07.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Bedauerlicherweise ist eine 82-jährige Remscheiderin mit der Corona-Infektion verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 85 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.412 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.201 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 126 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 364 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 25 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 6 intensivpflichtige Behandlungen (4 beatmet), Stand 05.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.412 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 45,8. 126 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage51
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW45,8
Fälle gesamt3.412
Fälle gesamt/100.000 EW3.064,5
Todesfälle gesamt126
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Einbruch in Ladenlokal

Am 06.02.2021, um 01:30 Uhr, wurde durch zwei bislang unbekannte Täter die Glastür eines Ladenlokals in der Heggerstraße in Hattingen eingeschlagen. Die Tatverdächtigen flüchteten von der Örtlichkeit durch die Schreys-Gasse in Richtung Schulstraße.

Die beiden Tatverdächtigen konnten wie folgt beschrieben werden

  • männlich
  • zirka 18 bis 25 Jahre alt
  • 1,80 m groß
  • schlanke Statur
  • schwarze Bekleidung

Einer der beiden Tatverdächtigen sei mit einem orangefarbenen Kapuzenpullover bekleidet gewesen.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiwache in Hattingen unter der Telefonnummer 02324-9166-6000 zu melden.

OBK: Krisenstab beschließt weitere Corona-Schutzmaßnahmen

Kontaktbeschränkung wird verlängert/ Teilnehmerzahl und Dauer von Gottdiensten werden beschränkt.

Oberbergischer Kreis. Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises hat nach Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und der Staatskanzlei NRW entschieden, die bestehenden Kontaktbeschränkungen bis zum 14.02.2021 zu verlängern. Im Oberbergischen Kreis dürfen sich daher auch weiterhin im öffentlichen und privaten Raum nur Personen eines Hausstandes und eine weitere Person treffen. Die Kontaktbeschränkung, die die Corona-Schutzverordnung NRW für den öffentlichen Raum vorgibt, wird im Oberbergischen Kreis also auch weiterhin auf den privaten Raum ausgeweitet.

„Die sog. 7-Tages-Inzidenz im Oberbergischen Kreis pendelt derzeit um einen Wert von etwa 100. Die Kontakte der Menschen auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, ist nach wie vor erforderlich, um Neuansteckungen zu verhindern und das Ziel einer 7-Tages-Inzidenz von 50 und darunter zu erreichen“, sagt Landrat Jochen Hagt. Die weitere Entwicklung bleibe insoweit zu beobachten.

Weitere Einschränkungen bei Gottesdiensten

Für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung ist die Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf 1 Person pro 10 Quadratmeter der für die Teilnehmenden zur Verfügung stehen Fläche sowie auf maximal 100 Personen insgesamt begrenzt. Die Dauer der Gottesdienste darf 45 Minuten nicht überschreiten. „Im Übrigen ergeben sich weitere Regelungen zu Mindestabständen, zur Kontaktdatenerfassung, zu einer Maskenpflicht und zum Verzicht auf Gemeindegesang unmittelbar aus der Coronaschutzverordnung“ so Landrat Jochen Hagt.

Schutzmaßnahmen bei gemeinsamer Nutzung von Fahrzeugen

Bei einer gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen durch Personen aus verschiedenen Hausständen besteht die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske. Ausnahmen ergeben sich für Kinder unter 14 Jahren. Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, sind von der Verpflichtung ausgenommen. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen und auf Verlangen vorzulegen.

Testungen und Maskenpflicht in Pflegeeinrichtungen

Personen, die in vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe tätig sind oder werden, sind (weiterhin) entsprechend des jeweiligen Testkonzeptes der Einrichtungen regelmäßig auf den SARS-CoV-2-Erreger zu testen. In diesen Einrichtungen gilt zudem von nun an eine grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer dieser vergleichbaren Maske.

Impfzentrum startet am Montag, 08.02.2021 wie geplant / Zutritt jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung

Das Impfzentrum des Oberbergischen Kreises nimmt am Montag wie geplant seinen Betrieb auf. In den ersten Tagen werden von 14:00 bis 20:00 Uhr bis zu 180 Impfdosen täglich verimpft. Ab Mittwoch (10.02.2021) rechnet der Oberbergische Kreis mit zusätzlichen Dosen des Impfstoff AstraZeneca.

Impfungen können von über 80jährigen Seniorinnen und Senioren nur nach vorheriger Terminvereinbarung über die Kassenärztliche Vereinigung (Telefon-Hotline 116117 oder über das Online-Portal www.116117.de der Kassenärztlichen Vereinigung) in Anspruch genommen werden.

Karneval

Die Polizei und die Ordnungsämter werden die Einhaltung der geltenden Regelungen insbesondere über Karneval verstärkt kontrollieren.

Die Allgemeinverfügung des Oberbergischen Kreises vom 05.02.2021 ist zunächst bis zum Ablauf des 14.02.2021 befristet und über die Homepage des Kreises einsehbar (www.obk.de/corona-av).

Quelle: Oberbergischer Kreis

Kinderkarneval digital

Der Kinderkarneval im Haus der Jugend Barmen wird in diesem Jahr digital gefeiert: Da das große gemeinsame Kostümieren coronabedingt nicht wie sonst stattfinden kann, bringt der Fachbereich Jugend & Freizeit den Kindern das närrische Treiben einfach nach Hause.

Am Karnevalssonntag, 14. Februar, geht es um 15 Uhr los: Unter dem Link www.kinderkulturausderkiste.de lassen Ausschnitte aus dem Programm der vergangenen Jahre jecke Atmosphäre aufkommen, Tanzspiele mit Murat sorgen für fröhliche Bewegung und Clownin Pauline bringt Spaß und gute Laune in die heimischen Wohnzimmer – auch ohne den Rosensonntagszug.

Karneval to go im Beutel

Für die passende Ausstattung zuhause wurden vom Fachbereich Jugend- und Freizeit Karneval-to-go-Beutel mit allem, was dazu gehört, über die Wuppertaler Kinder- und Jugendeinrichtungen städtischer und freier Träger an rund 250 Kinder verteilt. 

Luftschlangen! Konfetti!

Alle anderen sind ebenso aufgerufen, sich mit Luftschlangen, Konfetti und Kamelle auszustatten und mit Kostüm fröhlich mitzufeiern. Im Anschluss kann ein lustiges Karnevalbild gemalt oder etwas Närrisches gebastelt und ein Foto davon per mail ans Haus der Jugend Barmen geschickt werden. Die schönsten Bilder werden prämiert und es gibt auch etwas zu gewinnen. E-Mail: kontakt@kinderkulturausderkiste.de. 

Und wer dann noch nicht genug hat und wissen möchte, wie es nach Karneval mit Clownin Pauline weitergeht, schaut einfach immer mal wieder auf die Seite des Haus der Jugend Barmen: Hier gibt es in kürzeren Abständen neue Pauline-Geschichten.

Quelle: Stadt Wuppertal

Elternbeiträge für Januar werden erstattet

Land hat Kommunen anteiligen Ausgleich für Kita- und OGS-Gebühren avisiert

Die Elternbeiträge für den Monat Januar 2021 werden rückwirkend landesweit ausgesetzt.  Wer den Elternbeitrag für Januar bereits überwiesen hat oder wessen Kita- bzw. OGS-Beiträge per Sepa-Mandat für Januar abgebucht wurden, erhält eine Rückerstattung, sofern keine anderen offenen Forderungen bei der Stadt Solingen bestehen. Dies hat der Haupt-, Personal- und Gleichstellungsausschuss  in Vertretung des Rates am Donnerstag entsprechend einer Vorgabe des Landes NRW beschlossen.

Die Rückerstattung für Januar sollen auch jene Eltern erhalten, die die Notbetreuung ihrer Kinder in Anspruch genommen haben. Denn die Kindertagesbetreuung läuft in der Klingenstadt trotz verschärfter Corona-Regeln weiter: Kitas bleiben geöffnet, ebenso Angebote der Kindertagespflege und des Offenen Ganztags. Die Landesregierung appelliert gleichwohl an alle Eltern, die Betreuung nach Möglichkeit nicht in Anspruch zu nehmen und die Kinder zuhause zu lassen.

Um die Eltern in der aktuellen Krise zu entlasten, hat sich die Landesregierung mit den Kommunen darauf verständigt, die Elternbeiträge für die Betreuung in Kitas, Kindertagespflege und dem offenen Ganztag für den Monat Januar zu erlassen. Die Essensgelder sind hiervon nicht betroffen, da diese durch die einzelnen Träger der jeweiligen Einrichtung privatrechtlich festgelegt werden. Die konkrete Abwicklung obliegt den jeweiligen Trägern. Den Ausfall der Beiträge teilen sich Land und Kommunen hälftig. In Solingen wurden im Januar 440.000 Euro an Betreuungsgebühren eingenommen, die nun zurückgezahlt werden. 220.000 Euro sind somit im städtischen Haushalt als Minderertrag zu verzeichnen.

Quelle: Stadt Solingen

Damit neuer Wald entstehen kann

Forstarbeiten an den Wupperhängen in Gräfrath

An den Steilhanglagen der Wupperberge in Gräfrath werden aktuell abgestorbene Bäume gefällt und abtransportiert. Aus Sicherheitsgründen müssen deshalb zeitweise Wege-Abschnitte gesperrt werden. Die jeweilige Dauer hängt vom Fortschritt der Arbeiten ab. Betroffen ist zurzeit an einigen Stellen der Rundwanderweg mit Nebenwegen, der vom Gräfrather Sportplatz an der ehemaligen Jugendherberge vorbei Richtung Friedenstal führt und dann an den Wupperhängen entlang führt. Die Arbeiten werden etwa drei Wochen dauern. Spaziergängern und Wanderern wird empfohlen, in den Bereich Flockertsholz/Flockertsberg auszuweichen.

Kurz vor dem Abschluss stehen die Arbeiten in befahrbaren Lagen im Bereich Unten zum Holz. Der Rundweg, der dort entlang führt, ist voraussichtlich ab 10. Februar wieder frei, er ist aber nur eingeschränkt begehbar. Sobald die Witterung es zulässt, werden die Wege, die durch die Forstarbeiten gelitten haben, wieder Instand gesetzt.

Die umfangreichen Arbeiten, die der Stadtdienst Natur und Umwelt derzeit ausführt, sind notwendig, da die Dürre der vergangenen Jahre dem Wald stark zugesetzt hat. Borkenkäfer konnten sich massenhaft vermehren, sodass in nahezu allen Fichtenbeständen erhebliche Schäden entstanden sind. Die abgestorbenen Bäume werden nun gefällt, damit keine Gefahr von ihnen ausgeht. Vor allem werden die Flächen für eine Wiederbewaldung vorbereitet. 

Quelle: Stadt Solingen

Leicht verletzt nach Auffahrunfall

Am 05.02.2021, um 15:55 Uhr, befuhr eine 47-jährige Schwelmerin in Gevelsberg die Hagener Straße in Fahrtrichtung Ennepetal und übersah einen auf der Straße verkehrsbedingt haltenden Smart. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte die Unfallverursacherin einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Bei dem Unfall wurde die 47-Jährige leicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Motorradfahrer kommt von der Fahrbahn ab

Am 05.02.2021, um 16:15 Uhr, befuhr der 25-jährige Wuppertaler mit seinem Kraftrad die B483. In Höhe der Ortschaft Königsfeld verlor er aufgrund bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Kraftrad, kam von der Fahrbahn ab und beschädigte ein Verkehrszeichen. Bei dem Unfall wurde der Kraftfahrer leicht verletzt und anschließend ins Krankenhaus verbracht.

06.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 97 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.404 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.182 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 125 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 352 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.404 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 43,1. 125 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage48
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW43,1
Fälle gesamt3.404
Fälle gesamt/100.000 EW3.057,4
Todesfälle gesamt125
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

06.02.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 8.143 bestätigte Corona-Fälle (Stand Freitag, 5. Februar), von diesen sind aktuell 701 infiziert, 7.187 gelten als genesen. Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 31 gestiegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 86,08 (unverändert zum Vortag).

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 55 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 7 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 6 beatmet.

1.097 Menschen in Quarantäne

Die aktuell 701 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (56), Ennepetal (58), Gevelsberg (64), Hattingen (129), Herdecke (44), Schwelm (51), Sprockhövel (21), Wetter (54) und Witten (224).

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (164), Ennepetal (621), Gevelsberg (755), Hattingen (1.337), Herdecke (529), Schwelm (643), Sprockhövel (511), Wetter (456) und Witten (2.171).

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 1.097 (Vortag 1.071) Personen im Kreis.

Zahl der Verstorbenen steigt auf 255

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona ist um 3 auf 255 gestiegen. Verstorben sind zwei Wittener im Alter von 92 und 97 Jahren sowie eine 88-jährige Frau, die im Philipp-Nicolai-Haus in Breckerfeld lebte.

Die insgesamt 255 Todesfälle im Ennepe-Ruhr-Kreis verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (7), Ennepetal (11), Gevelsberg (19), Hattingen (58), Herdecke (32), Schwelm (21), Sprockhövel (15), Wetter (6) und Witten (86).

Virusmutationen in Breckerfeld und Wetter 

Erstmals wurde jetzt im Ennepe-Ruhr-Kreis die britische Mutation (B 1.1.7) des Coronavirus nachgewiesen. Zwar steht der endgültige Beweis mittels einer sequenziellen Untersuchung noch aus, das im ersten Schritt gewählte und dem Vertragspartner der Kreisverwaltung mögliche Verfahren gilt aber als sehr sicher und verlässlich.

Betroffen sind Bewohner und Mitarbeiter zweier Einrichtungen in Breckerfeld und Wetter. Sowohl im Philipp-Nicolai-Haus als auch im Frauenheim Wengern waren je 5 positive Proben anschließend zusätzlich auf mutierte Formen des Virus getestet worden. Bei allen zeigte sich die britische Mutation.

Verdacht bestätigte sich erstmals

„Angesichts der sich bundesweit verbreitenden Mutationen haben auch wir diese Entwicklung natürlich im Auge. Entsprechende Tests veranlassen wir immer dann, wenn uns Informationen zu Verbindungen zu Trägern mutierter Viren vorliegen oder wenn sich Ausbrüche sehr schnell entwickeln“, erläutert Amtsärztin Dr. Sabine Klinke-Rehbein. Jetzt habe sich der Verdacht erstmals bestätigt, eine mutierte Form des Virus ist nahezu sicher im Ennepe-Ruhr-Kreis angekommen.

Damit verbunden sind für die Einrichtungen in Breckerfeld und Wetter im Vergleich zur nicht-mutierten Virusform unter anderem veränderte Vorgaben für Tests und Kontaktpersonen. So müssen die positiv Getesteten nach 10 Tagen verpflichtend erneut getestet werden und Kontaktpersonen müssen 14 Tage in Quarantäne bleiben, ein so genanntes „Freitesten“ nach 10 Tagen ist für sie nicht möglich.

„Da es Hinweise gibt, dass die mutierten Viren erst sehr spät nachzuweisen sind, werden wir die Kontaktpersonen zudem an Tag 12 ihrer Quarantäne testen“, so Klinke-Rehbein.

Gute Nachrichten gibt es für die VAMED Klinik in Hattingen, das Haus Curanum Am Ochenkamp in Schwelm und das Lutherhaus in Witten-Bommern. Da dort bei den jüngsten wöchentlichen Testungen keine Neuinfektionen gefunden wurde, konnten diese Ausbruchsgesehen für beendet erklärt werden. Auch in den Wittener Einrichtungen Haus Buschey, Seniorenhaus Witten-Stockum und Boecker-Stiftung – Haus am Voß’schen Garten gab es keine weiteren positiven Fälle. Hier möchte das Gesundheitsamt allerdings auf einzelnen Stationen erneut testen bevor das Ausbruchgeschehen als beendet bewertet wird.

Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

Pflege- und Seniorenheime

  • Herdecke: Seniorenhaus Ruhraue
  • Schwelm: ESV Feierabendhaus Schwelm
  • Witten: AWO-Seniorenzentrum Witten-Annen, Seniorenhaus Witten-Stockum, Boecker-Stiftung – Haus am Voß’schen Garten, Haus Buschey

Krankenhäuser

  • Hattingen: Evangelisches Krankenhaus
  • Herdecke: Gemeinschaftskrankenhaus
  • Witten: Evangelisches Krankenhaus

Kindertageseinrichtungen

  • Ennepetal: Städt. Kindergarten Fliednerhaus
  • Witten: AWO Kita Crengeldanz

Sonstige Einrichtungen

  • Breckerfeld: Philipp-Nicolai-Haus
  • Wetter: Frauenheim Wengern

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.176 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 70,3. 251 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage228
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW70,3
Fälle gesamt8.176
Fälle gesamt/100.000 EW2.522,6
Todesfälle gesamt251
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen