bei uns immer an oberster Stelle – deshalb haben wir am Sana-Klinikum Remscheid rund 2 Millionen Euro in die neue Anlage investiert“, bestätigt Svenja Ehlers, Geschäftsführerin am Sana-Klinikum Remscheid. „Die Erneuerung ist Teil umfangreicher Bau- und Modernisierungsmaßnahmen, die wir bereits im letzten Jahr angestoßen haben. So wird beispielsweise aktuell der Bereich Endoskopie umgebaut und unsere Station BS1 komplett saniert.“

Über das Sana-Klinikum Remscheid

Für die Bürgerinnen und Bürger in Remscheid und der gesamten Region ist das Sana-Klinikum Remscheid erste Anlaufstelle für akute und chronische Erkrankungen. Fachübergreifend gewährleisten 14 Abteilungen und acht interdisziplinäre Zentren eine exzellente medizinische Behandlung. Das breite und spezialisierte Spektrum an qualifizierten Leistungen bietet Patientinnen und Patienten eine qualitativ hochwertige, umfassende Generationenmedizin von Schwangerschaft und Geburt über Kinder- und Jugendmedizin bis hin zur Medizin des erwachsenen und auch älteren Menschen – und das alles unter einem Dach. Mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an zwei Standorten (Klinikum in der Burger Straße Remscheid und Tagesklinik und Psychiatrische Institutsambulanz Wuppertal) Hand in Hand für die Gesundheit und das Wohl der jährlich etwa 24.000 stationären und 45.000 ambulanten Patientinnen und Patienten. Weitere Informationen unter: www.sana.de/remscheid