Polizei sucht nach Eigentümern von sichergestellten Werkzeugmaschinen

Die Kriminalpolizei Gummersbach sucht nach den Eigentümern von Werkzeugmaschinen, die am vergangenen Donnerstag (19. November) im Rahmen einer Durchsuchung sichergestellt worden sind. Es handelt sich um Akkuwerkzeuge der Marke Metabo, an denen die Individualnummern jeweils entfernt wurden. Da es sich bei den Geräten um Diebesgut handeln dürfte, sucht die Kriminalpolizei nach den rechtmäßigen Eigentümern.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Vorsicht vor unseriösen Handwerkern

In zwei Fällen ermittelt die Kriminalpolizei Gummersbach gegen drei Männer aus Dortmund, die am 12. und 13. November an zwei Häusern die Dachrinnen erneuert haben und nach getaner Arbeit mit deutlich überhöhte Geldforderungen stellten. In beiden Fällen waren die Tatverdächtigen mit einem weißen Mercedes-Lieferwagen aus dem Landkreis Unna vorgefahren und hatten den Hauseigentümern ungefragt ein Angebot zur Erneuerung der Dachrinnen unterbreitet.

Ein 73-Jähriger aus Waldbröl war von dem Angebot angetan, wollte dies aber zunächst in schriftlicher Form haben. Dessen ungeachtet begannen die Männer einfach mit den Arbeiten, um nach deren Abschluss eine deutlich vom ursprünglichen Angebot abweichende Rechnung zu präsentieren. Als Rechnung stellten die Männer einen handgeschriebenen Zettel ohne jegliche Firmendaten aus.

Ähnlich erging es einem 52-jährigen Reichshofer, der statt der vereinbarten 300 Euro plötzlich das Vierfache bezahlen sollte. Der Mann rief die Polizei, so dass die Personalien der Tatverdächtigen festgestellt werden konnten. Nach bisherigem Ermittlungsstand haben die Männer auch kein entsprechendes Gewerbe angemeldet.

Reisende Handwerker, die ungefragt ihre Arbeit anbieten, sind sehr oft ohne eine entsprechende Erlaubnis unterwegs. Vermeintlich gute Preise entpuppen sich beim Vergleich mit regionalen Handwerksbetrieben sehr oft als deutlich zu hoch. Daher sollte im Bedarfsfall mindestens ein Vergleichsangebot eingeholt werden; ein seriöser Handwerksbetrieb wird sich auf einen Angebotsvergleich einlassen. Neben überhöhten Preisen zahlen die Kunden auch mit der Gefahr unsachgemäß ausgeführter Arbeiten und haben bei nicht eingetragenen Betrieben keine Möglichkeit eine Gewährleistung einzufordern oder den Klageweg zu bestreiten.

Einbruch in Lebensmittelmarkt

In einen Lebensmittelmarkt an der Wiehler Straße in Waldbröl haben Unbekannte im Verlauf des Wochenendes eingebrochen.

Zwischen 21 Uhr am Samstag (21. November) und 6 Uhr am Montag brachen die unbekannten Täter eine massive Metalltüre im Bereich der Warenanlieferung mit einem Brecheisen auf. Dort trafen sie auf ein hohes Metallgitter, welches Ihnen den Zugang zu den Geschäftsräumen verwehrte. Dieses wollten die Täter offenbar überklettern, da sie eine Gitterbox als Kletterhilfe vor das Gitter schoben. Vermutlich ließen die Täter dann aber von einer weiteren Tatbegehung ab, da sie den Tatort ohne Beute wieder verließen.

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Kennzeichen von zwei Autos gestohlen

In Lindlar-Hohkeppel haben Unbekannte in der Nacht zu Montag (22./23. November) von zwei Autos die Kennzeichen abmontiert und gestohlen. Es handelt sich um die Kennzeichen GM-DK 321 und GM-JR 1970, die zwischen 22 und 8 jeweils im Bereich der Straße „Auf dem Straßenfeld“ abhanden gekommen sind.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Wipperfürth (Tel.: 02261 81990) oder auch unter der Notrufnummer 110.

Unfall mit Schulbus – zehn Leichtverletzte

Bei einem Unfall mit einem Schulbus in Reichshof-Mittelagger ging die Polizei am Montagmorgen zunächst von einem Unfall mit Sachschaden aus – im Nachhinein meldeten sich zehn Fahrgäste im Alter von 10 – 18 Jahren als verletzt.

Gegen 07.15 Uhr war ein 20-jähriger Reichshofer mit einem Auto auf der Eckenhagener Straße in Richtung Allenbach gefahren und in einer Rechtskurve auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs geraten. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Schulbus zusammen. Der Autofahrer als auch die 45-Jahre alte Fahrerin des Schulbusses erlitten keine Verletzungen. Auch die weiteren Businsassen hatten den Unfall scheinbar unverletzt überstanden; sie hatten beim Eintreffen der Polizei an der Unfallstelle Ihren Schulweg bereits auf andere Art und Weise fortgesetzt. Im Laufe des Vormittages meldeten sich insgesamt zehn Fahrgäste im Alter zwischen 10 und 18 Jahren nachträglich als verletzt.

Seit Jahrzehnten erstmalig kein Adventskonzert am 3. Advent

Lockdown auch beim Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Velbert.

Vor dem Hintergrund der Pandemie findet erstmalig seit Jahrzehnten das Traditionskonzert des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr am 3. Advent in der jeweiligen Kulturspielstätte der Stadt Velbert nicht statt. „Die letzte Probe in unserem Probenraum in der Hauptfeuerwache an der Kopernikusstraße hatten wir am 6. März 2020“, sagt Norbert Albrecht, Zugführer des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Velbert.

Gemeinsam mit Dirigent Armin Jakobi hat der Vorstand nach den ersten Lockerungen im Frühjahr wiederholt neue und aktualisierte Konzepte entwickelt, um unter Beachtung der Vorgaben der Corona-Schutzverordnung musizieren zu können. Im Sommer fanden Außenproben auf dem Hof eines befreundeten Landwirts statt. Nachdem es wetter- und jahreszeitbedingt dort nicht mehr möglich war, probte der Musikzug bis Anfang Oktober in den Fahrzeughallen der Feuerwehr in Neviges und Langenberg.

Feuerwehr hat Vorbildfunktion

„In der Pandemie ist die Erhaltung der Einsatzbereitschaft und die Gesundheit aller Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Velbert, wozu auch der Musikzug gehört, das oberstes Handlungskriterium“, so der Leiter der Feuerwehr, Frank Kapuzinski. „Die Feuerwehr ist in Sachen Corona sehr sensibel und legt alle Schutzvorgaben bewusst streng aus. Die Feuerwehr und ihre Mitglieder haben hier Vorbildfunktion“, bestätigt Norbert Albrecht.

Dass die Chancen zur Ausrichtung des alljährlichen Konzerts am 3. Adventswochenende im Laufe des Jahres immer geringer wurden, musste der Musikzug schweren Herzens akzeptieren. Die Pandemiebedingungen hätten nur eine sehr begrenzte Zuschauerzahl im Langenberger Bürgerhaus erlaubt. Auf der Bühne selbst hätten unter Einhaltung der Mindestabstände nur ca. 20 Musiker Platz gefunden. Nach aktuellem Stand sind die Konzerte im Bürgerhaus verboten. „Unsere Fans sind vom Musikzug einen gewissen Standard und eine bestimmte Qualität mit entsprechender Personenstärke gewohnt. Dies hätten wir unter den aktuellen Bedingungen nicht sicherstellen können“, bedauert Armin Jakobi. Die Musikerinnen und Musiker des Musikzuges Velbert haben die Einschränkungen akzeptiert und wollen ihre und die Gesundheit der anderen schützen. Alle hoffen auf eine baldige, aber sichere Besserung der Lage.

„Wichtig ist, dass wir alle bei der Stange bleiben und die Geduld nicht verlieren“, so nochmals Albrecht abschließend. „Wir stehen im regelmäßigen Kontakt über Chatgruppen, per E-Mail sowie durch Videokonferenzen. Wo sonst freitags die Probe stattfindet, wird jetzt ein Wochenbrief mit Informationen über die aktuelle Lage und Neuigkeiten aus dem Musikzug digital versendet.“

Wer in dieser Zeit vielleicht wieder sein Instrument und Talent entdeckt, ist im Musikzug immer herzlich willkommen. Es bleibt alles beim Alten, nur aktuell ruht der Probenbetrieb.

Internet: www.musikzug-velbert.de

Drei Kleinbrände in Hattinger Innenstadt am Samstagabend

Drei Kleinbrände beschäftigten die Hattinger Feuerwehr am gestrigen Samstagabend. Zuerst brannte um 19.25 Uhr eine ca. 1 qm große Grünfläche an der August-Bebel-Straße. Eine Stunde später mussten die Einsatzkräfte zwei brennende Papierkörbe am Busbahnhof löschen.

Die Feuerwehr Hattingen hatte Samstagabend mehrere Einsätze in der Hattinger Innenstadt. Foto: Jens Herkströter
Die Feuerwehr Hattingen hatte Samstagabend mehrere Einsätze in der Hattinger Innenstadt. Foto: Jens Herkströter

Um 21.17 Uhr rückte der hauptamtliche Löschzug zur Schulstraße aus. Unterhalb einer Außentreppe des Bürgerzentrums Holschentor brannte der Inhalt von zwei Müllcontainern. Der Brand wurde zunächst mit einem C-Rohr gelöscht. Im Anschluss fluteten die Einsatzkräfte die Behälter mit Löschschaum. Dank des schnellen Eingreifens konnte ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.

25.11.2020: Corona in Solingen

Leider sind in Zusammenhang mit einer Covid 19-Erkrankung zwei weiterere Menschen verstorben.

Es gibt insgesamt 2.888 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 246,8. 33 Menschen sind leider verstorben.

Fälle2.888
Fälle/100.000 EW1.813,6
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW246,8
Todesfälle33
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW157,79
Aktualisierung25.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

25.11.2020: Corona in Wuppertal

Es gibt insgesamt 5.888 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 197,1. 106 Menschen sind leider verstorben.

Fälle5.888
Fälle/100.000 EW1.658,1
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW197,1
Todesfälle106
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW157,79
Aktualisierung25.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Die #PLOGGERS machen #trotzdemSPORT

Der Sportbund Remscheid startet ab Mittwoch, 25. November 2020, im Rahmen der Initiative #trotzdemSPORT die Aktion: „Sport für mich und Plogging für Remscheid“.

Unter diesem Motto kann man einzeln oder zu zweit, vielleicht auch mit Hund, unter Einhaltung der Corona-Regeln tätig werden. Die Aktion läuft bis zum 3. Dezember. Notwendiges „Werkzeug“ wie Handschuhe und Mülltüten (sponsored by Forstamt Remscheid) erhaltet Ihr beim Sportbund Remscheid in der Jan-Wellem-Straße 29.

Teilnehmen kann man in ganz Remscheid. Hauptaugenmerke liegen auf der eigenen Fitness und dem positiven Nebeneffekt: ein sauberes Remscheid. Motoren dieser Aktion sind die Sportvereine, um deutlich zu zeigen, was Sportvereine alles leisten und leisten können. Den gesammelten Müll bitte per Foto oder Video mit Angabe des Stadtteils/Ortes dokumentieren. Die gesammelten Müllberge können in der Einfahrt des Sportbundes abgegeben werden. Alle Sammelnden erhalten eine Anerkennung; diejenigen, die die größten Müllberge gesammelt haben, werden prämiert.