Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Es gibt insgesamt 12.615 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 63,1. 370 Menschen sind leider verstorben.
Fälle letzte 7 Tage
224
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
63,1
Fälle gesamt
12.615
Fälle gesamt/100.000 EW
3.552,5
Todesfälle gesamt
370
Einwohnerzahl
355.100
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Am 24. Februar um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:
Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute
Es gibt insgesamt 8.339 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 63,2. 153 Menschen sind leider verstorben.
Fälle letzte 7 Tage
172
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
63,2
Fälle gesamt
8.339
Fälle gesamt/100.000 EW
3.065,2
Todesfälle gesamt
153
Einwohnerzahl
272.057
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
14 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt
Derzeit sind 230 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.
Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden 14 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 8.307 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 7.925 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 230 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 56 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Sechs der 56 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 152 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.
Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:
Stand der Fallzahlen: 23.02.2021, 00:00 Uhr In Klammern: Veränderung zum Stand 22.02.2021, 00:00 Uhr
7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 62,1 (-1,9)
Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 8.307 Personen (+14)
Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:
aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 230 Personen (-16)
bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 7.925 Personen (+30)
verstorben: 152 Personen (=)
Personen in angeordneter Quarantäne*: 664 Personen (-31)
* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.
Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:
Stand der Fallzahlen: 23.02.2021, 00:00 Uhr
Bergneustadt: 14
Engelskirchen: 25
Gummersbach: 21
Hückeswagen: 16
Lindlar: 10
Marienheide: 22
Morsbach: 6
Nümbrecht: 9
Radevormwald: 10
Reichshof: 14
Waldbröl: 25
Wiehl: 8
Wipperfürth: 42
Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 8
Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute
Es gibt insgesamt 7.288 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 62,5. 116 Menschen sind leider verstorben.
Fälle letzte 7 Tage
177
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
62,5
Fälle gesamt
7.288
Fälle gesamt/100.000 EW
2.572,8
Todesfälle gesamt
116
Einwohnerzahl
283.271
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
11 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis – 5 weitere Todesfälle
Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 11 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 8 in Bergisch Gladbach, 1 in Odenthal, 1 in Overath und 1 in Rösrath. Es gelten 20 weitere Personen als genesen. 358 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 799 Personen in Quarantäne, das sind 3 mehr als am Vortag. 45 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon (7) in intensivmedizinischer Betreuung und davon (5) an Beatmungsplätzen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 61,1.
Es gibt leider 5 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, die dem Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises jetzt bekannt wurden. Es handelt sich um fünf über 80-jährige Personen, je eine Person aus Leichlingen, Bergisch Gladbach und dem Altenheim Malteserstift Marialinden in Overath sowie 2 Personen aus dem Senioren-Park Carpe Diem in Wermelskirchen, welche an den Folgen einer Covid-19 Infektion verstorben sind. Die heute gemeldeten Personen sind bereits in den vergangenen Tagen verstorben. Sie fließen jedoch erst in die Statistik ein, wenn die Totenscheine vorliegen und damit die Todesursache geklärt ist. Dies ist heute der Fall.
Aktuelle Zahlen
In Burscheid wurde bisher ein Fall zu viel gezählt. In Odenthal wurde bisher 1 Fall zu wenig gezählt. Dies wurde nun korrigiert. Insgesamt gibt es nun 7.270 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.882), Burscheid (578), Kürten (342), Leichlingen (827), Odenthal (267), Overath (876), Rösrath (620) und Wermelskirchen (878).
116 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (37), Burscheid (1), Kürten (3), Leichlingen (26), Odenthal (2), Overath (17), Rösrath (5) und Wermelskirchen (25).
Von den 7.270 bestätigten Fällen gelten 6.796 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.730), Burscheid (520), Kürten (323), Leichlingen (764), Odenthal (256), Overath (804), Rösrath (588) und Wermelskirchen (811).
358 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (115), Burscheid (57), Kürten (16), Leichlingen (37), Odenthal (9), Overath (55), Rösrath (27) und Wermelskirchen (42).
799 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (278), Burscheid (167), Kürten (40), Leichlingen (64), Odenthal (36), Overath (96), Rösrath (45) und Wermelskirchen (73).
Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis
Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.
Es gibt insgesamt 8.802 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 73,7. 275 Menschen sind leider verstorben.
Fälle letzte 7 Tage
239
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
73,7
Fälle gesamt
8.802
Fälle gesamt/100.000 EW
2.715,8
Todesfälle gesamt
275
Einwohnerzahl
324.106
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Ennepe-Ruhr-Kreis meldet: 8.752 Infektionen, weitere Verstorbene, Inzidenz 76,82
Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 8.752 bestätigte Corona-Fälle (Stand Dienstag, 23. Februar). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 22 gestiegen. Aktuell sind 624 Kreisbewohner infiziert, von diesen sind 61 nachweislich von einer Virusvariante betroffen. 7.858 Menschen gelten als genesen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 76,82 (Vortag 79,29).
In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 68 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 8 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 3 beatmet.
931 Menschen in Quarantäne
Die aktuell 624 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (32/davon 7 nachweislich mit Virusvariante), Ennepetal (45/5), Gevelsberg (55/7), Hattingen (75/5), Herdecke (37/4), Schwelm (54/10), Sprockhövel (43/3), Wetter (98/14) und Witten (185/6).
Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (216), Ennepetal (688), Gevelsberg (836), Hattingen (1.466), Herdecke (569), Schwelm (699), Sprockhövel (534), Wetter (495) und Witten (2.355).
Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 931 (Vortag 948) Personen im Kreis.
276 Verstorbene
Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ist im Ennepe-Ruhr-Kreis um 3 auf 276 gestiegen. Verstorben sind eine 86-jährige Ennepetalerin, eine 90-jährige Gevelsbergerin, die zuletzt im Haus Maria Frieden gelebt hat, sowie ein 86-jähriger Wittener.
Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (7), Ennepetal (13), Gevelsberg (21), Hattingen (63), Herdecke (36), Schwelm (21), Sprockhövel (16), Wetter (6) und Witten (93).
Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen
Es gibt insgesamt 6.183 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 121,8. 141 Menschen sind leider verstorben.
Fälle letzte 7 Tage
194
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
121,8
Fälle gesamt
6.183
Fälle gesamt/100.000 EW
3.882,7
Todesfälle gesamt
141
Einwohnerzahl
159.245
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.141 bestätigte Fälle gemeldet.
Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.183 bestätigte Fälle gemeldet.
Aktuell sind 319 Personen nachgewiesen infiziert, 30 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.723 Menschen sind wieder genesen. 141 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.
In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 182 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 114,3 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.
In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.090 Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 23.976 Personen.
Quelle: Stadt Solingen – Stand: 23.02.2021 – 16:44 Uhr
Corona-Hotline für Solingen
Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.
Bis Ende März wird an Ohligser Händler erinnert, die emigrieren mussten oder deportiert wurden.
„Von Ohligs nach Auschwitz“ ist eine Ausstellung überschrieben, die seit dem Wochenende in den Schaufenstern des ehemaligen Wohn- und Geschäftshauses der Familie Davids an der Düsseldorfer Straße 40 zu sehen ist. Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus hatten der Verein Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. und das Stadtarchiv Solingen bereits an den NS-Terror gegen jüdische Kaufleute an der Düsseldorfer Straße erinnert. Aufgrund der vielen Nachfragen entwickelten die Designerin Daniela Tobias und der Historiker Armin Schulte aus dem Vortrag die thematischen Banner, die jetzt an historischem Ort inistalliert wurden. Die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Solingen-Ohligs vermittelte für die Ausstellung das zur Zeit leer stehende Ladenlokal, das 1907 von dem jüdischen Ehepaar Georg und Jenny Davids an der Ecke Düsseldorfer / Forststraße erbaut wurde. Gloria Göllmann, Geschäftsführerin der ISG, sieht im Erinnern eine Verantwortung und eine Geste der Menschlichkeit: „Die Händler damals setzten sich genauso leidenschaftlich für die Entwicklung ihres Stadtteils ein wie wir heute. Dieses Quartier im 21. Jahrhundert menschlich, sozial und nachhaltig zu gestalten, setzt auch das nötige Geschichtsbewusstsein voraus.“
„Unvorstellbar, dass diese Menschen aus unserer Mitte vertrieben und ermordet wurden.“
Tim Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen
„Familien wie die Davids, Steegs und Steinbergers kamen um die letzte Jahrhundertwende nach Ohligs und wurden zu erfolgreichen Geschäftsleuten“, erinnert Oberbürgermeister Tim Kurzbach – und betont: „Sie engagierten sich nicht nur in ihrer Synagogengemeinde, sondern übernahmen auch im Gewerbeverein, in der IHK oder in Parteien Verantwortung.“ Es sei „unvorstellbar, dass diese Menschen aus unserer Mitte vertrieben und ermordet wurden“. Auch deshalb sei die Ausstellung ein wichtiger Beitrag zum aktuellen Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland„: „Wir sehen in Ohligs, wie schleichend eine gut funktionierende Nachbarschaft vergiftet wird, wenn dem Antisemitismus nicht frühzeitig und mit allem Nachdruck Einhalt geboten wird.“
„Seit Beginn des 20. Jahrhunderts waren die jüdischen Kaufleute an der Düsseldorfer Straße fester Bestandteil des aufstrebenden Ohligser Zentrums“, bestätigten die Ausstellungsmacher Daniela Tobias und Armin Schulte. Manufakturwaren, Weißwaren, Spielwaren, Herren- und Damenmode sowie Stahlwaren gehörten zu ihrem Sortiment. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurden sie am 1. April 1933 mit dem Boykott jüdischer Geschäfte sehr schnell zum Ziel der antisemitischen NS-Propaganda. Einige trafen rechtzeitig Vorkehrungen, Deutschland zu verlassen, andere flohen nach der Pogromnacht 1938 mit ihrer letzten Habe. Für manche aber war es schließlich zu spät: „Sie wurden in den Osten deportiert und ermordet – wie Jenny und Georg Davids.“ An das Ehepaar erinnern zwei Stolpersteine vor dem Gebäude.
An das Ehepaar erinnern zwei Stolpersteine vor dem Gebäude
Ralf Rogge, Leiter des Stadtarchivs Solingen und der entstehenden Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum, freut sich, dass die Ohligser Ausstellung das Gedenken an die jüdischen Geschäftsleute und Industriellen in der Stadtgesellschaft wachhalten möchte: „Mit der Präsentation im öffentlichen Raum schaffen wir ein weiteres Angebot neben der Internetseite des Max-Leven-Zentrums, das auch in Corona-Zeiten einen einfachen Zugang zur lokalen Geschichte ermöglicht.“ Die Schicksale der Familien werden durch historische Postkarten und Annoncen, die über die Jahre im Ohligser Anzeiger erschienen, illustriert. Ergänzend zu den chronologischen Portraits der Familien vermittelt ein Banner mit Zeugenaussagen zur Pogromnacht in Ohligs den endgültigen Wendepunkt für die jüdischen Geschäftsleute. Nach dem brutalen Überfall auf ihre Läden und Wohnungen wurden auch die letzten Inhaber gezwungen, ihre Geschäfte aufzugeben.
Info: Die Ausstellung wird voraussichtlich bis Ende März im Geschäftshaus an der Ecke Düsseldorfer / Ecke Forststraße zu sehen sein.
In der Zeit von Samstag, 16:30 Uhr bis Sonntag, 13:00 Uhr, randalierten unbekannte Personen auf dem Gelände des Kletterparks am Harkortberg in Wetter. Sie beschädigten Abgrenzungen und rissen Pfähle aus den Verankerungen. Der entstandene Sachschaden wird auf 200,- bis 300,- Euro geschätzt.
Am 21.02. um 16:20 Uhr befuhr ein 26-jähriger Hattinger mit seinem Motorrad die Felderbachstraße. Als er einen vorausfahrenden 24-jährigen Hattinger in seinem Pkw überholen wollte, scherte dieser mehrfach nach links aus und drängte den 26-Jährigen schließlich über die Gegenfahrbahn nach links von der Fahrbahn ab.
Der 26-jährige Motorradfahrer stürzte, als er mit seinem Fahrzeug in den Grünstreifen geriet und verletzte sich dabei leicht. Der Unfallverursacher verließ zunächst die Örtlichkeit, kehrte nach Ansprache durch einen Zeugen jedoch zur Unfallstelle zurück. Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten auf richterliche Anordnung hin den Führerschein des Pkw-Fahrers sicher. Das beschädigte Motorrad wurde abgeschleppt.
Der Deutsche Museumsbund publiziert den Leitfaden „Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ in der finalen Fassung. Die praktische Arbeitshilfe unterstützt Museen dabei, sich mit ihrem kolonialen Erbe auseinandersetzen und darüber in einen transparenten und konstruktiven Dialog zu treten – sowohl national als auch international. Die Publikation ist in deutscher, englischer und französischer Sprache verfügbar.
In einem vierjährigen Arbeitsprozess wurde der Leitfaden von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe, unter der Leitung von Prof. Dr. Wiebke Ahrndt, Direktorin des Übersee-Museums Bremen, erarbeitet und erscheint nun in der dritten und finalen Fassung.
Bereichert um Beiträge von Fachkolleg*innen aus Alaska, Australien, Neuseeland und Tansania greift der Leitfaden auch internationale Perspektiven auf.
Kulturstaatsministern Prof. Monika Grütters erklärt dazu: „Für die aufrichtige Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialvergangenheit ist der verantwortungsvolle Umgang mit Kulturgütern aus den Herkunftsländern von großer Bedeutung. Es ist gut, und ich danke den Verantwortlichen des Deutschen Museumsbundes sehr dafür, dass die deutschen Museen jetzt mit dem neuen Leitfaden über eine praxisorientierte Arbeitshilfe zum Umgang mit ihren Sammlungsbeständen verfügen. Entscheidend sind hierbei sowohl eine offene Haltung gegenüber möglichen Rückführungen als auch eine zukunftsgewandte, respektvolle Verständigung mit den Herkunftsgesellschaften.“
„Für die aufrichtige Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialvergangenheit ist der verantwortungsvolle Umgang mit Kulturgütern aus den Herkunftsländern von großer Bedeutung.“
Prof. Monika Grütters, Kulturstaatsministerin
Prof. Dr. Wiebke Ahrndt erläutert: „Der Arbeitsprozess am Leitfaden war von Beginn an transparent und ergebnisoffen ausgelegt. Der Leitfaden wurde mit Expert*innen aus 11 Herkunftsgesellschaften grundlegend diskutiert, um deren Blickwinkel entsprechend Raum geben zu können. Internationalen Fachkolleg*innen hatten Gelegenheit, sich durch Beiträge, Rezensionen oder Stellungnahmen aktiv an der Überarbeitung der Texte zu beteiligen.“
Der von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderte Leitfaden bietet eine praktische Arbeitshilfe für den Umgang mit Objekten aus kolonialen Kontexten und bei der Zusammenarbeit mit Herkunftsgesellschaften. Die Publikation richtet sich an alle deutschen Museen, denn Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten findet sich nicht nur in ethnologischen Museen, sondern in fast allen Museumssparten. Der Leitfaden ist zudem eine Informationsgrundlage zum Thema „Kolonialismus und Museen“ – für Museumsmacher*innen, aber auch für internationale Fachkolleg*innen, politische Entscheidungsträger*innen sowie Interessenvertreter*innen postkolonialer Initiativen und diasporischer Gemeinschaften.
Mit dem nun publizierten Leitfaden fordert der Deutsche Museumsbund Träger und Kulturpolitiker dazu auf, Museen darin zu unterstützen, Maßnahmen zur Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit weiter umzusetzen. „Die Aufarbeitung des kolonialen Erbes ist eine notwendige Aufgabe der Museen. Dies kann nur gelingen, wenn die Museen durch die Träger mit entsprechenden Mitteln ausgestattet werden, um ihren grundlegenden Aufgaben nachzukommen, zu denen Provenienzforschung und Digitalisierung als zentrale Bausteine gehören“, betont Prof. Dr. Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes.
Begleitet wird der Leitfaden zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten von einem E-Reader. Die Onlinepublikation ergänzt und vertieft den Leitfaden: Anhand von Praxisbeispielen, Richtlinien und gesetzlichen Regelungen gibt er Mitarbeiter*innen in den Museen einen umfassenden Einblick in die Arbeit mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten, in Deutschland und international.
Leitfaden und E-Reader sind in Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich. Bestellung und Download unter: www.museumsbund.de/kolonialismus
Ronsdorf wird wegweisend: Erstmals soll in Ronsdorf ein neues Konzept zur Aktivierung von Baulücken erprobt werden. Läuft der Versuch in Ronsdorf gut, wird das Konzept auch in anderen Stadtteilen zum Einsatz kommen.
Aktuell werden in Ronsdorf Grundstücke gesucht, die sich für eine Bebauung eignen. So soll neuer Wohnraum geschaffen werden, ohne dass dafür freie Flächen verbraucht werden. Dabei geht es um Baulücken zwischen 400 und 2.000 Quadratmetern im Innenbereich, auf denen bereits Baurecht besteht. Nach der Bestandsaufnahme werden die Grundstückseigentümer angeschrieben, um zu ermitteln, ob sich die Eigner eine Bebauung vorstellen könne. Stadt und Wirtschaftsförderung wollen dann bei Bedarf die Eigentümer zu einer möglichen Bebauung beraten. Bis zum Ende des Jahres will die Verwaltung die Ergebnisse auswerten und Anfang kommenden Jahres der Politik vorstellen.
#zukunftsflächen
„Wir haben uns vorgenommen, unter der Überschrift #Zukunftsflächen die knappen Flächen im Stadtgebiet intelligent zu managen, den besonderen Charakter der Stadt zu erhalten und neuen Wohnraum, aber auch Platz für die Ansiedlung von Unternehmen zu schaffen“, erläutert Oberbürgermeister Uwe Schneidewind die Gesamtstrategie, zu der auch das Ronsdorfer Pilotprojekt ein Beitrag ist.
„Ronsdorf eignet sich für ein solches Pilotprojekt besonders gut, weil es ein vergleichsweise überschaubarer Bezirk ist, der zu den nachgefragten Wohnstandorten gehört und in dem durch die erste Änderung des Regionalplans Düsseldorf keine zusätzlichen ASB-Flächen (Allgemeine Siedlungsbereiche) ausgewiesen wurden“, so Dezernent Arno Minas.
Ist das Pilotprojekt erfolgreich, und sollten die Kapazitäten für eine Ausweitung auf andere Stadtteile vorhanden sein, wird in folgender Reihenfolge vorgegangen, mit Priorität auf den Stadtteilen mit geringem Wohnungsleerstand und Nachfragedruck: Uellendahl-Katernberg, Vohwinkel, Cronenberg, Elberfeld-West, Barmen, Heckinghausen, Elberfeld, Oberbarmen und Langerfeld-Beyenburg.